Israel fliegt in Syrien Angriffe gegen iranische „Killerdrohnen“ – Hisbollah meldet zwei Drohnen über Beirut

Epoch Times25. August 2019 Aktualisiert: 25. August 2019 7:57
Israels Armee hat ein Ziel in Syrien beschossen, um einen Angriff mit iranischen „Killerdrohnen“ auf sein Staatsgebiet zu verhindern. Währenddessen meldet die schiitischen Hisbollah-Miliz zwei Drohnen über Beirut.

Über der libanesischen Hauptstadt Beirut ist nach Angaben der schiitischen Hisbollah-Miliz eine Drohne abgestürzt. Eine zweite sei explodiert, sagte ein Hisbollah-Sprecher in der Nacht zum Sonntag. Libanesische Sicherheitskräfte riegelten das Gebiet ab. Unklar war zunächst, wer die Drohnen betrieben hatte.

Israel greift Ziele in Syrien an

Israel hatte in der Nacht nach eigenen Angaben iranische Kämpfer in Syrien angegriffen, um einen von iranischen Kämpfern geplanten Angriff mit „Killerdrohnen“ auf israelisches Gebiet abzuwehren. Israels Luftwaffe habe ein Dorf namens Akraba südöstlich von Damaskus beschossen, sagte ein israelischer Militärsprecher in der Nacht.

Nach israelischen Informationen habe die Al-Kuds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden geplant, mit Drohnen Ziele im Norden Israels anzugreifen. Diese Art von Drohnen seien mit Sprengstoff beladen und funktionierten wie Raketen, sagte der Sprecher.

Syrische Armee: Haben mehrere „israelische Geschosse“ abgewehrt

Die syrische Armee berichtete derweil, ihre Luftabwehr habe mehrere „israelische Geschosse“ nahe Damaskus abgewehrt, die von den Golan-Höhen aus abgefeuert worden seien. Die meisten israelischen Raketen seien abgeschossen worden, bevor sie ihre Ziele erreicht hätten, zitierten die syrischen Staatsmedien aus Armeekreisen.

Israel hat seit Beginn der Syrien-Krise bereits zahlreiche Luftangriffe auf Ziele im Nachbarland geflogen. Die Angriffe gelten zumeist Stützpunkten des mit Syriens Präsidenten Baschar al-Assad verbündeten Iran und der Hisbollah-Miliz. Israel befürchtet einen wachsenden Einfluss seines Erzfeinds Iran in Syrien und begründet die Raketenangriffe mit seinem Recht auf Selbstverteidigung. (afp/dpa)

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