Großrazzia. Symbolbild.Foto: iStock

Razzia gegen mutmaßliche Corona-Soforthilfebetrüger in NRW – zwei Festnahmen

Epoch Times22. Juni 2021 Aktualisiert: 22. Juni 2021 14:39

Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Corona-Soforthilfebetrüger in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Die beiden Verdächtigen im Alter von 35 und 40 Jahren wurden mit Haftbefehlen gesucht, wie die Kölner Staatsanwaltschaft und die Polizei am Dienstag mitteilten. Insgesamt werde gegen 44 Beschuldigte im Alter von 21 bis 71 Jahren ermittelt.

Ihnen werfen die Ermittler vor, zwischen März und Mai 2020 etwa 90 Soforthilfe-Anträge wegen angeblicher finanzieller Verluste in der Corona-Pandemie bei der Kölner Bezirksregierung gestellt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft beläuft sich das Gesamtvolumen der Anträge auf etwa 800.000 Euro, von denen etwa 387.000 Euro ausgezahlt wurden.

Seit dem frühen Dienstagmorgen wurden insgesamt 39 Wohnungen und gewerbliche Objekte in mehreren Städten durchsucht. Mehr als 180 Beamte aus Köln, dem Rhein-Erft-Kreis, Euskirchen und Aachen waren demnach im Einsatz. Die Durchsuchungen fanden unter anderem in Erftstadt, Brühl, Euskirchen und Aachen statt. Neben umfangreichem Beweismaterial hätten die Ermittler mehrere tausend Euro Bargeld beschlagnahmt. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion