Energiewende zerstört die Umwelt (Teil 1) – Naturwissenschaftler: Solaranlagen heizen die Atmosphäre auf

Von 22. Mai 2021 Aktualisiert: 25. Mai 2021 10:26
Strom aus Solar- und Windkraftanlagen sollen das Klima und den Planeten retten – und erreichen offenbar genau das Gegenteil. In diesem ersten von drei Artikeln erklärt der Naturwissenschaftler und Umweltschützer Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler, warum Solaranlagen selbst zur Erwärmung der Atmosphäre beitragen und damit niemals Teil einer klimaneutralen Energiewende sein können.

In einer dreiteiligen Dokumentation befasst sich Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler, Naturwissenschaftler und Umweltschützer sowie Autor im Bereich Umwelt-Toxikologie mit den „anderen Ursachen“ des menschengemachten Klimawandels und ihren verheerenden, teils seit 40 Jahren bekannten Auswirkungen von Windkraft- und Solaranlagen als vermeintliche Lösung.

In diesem ersten Teil befasst sich Prof. Döhler mit Solar- beziehungsweise Photovoltaikanlagen. Die folgenden Teile dieser Serie beschäftigen sich mit Windkraftanlagen (Teil 2) sowie dem Städte- und Straßenbau als Verursacher von Erderwärmung, Trockenheit und Umweltzerstörung.

Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler schreibt:

Wer versucht, die Erderwärmung mit dem Bau von Solar- und Windkraftanlagen aufzuhalten, der wird auch versuchen, Feuer mit Benzin zu löschen!“

Und:

Wer bis zum Jahr 2045 ‚Klimaneutralität‘ erreichen will, der muss sofort damit beginnen, alle Solar- und Windkraftanlagen abzubauen!“

Vom Menschen gemachte Klimaveränderungen: Erwämung, Trockenheit, Umweltzerstöung

Die schwankenden Aktivitätsperioden der Sonne, die Veränderung der Neigung der Erdachse zur Sonne im Zyklus von 41.000 Jahren, das Taumeln der Erdachse im Zyklus von 22.000 Jahren, Unregelmäßigkeiten der Umlaufbahn der Erde um die Sonne im Verlauf von 100.000 Jahren, die Wanderung unseres Sonnensystems in einem sehr langen Zeitraum durch die Milchstraße, die Anzahl der Sonnenflecken im Zyklus von 11 Jahren, die Strahlenschauer aus den Tiefen des Universums, kosmische Strahlung und Sonnenwind, Vulkanausbrüche, Meeresströmungen und Meeresoszillationen ziehen Klimaveränderungen nach sich, die der Mensch nicht beeinflussen kann.

Es gibt aber auch Einwirkungen auf Wetter und Klima für die ganz allein der Mensch verantwortlich ist. Nein, es geht dabei nicht um Kohlendioxid (CO2). Mit der Behauptung, das durch Verbrennung fossiler Energieträger emittierte CO2 sei Schuld an der Erderwärmung. Dabei handelt es sich vermutlich um das effektivste Ablenkungsmanöver seit den mittelalterlichen Hexenverbrennungen und dem teuersten Ablenkungsmanöver in der gesamten Menschheitsgeschichte.

Die unbewiesene und seit über 100 Jahren mehrfach widerlegte Behauptung, CO2 aus fossilen Energieträgern sei für die Erderwärmung verantwortlich, dient einzig dem Zweck, die Menschheit auf eine falsche Fährte zu locken. Selbst Einstein und andere Physikergrößen haben diesem behaupteten Erwärmungseffekt keine Bedeutung beigemessen. Erst kürzlich (2020) wurde der behauptete Wärmeeffekt durch CO2 Infrarot-Absorption und Rückstrahlung erneut experimentell widerlegt.

