„Vollfrontalangriff auf heilige Kühe“: „Klimaschutz“-Zoff um neuen Michael Moore-Film

Von 30. April 2020 Aktualisiert: 30. April 2020 10:06
Gegenwind aus dem eigenen Lager ernten zurzeit die bekannten Linksaußen-Filmemacher Michael Moore und Jeff Gibbs. In ihrem Film „Planet of the Humans“, den sie zum „Tag der Erde“ veröffentlicht hatten, üben sie scharfe Kritik an der Förderung Erneuerbarer Energien.

Der bekannte US-Filmemacher Michael Moore hat mit seiner jüngsten Veröffentlichung den Zorn seiner eigenen linken Fangemeinde auf sich gezogen. Grund dafür ist, dass er in dem Film „Planet of the Humans“, den er gemeinsam mit Jeff Gibbs produziert hat, Zweifel an Energiewendeprojekten und der damit verbundenen Subventionierung von Solar- und Windenergie äußert.

Der Film ist in einer kostenfreien Fassung auf YouTube zu sehen. Am Mittwoch (29.4.) um 18 Uhr hatte das Video bereits mehr als vier Millionen Aufrufe zu verzeichnen.

Erneuerbare von fossilen Energieträgern abhängig

Moore, der politisch extrem links angesiedelt ist, hat sich bislang vor allem durch agitatorische Dokumentationen gegen das Recht auf freien Waffenbesitz („Bowling for Columbine“), gegen den „Kapitalismus“ oder die Politik konservativer Präsidenten wie George W. Bush oder Donald Trump einen Namen gemacht.

Auch in „Planet of the Humans“ machen Moore und Gibbs deutlich, dass sie die Dogmen vom angeblich menschengemachten Klimawandel, einer vermeintlichen „Überbevölkerung“ und einer daraus resultierenden Gefahr eines Weltuntergangs nicht infrage stellen.

Allerdings bringen sie in dem Streifen, der anlässlich des „Tags der Erde“ (22.4.) erschienen war, zum Ausdruck, dass sie Elektroautos und Solarenergie für nicht verlässlich halten. Vor allem verweisen sie darauf, dass diese Energieformen selbst von der Versorgung durch fossile Energieträger abhängig seien. So würden Ladestationen für E-Autos mit Strom aus Kohlekraftwerken versorgt und zur Herstellung von Solarmodulen müssten erst hochwertiger Quarz gewonnen und Kohle veredelt werden – was nicht als nachhaltig bezeichnet werden könne.

Michael Moore spricht von einem „Vollfrontalangriff auf heilige Kühe“

Mit „Planet of the Humans“ wollen die Filmemacher eigenen Angaben zufolge einen „Vollfrontalangriff auf heilige Kühe“ unternehmen. Namhaften Protagonisten der „Klimaschutz“-Bewegung wie Al Gore werden „Heuchelei“ und eine geschäftspolitisch motivierte Bevorzugung problematischer Technologien gegenüber „tatsächlichen Lösungsansätzen zur Klimakrise“ vorgeworfen.

Nun fordern „Klimawissenschaftler“ und Kampagnenführer der Ökologiebewegung ein öffentliches Aufführungsverbot für den Film, den sie als „gefährlich, irreführend und destruktiv“ bezeichnen. Wie der „Guardian“ berichtet, haben sich unter anderem Josh Fox, Produzent der umstrittenen Anti-Fracking-Dokumentation „Gasland“, und „Klimawissenschaftler“ Michael Mann in die Debatte eingeschaltet.

Fox setzte einen offenen Brief auf, in dem er die Entfernung des Films forderte, der „auf schockierende Weise irreführend und absurd“ sei und „längst widerlegte Positionen der Fossile-Energie-Lobby“ aufgreife, die Bezahlbarkeit und Verlässlichkeit von Solar- und Windenergie infrage stellten.

Film-Produzenten wollen noch extremere „Klimaschutz“-Politik

Mann, der Erfinder der „Hockeyschläger“-Kurve, der zufolge die Industrialisierung nach Jahrhunderten gleichmäßiger Atmosphärentemperaturen eine drastische Erderwärmung bewirkt habe, unterzeichnete zusammen mit mehreren Kollegen ebenfalls den Brief.

Er sprach von „unterschiedlichen Verdrehungen, Halbwahrheiten und Lügen“ und warf den Produzenten vor, diese hätten „uns und dem Planeten einen wahrhaften Bärendienst erwiesen“, indem sie „Gerüchte und Positionen von Klimaschutz-Nichtaktivisten“ verbreitet hätten.

Die Kritik, die Moore und Gibbs an den „Klimaschutz“-Granden üben, die in ihrem Film genannt werden, zielt im Wesentlichen darauf ab, dass deren Vorgehen immer noch zu wenig radikal sei. Wie Produzent Gibbs anlässlich der Vorstellung des von Moore selbst veranstalteten Traverse City Festivals erklärte, solle „das ungehemmte Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum“ ins Visier der Ökologiebewegung genommen werden und nicht technologischer Wandel.

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