Querelen im Feuerwehrverband: Präsident Ziebs tritt nach AfD-Kritik zurück

Epoch Times14. Dezember 2019 Aktualisiert: 14. Dezember 2019 18:28
Nach den "heftigen und unversöhnlichen Auseinandersetzungen" der vergangenen Wochen sei er zu dem Schluss gelangt, dass der Feuerwehrverband "in seiner derzeitigen Lage so nicht mehr führbar ist", so Verbandschef Hartmut Ziebs.

Der nach seiner Warnung vor einer rechtspopulistischen Unterwanderung der Feuerwehr zuletzt massiv angefeindete Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV), Hartmut Ziebs, hat seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt. Er werde sein Amt zum 31. Dezember niederlegen, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung des Feuerwehrverbandschefs. Nach den „heftigen und unversöhnlichen Auseinandersetzungen“ der vergangenen Wochen sei er zu dem Schluss gelangt, dass der DFV „in seiner derzeitigen Lage so nicht mehr führbar ist“.

Als Grund gab Ziebs unter anderem „fortgesetzte Intrigen und Behinderungen meiner Arbeit“ innerhalb des Verbands an. Zuletzt hatte es dort anhaltende Streitereien gegeben, der DFV-Präsidialrat entzog Ziebs Anfang Dezember das Vertrauen, betonte zugleich aber, dass dies in keinem Zusammenhang mit den politischen Äußerungen des Präsidenten stehe. Radikales Gedankengut werde nicht geduldet.

Ziebs hatte jüngst vor einer Unterwanderung der Feuerwehr durch AfD-Anhänger und Rechtsnationale gewarnt. In der Folge wurde er massiv beleidigt und bedroht. Als Grund für den Rücktritt zum Jahresende gab er deshalb in der am Samstag nach einer Sondersitzung des nordrhein-westfälischen Landesverbandes in Wuppertal veröffentlichten Erklärung „auch die Sorge um das Wohlergehen meiner Familie“ an.

„Der Umgang mit zahlreichen Hassbotschaften, Drohungen und Bedrohungen, der Posteingang gefährlich anmutender Sendungen bei uns zu Hause, die zunächst von Behörden untersucht werden müssen, aber auch die Einbeziehung meiner Angehörigen in öffentliche Schmähungen bringen mich zwangsläufig zu der Frage: Wie hoch darf der Preis sein, den ich bereit bin, für einen Verbleib im Amt zu zahlen?“, erklärte Ziebs.

Ziel und Anspruch seiner Arbeit sei stets gewesen, den Verband „fit für die Zukunft zu machen, ihn, wo nötig, anzupassen an eine Gesellschaft, die sich so rasant verändert wie selten in der Geschichte“, erklärte Ziebs – „von neuen Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung bis hin zu den Folgen des Klimawandels auch für die Feuerwehr“.

Offensichtlich habe er dabei aber „die Gefühle und den Widerstand unterschätzt, die bei solchen Transformations-Prozessen geweckt werden“. So sei ihm etwa nach seiner Teilnahme am Kölner Christopher Street Day (CSD) aus den Verbänden eine „unnötige Provokation“ vorgeworfen worden.

Hinter vorgehaltener Hand sei ihm zudem auch immer wieder gesagt worden, er sei zu progressiv in der Amtsführung gewesen und habe zu wenig darauf geachtet, „auch den strukturkonservativen Teil“ der Feuerwehren mitzunehmen. (afp)

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