Solaranlagen als Heizkörper der Atmosphäre

Ausgangssituation vieler Solaranlagen sind Grünflächen ohne Bebauung. Die Sonneneinstrahlung dient von Frühjahr bis Herbst dem Pflanzenwachstum. Dabei wird Kohlendioxid der Atmosphäre entnommen und durch Photosynthese in Zucker beziehungsweise Biomasse umgewandelt. Sauerstoff und Wasserdampf werden an die Atmosphäre abgegeben. Die Verdunstung von Wasser wirkt wiederum kühlend für den Bodenbereich und befeuchtet die Atmosphäre.

Das Pflanzenwachstum ist die Grundlage für alles weitere Leben von Mensch und Tier. Die Nahrungskette beginnt mit dieser Verarbeitung von Sonnenlicht in der Vegetation. All das sind lebensnotwendige und ganz natürliche, von der Schöpfung vorgegebene Arbeitsprozesse. Im Winter ruht dieser Lebensprozess und die eintreffende Solarstrahlung wird bei Schneelage vermehrt reflektiert. Durch die Dämmwirkung der Schneeschicht wird der Wärmeverlust im darunterliegenden Bodenbereich verringert. Aufgrund der langen und klaren Nächte ist dies eine wichtige Schutzfunktion für das Bodenleben.

Nach Errichtung einer Solaranlage über einer solchen Grünfläche wird das eintreffende Sonnenlicht an der Solarfläche absorbiert. Etwa 10 bis 30 Prozent des absorbierten Sonnenlichts werden in elektrischen Strom (Photovoltaikanlage, PVA) oder Nutzwärme (Solarthermie) umgewandelt. Die restlichen 70 bis 90 Prozent der absorbierten Sonnenenergie werden in Wärme umgewandelt und an die umgebende Luft abgegeben. Damit sind Sonnenkollektoren primär „solare Heizkörper“, die den Temperaturanstieg in der Atmosphäre fördern.

Klimawandel durch Energiewende: Solarzellen heizen Land und Stadt

Die Messungen und Abbildungen zeigen, dass Solaranlagen die Verarbeitung des eingestrahlten Sonnenlichts verändern. Das hat Rückwirkungen, die mit dem Argument des Klimaschutzes in krassem Widerspruch stehen:

Die technische Nutzung der Sonnenenergie erfolgt zu einem relativ geringen Teil an menschlich genutzter Energie und einem wesentlich größeren Anteil von Wärmeabgabe an die Umgebung. Der Atmosphäre wird nun thermische Energie zugeführt. Gleichzeitig wird dem Bodenbereich Energie vorenthalten. Das Bodenleben, die Nahrungskette und der natürliche Verdunstungsprozess werden geschwächt, die Temperatur der Atmosphäre steigt. Das dient weder dem Klimaschutz noch dem Schutz der Artenvielfalt – im Gegenteil.

Erderwärmend wirkt auch ein weiterer Effekt: Solaranlagen weisen gegenüber der unbelasteten Naturlandschaft eine deutlich höhere Absorptionsrate auf. Das bedeutet, dass insgesamt auch ein höherer Anteil des Sonnenlichts im bodennahen Bereich absorbiert und ein geringerer Anteil reflektiert wird. Das spielt insbesondere im Winter im Vergleich zu einer Schneedecke eine große Rolle.

Daraus ergibt sich eine störende Rückwirkung auf den natürlichen Ablauf der Jahreszeiten. Das dürfte die Stressbelastung des im Boden überwinternden Lebens erhöhen, da trotz der stärkeren Erwärmung der Umgebungsluft am Tage die langen Winternächte ein starkes Auskühlen des Bodens ermöglichen.

Massive Emissionen von Solaranlagen fördern globale Erwärmung

Solaranlagen werden gerne als „sauber“ oder emissionsfrei bezeichnet. Dabei wird aber vernachlässigt, dass diese sehr wohl zu Emissionen führen. Die Emissionen der Solaranlagen sind die Wärmeabgabe an die umgebende Atmosphäre und Schattenwurf auf die Vegetation im Bodenbereich.

