„Heil Hitler“ in Saalfeld – 19-Jähriger angezeigt – Lauter Streit unter Asylbewerbern gemeldet

Epoch Times25. Juli 2019 Aktualisiert: 25. Juli 2019 14:50
Ein lautstarker Streit in einer Gruppe, zersplitterndes Glas und "Heil Hitler", das war es, was Zeugen der Polizei berichteten, als sie den Notruf wählten.

Eine „Heil Hitler“-Meldung war es nicht wert, als die Landespolizeiinspektion Saalfeld am Dienstag unter dem Titel „Polizisten beschimpft und bedroht“ berichtete. Doch genau dieser in Deutschland verbotene und verfassungsfeindliche Ausruf wurde am Sonntag, 21. Juli, in der thüringischen Stadt von einem 19-Jährigen mehrfach geäußert, auch gegenüber Polizeibeamten.

Doch der Reihe nach: Gegen 5.30 Uhr an diesem Sonntagmorgen gab es einen lautstarken Streit innerhalb einer Gruppe junger Afrikaner. Zeugen, die das Zersplittern von Glas und den Ausruf „Heil Hitler“ aus der Gruppe hörten, alarmierten die Polizei.

Kurz darauf waren die Einsatzkräfte vor Ort und stellten fünf verdächtige Asylbewerber aus Eritrea und Somalia im Alter zwischen 19 und 26 Jahren fest. Am Boden lag eine zersplitterte Bierflasche. Einer der jungen Männer, ein 19-jähriger Eritreer, weigerte sich, seine Personalien anzugeben.

Trotz Erläuterung der Notwendigkeit der Maßnahme im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens, verweigerte er die Namensangabe, beschimpfte, bedrohte und beleidigte die eingesetzten Polizisten. Diese nahmen den Verdächtigen mit zur Dienststelle, wo er in der Folge mehrmals lautstark ‚Heil Hitler‘ rief.“

(Polizeibericht)

Aufgrund der gegebenen Umstände erstellten die Polizeibeamten gegen den 19-Jährigen mehrere Anzeigen: Verdacht der Beleidigung, der Bedrohung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Schließlich durfte der uneinsichtige junge Afrikaner nach Feststellung seiner Identität das Polizeirevier am Morgen wieder verlassen.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag, 21. Juli, bzw. in den frühen Morgenstunden verdächtige Personen in der Innenstadt von Saalfeld bemerkten und Angaben zu möglichen weiteren Tathandlungen machen können. Hinweise bitte unter Telefon 03671 / 56 – 0 an die Landespolizeiinspektion Saalfeld. (sm)

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