Banker aus Hamburg: „Die Menschenrechte mit Füßen treten, das darf man auch nicht tun“

Titelbild
Dieter Lügering aus Hamburg. (Foto: Matthias Kehrein/ETD)
Von 18. März 2008

HAMBURG. Der Bankangestellte Dieter Lügering aus Hamburg sah sich das SHEN YUN Chinese Spectacular im Theater im Hafen an. Er ist begeistert von dem, was er erlebte, doch die Darbietungen stimmten ihn auch nachdenklich. Lügering schildert seine Gedanken und Eindrücke der Epoch Times noch am Veranstaltungsort.

Wie gefällt Ihnen die Show?

Ich finde die Show sehr interessant, das was dort an Geschichte ein bisschen rüberkommt. Die bunten Kostüme, die sehr vielen fröhlichen Gesichter auch, aber es hängt sehr viel Schwermut auch mit dran.
Ja, das Thema ist sehr schwer, aber es wird wunderschön rübergebracht. Besonders schön sind die Tänzerinnen, die wirken so filigran und leicht, als würden sie dahinschweben. Das fand ich ausgesprochen schön.

Welche Szene war ihre Lieblings-Szene?

Der mongolische Schalentanz, wobei ich nachher auch die Trommeln sehr gut fand.

Hatten Sie vorher schon mit China oder mit dem Thema zu tun?

Ich habe beruflich hier und da etwas zu tun.

Haben Sie die chinesische Kultur ein bisschen mehr kennen gelernt?

Ein bisschen sicherlich. Wobei man die chinesische Kultur – das ist ja mehr die Vergangenheit, das jetzt ist ja ganz etwas anderes. Ich habe mich überraschen lassen, welches China ich sehe – das China jetzt oder das China in der Vergangenheit.

Waren Sie beruflich schon in China?

Nein, ich war beruflich nicht in China und sonst auch nicht.

Es wird ja jetzt immer mehr in China investiert …

Ja, sicherlich in die chinesische Wirtschaft, dadurch dass man sich immer mehr öffnet, was hoffentlich auch weiter geschieht, was sich aber auch politisch anders verhält. Im Moment erleben wir dort ja eine sehr kritische Phase, was einem demokratisch denkenden Menschen sehr viel zu denken gibt, was das Verhalten den Tibetern gegenüber betrifft, das finde ich katastrophal und menschenunwürdig. Gerade die Bilder, die man heute den ganzen Tag auch sehen hat können, nicht die offiziellen Bilder, die die Chinesen freigeben, sondern die eher heimlich gedrehten Bilder, die sehr viel Gewalt gegen Menschen zeigen, die friedlich leben. Da muss China sehr viel tun, kann auch sehr viel tun, und wenn sie sehr viel tun, dann werden sie hier in der westlichen Welt mit noch offeneren Armen empfangen. Ansonsten habe ich damit ein sehr großes Problem, zum Beispiel mit Waren aus China. Mit dem Handel, mit der Olympiade, man kann nicht auf der einen Seite sich offen zeigen und auf der anderen Seite die Menschenrechte mit Füßen treten, das darf man auch nicht tun.

Vielen Dank, Herr Lügering, für das Gespräch.

Die Epoch Times Deutschland freut sich, als Medienpartner von Shen Yun – Chinese Spectacular ihren Leserinnen und Lesern einen exklusiven Einblick in ein einzigartiges Kulturereignis bieten zu können.

In Deutschland können Sie die beliebte und erfolgreiche Show auf ihrer Welttournee noch in München besuchen. Kartenbestellungen über www.musikerlebnis.de (München) Die Tourdaten:

Deutschland

München 18.04.2008 um 20:00 Uhr

München 19.04.2008 um 15:00 Uhr

In Europa gastiert die Show auf ihrer Welttournee noch in folgenden Städten:

Schweden

Stockholm 20.03.2008 um 20:00 Uhr

Stockholm 24.03.2008 um 16:00 Uhr

Stockholm 25.03.2008 um 19:30 Uhr

Stockholm 26.03.2008 um 19:30 Uhr

Linköping 27.03.2008 um 19:30 Uhr

Finnland

Tampere 30.03.2008 um 16:00 Uhr

Tampere 31.03.2008 um 19:00 Uhr

Rumänien

Bukarest 07.04.2008 um 19:00 Uhr

Bukarest 08.04.2008 um 19:00 Uhr

Italien

Mailand 15.04.2008 um 21:00 Uhr

Mailand 16.04.2008 um 21:00 Uhr

Info: www.shenyun.eu



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