In Österreich beträgt die solare Einstrahlung etwa 1.200 kWh/m² Bodenfläche. Bei Photovoltaikanlagen wird diese Einstrahlung zu etwa 95 Prozent (etwa 1.140 kWh) absorbiert. Davon werden etwa 15 Prozent (170 kWh) in elektrische Energie umgewandelt. Allein darauf konzentrieren sich alle Wirtschaftlichkeitsüberlegungen. Übersehen wird allerdings, dass der Rest (970 kWh) als trockene Abwärme an die Umgebungsluft abgegeben wird – pro Quadratmeter.

Tatsächlich führt die relativ starke Erwärmung der technischen Oberfläche – das gleiche gilt unter anderem auch für Verkehrsflächen – zu einer ganzjährigen Wärmeabgabe an die Luft, die die gesamte Umgebung mit einbezieht. Im Gegensatz zur Verdunstung durch Pflanzen im natürlichen Ausgangszustand kommt es zu einer rein thermischen Belastung, da die technische Fläche der Solaranlage selbst nicht zur Verdunstung beiträgt.

Die technische Nutzung der Solarenergie trägt damit selbst zur Erwärmung und Trocknung der Atmosphäre bei. Dem Klimaschutz und einer Begrenzung der globalen Erwärmung dient das sicher nicht.

Da im Klimaschutz behauptet wird, dass die Erwärmung der Atmosphäre ein Problem darstellt, ist es widersprüchlich, gleichzeitig auch zu behaupten, dass die Errichtung und Förderung von Solaranlagen das Klima schützen. Das ist ganz einfach nicht richtig, da diese „Wärmeschleudern“ Sonnenenergie in hohem Ausmaß absorbieren und in Wärme umsetzen.

Solaranlagen führen damit zu genau jenem Effekt, die fälschlicherweise den CO2-Emissionen beziehungsweise Treibhausgasen zugewiesen wird: der erhöhten Absorption mit Abgabe von Wärme an die Umgebung.

Umweltschädliche Wirkung der Energiewende seit über 40 Jahren bekannt

In Daggett, Kalifornien, entstand 1981 der erste Solarpark in den USA. Jeff Gibbs, der Regisseur des Films von Michael Moore „Planet of the Humans“ war mehrfach in Daggett und ist schockiert: Der Ort ist heruntergekommen. Dort wo einst Solarmodule standen, weht heute Sand, weil der Boden ohne Pflanzen ist, die den Sand festhalten könnten. Der Boden ist tot.

Doch auch in Deutschland zeigen sich die Effekte. So schrieb Otto Hahn, Erfinder der Dacheindeckung mit integrierten Photovoltaikelementen: „Lieber Herr Döhler, wie ich Ihnen vielleicht schon mal mitteilte, erhielt ich am 3. Januar 1969 das deutsche Patent 1 900 069 (Dacheindeckungselement beliebiger Form und Größe mit integrierten Photoelementen zur Stromerzeugung).

Ich hatte schon vor 40 Jahren eine eigene Solaranlage und speicherte den Strom […]. Schon damals machte ich in unserem Garten Temperaturversuche und stellte fest, dass sich die schwarz gefärbten Solarzellen in der Sonne auf 70 °C erwärmen und somit auch die Luft. Die Erwärmung der Solarzellen hat auch den Nachteil, dass die Wärme den Innenwiderstand der Solarzellen erhöht, sodass sie weniger Strom produzieren können. Das wissen wohl nur wenige Leute, die eine Solaranlage auf dem Dach haben.

Da man in unseren Breiten wesentlich weniger Sonnenstunden hat als zum Beispiel in Spanien oder Marokko, musste ich in den sechs Monaten Oktober bis März die stationären Batterien immer wieder aus dem Netz aufladen, damit sie durch Unterspannung keinen Schaden erlitten. Firmen, die Solaranlagen bauen, nennen den Kunden immer nur die Nennleistung, die aber nur eintritt, wenn die Sonne im Sommer im Zenit steht. Nach etwa zehn Jahren habe ich meine Solaranlage abgebaut.“

(Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler (Text und Bild) sowie Dipl.-Ing. A. Weigl, Der Energiedetektiv (Bilder). Redaktionelle Bearbeitung ts)



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