Sonntagsfrage: CDU 39 Prozent, SPD 22 Prozent, AfD nahezu 10 Prozent

Epoch Times26. August 2017 Aktualisiert: 28. August 2017 11:11
CDU und SPD könnten bis zu 90 Sitze verlieren, die AfD scheint drittstärkste Kraft im Bundestag zu werden - und Alexander Gauland Oppostionsführer. Die CDU kommt auf 39 oder 38 Prozent, die SPD auf 22 Prozent.

Im aktuellen Wahltrend vom 26. August der Forschungsgruppe Wahlen verlieren CDU und SPD je 1 Prozentpunkt und kommen auf 39 Prozent (CDU) bzw. 22 Prozent (SPD). Gewinner sind mit jeweils 9 Prozent die Linke, FDP und AfD. Die Grünen verharren bei 8,0 Prozent.

Eine Wahlumfrage von Infratest dimap vom 24. August kam zum Ergebnis: CDU 38 Prozent, SPD 22 Prozent, AfD 10 Prozent, Linke und FDP je 9 Prozent und Grüne 8,0 Prozent.

Nach dem neuesten ARD-Deutschland-Trend reicht eine Koalition von Union und FDP nicht, um die Mehrheit zu gewinnen. Auch die SPD zusammen mit den Grünen könnten keine Regierung bilden.

Ein Ausweg wäre eine Große Koalition von CDU und SPD, obwohl die SPD dies ablehnt.

Kommt es zu einer Großen Koalition, würde die AfD mit 10 Prozent und Alexander Gauland Oppositionsführer im Bundestag. Bisher kann die AfD mit rund 70 Abgeordnetenplätzen rechnen.

CDU / CSU könnte bis zu 50 Mandate verlieren

„Die Union könnte bis zu 50 Mandate verlieren, wenn sie nur drei Prozentpunkte schlechter abschneidet als bei der vergangenen Wahl“, sagte der Wahlrechtsexperte Christian Brugger von der Plattform mandatsrechner.de der „Welt am Sonntag“.

Die Union hatte vor vier Jahren 41,5 Prozent erreicht und liegt in den Umfragen derzeit bei 38 bis 40 Prozent. Die SPD könnte bei gut drei Punkten weniger demnach um die 40 Sitze verlieren. Sie kam 2013 auf 25,7 Prozent und lieget derzeit bei 22 bis 24 Prozent.

CDU und CSU müssten zudem damit rechnen, „dass sie viele Wahlkreise direkt gewinnen und ihre Landeslisten deshalb kaum oder gar nicht ziehen“, erklärte Brugger.

So könne es zu einem Szenario kommen, bei dem die CSU nur direkt gewählte Abgeordnete nach Berlin entsenden kann. „Das wäre dramatisch für (den CSU-Spitzenkandidaten) Joachim Herrmann, der auf Listenplatz 1 kandidiert, nicht aber in einem Wahlkreis. In der CDU werden voraussichtlich nur in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Berlin und Bremen Listenkandidaten in den Bundestag einziehen.“ (ks/dpa)


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