„Er war noch am Leben“: Chinesischer Arzt wurde Zeuge von Chinas staatlichem Organraub

Als Dr. Zheng Zhi in Begleitung von fünf Chirurgen und Krankenschwestern einen von bewaffneten Soldaten bewachten Transporter betrat, wusste er nicht, dass sich dadurch sein ganzes Leben verändern würde. Er wurde Zeuge eines unvorstellbaren Verbrechens, das ihn die nächsten 25 Jahre verfolgte.
Titelbild
Zheng Zhi bei einem Interview in Toronto, Kanada, am 31. Juli 2023.Foto: Yi Ling/The Epoch Times
Von 3. September 2023

Es war im Jahr 1994. Dr. Zheng war damals Assistenzarzt in einem der größten Militärkrankenhäuser Chinas. Über seinen Auftrag wusste er nur, dass er Teil einer „geheimen Militärmission“ war, erzählte er in einem Exklusivinterview mit Epoch Times im Juli. Es ist das erste Mal, dass der Mediziner mit seinem echten Namen an die Öffentlichkeit geht. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Militärgefängnisses in der Nordostregion Chinas, bei der Stadt Dalian.

Die vier Seiten des Transporters waren mit hellblauem Stoff bedeckt, um ihn vor neugierigen Blicken zu schützen. Als sich die Türen öffneten, erschienen vier kräftige Männer. Sie trugen einen Mann hinein, der an Armen und Beinen mit dünnen Seilen gefesselt war. Die Seile schnitten tief in sein Fleisch. Der Mann war vielleicht gerade einmal 18 Jahre alt. Seine Organe waren, wie dem Chirurgenteam am Vortag mitgeteilt worden war, „gesund und frisch“.

Ein Arzt wies Dr. Zheng an, die Beine des Mannes herunterzudrücken, damit er sich nicht bewegt. Er drückte mit seinen Händen auf die Beine des Mannes und stellte zu seinem Entsetzen fest, dass sie warm waren.

Schließlich schnitt einer der Ärzte den Bauch des Mannes auf, zwei andere griffen hinein und entfernten die Nieren. Die Beine des Mannes zuckten und seine Kehle bewegte sich ebenfalls – aber es kam kein Ton mehr heraus.

„Schneiden Sie seine Arterie und Venen durch, schnell!“, befahl ein Arzt Dr. Zheng. Als er das erledigte, spritzte so viel Blut heraus, dass sein Kittel und seine Handschuhe voll davon waren. In diesem Moment bekam er die Anweisung, dem Mann die Augen zu entfernen.

Dr. Zheng sah sich das Gesicht des Mannes an. Ein weit aufgerissenes Augenpaar starrte ihn an. „Es war unbeschreiblich entsetzlich. Er schaute mich direkt an. Seine Augenlider bewegten sich. Er war am Leben“, erzählt er im Interview. Damals ahnte er noch nicht, dass er Zeuge einer „Tötungsindustrie“ werden würde, bei der unschuldigen Menschen Organe entnommen und gewinnbringend verkauft werden.

Keinen klaren Gedanken fassend, rief er den anderen Ärzten zu: „Ich kann das nicht.“ Er zitterte, schwitzte und saß wie gelähmt da. Schließlich drückte der Arzt, der ihm gegenübersaß, mit zwei Fingern auf die Augenlider des Mannes, in der anderen Hand hielt er eine Gefäßklemme und drückte so dem Mann die Augen heraus.

Die Leiche war nun reglos. Sie wurde in einen schwarzen Plastiksack gesteckt. Die Soldaten vor dem Transporter brachten sie weg. Der Wagen fuhr zurück zum Allgemeinen Krankenhaus der Militärregion Shenyang. Die dortigen Krankenschwestern kümmerten sich um die blutverschmierten medizinischen Geräte. Es war das Krankenhaus, in dem Dr. Zheng gerade seine Facharztausbildung absolvierte.

In zwei Operationssälen brannte Licht, als sie das Krankenhaus erreichten. Ein Ärzteteam wartete bereits, um mit den Organtransplantationen zu beginnen.

Dr. Zheng war zu schwach, um sich nützlich zu machen. Obwohl der Abteilungsleiter wollte, dass er am OP-Tisch mit dabei war, saß er etwas entfernt. Er schaute von Weitem zu, wie die Transplantation verlief. Nach der Operation ging das medizinische Personal in ein gehobenes Restaurant und aß in aller Stille. Dr. Zheng konnte keinen einzigen Bissen herunterbekommen. Schließlich zuhause angekommen bekam er Fieber.

Dieses Augenpaar – verzweifelt, ängstlich und gequält – verfolgt Dr. Zheng seitdem Tag und Nacht.

Im Licht lag ein junger Mensch, ein Mitmensch, dessen Organe bei lebendigem Leib entnommen wurden“, dachte er.

Falun-Gong-Praktizierende bei einer Nachstellung einer Organraub-Situation im kommunistischen China während einer Kundgebung in Taipeh, Taiwan, am 23. April 2006 . Foto: Patrick Lin/AFP via Getty Images

Eine grausame Milliarden-Industrie

Als sich damals diese Dinge ereigneten, befand sich die Entwicklung noch im Anfangsstadium. Der Organraub an Lebenden wurde jedoch schnell zu einer milliardenschweren Industrie. Opfer bis heute sind vor allem Gefangene aus Gewissensgründen, insbesondere Praktizierende der verfolgten Glaubensgemeinschaft Falun Gong, die für ihre gute Gesundheit bekannt sind. In den letzten Jahren wurden auch immer mehr Uiguren zur Zielgruppe.

Falun Gong, auch bekannt als Falun Dafa, ist eine spirituelle Praxis zur Selbstverbesserung. Es ist tief in der chinesischen Tradition verwurzelt und beruht auf den universellen Werten der Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Die fünf langsamen und sanften Übungen dienen dem körperlichen Wohlbefinden. Die Praxis wurde 1992 von Li Hongzhi in China der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wegen ihrer enormen Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit gewann die Praxis in den 1990er-Jahren in China zunehmend an Popularität. Bis zum Ende des Jahrzehnts übten zwischen 70 und 100 Millionen Menschen in China Falun Dafa. Der damalige Staats- und Parteichef Jiang Zemin sahen dies als Bedrohung an und startete 1999 eine landesweite Verfolgung, um die Glaubensgemeinschaft auszulöschen.

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In derselben Stadt, in der das von Dr. Zheng erwähnte Krankenhaus ist, befand sich auch das berüchtigte Konzentrationslager Sujiatun. Mehrere Whistleblower enthüllten, dass seit Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 dort inhaftierte Falun-Gong-Praktizierende massenhaft wegen ihrer Organe ermordet wurden. Das unterirdische Lager wurde mittlerweile geschlossen, nachdem seine grausamen Machenschaften international bekannt wurden. Allerdings gibt es noch unzählige andere Einrichtungen in China.

Falun Gong wird in über 100 Ländern weltweit in Parks und auf öffentlichen Plätzen praktiziert. Foto: Falun-Dafa-Informationszentrum / Faluninfo.de

„Eine frische Niere von einem Falun-Gong-Praktizierenden“

Wie einige andere mutige Zeugen erkannte Dr. Zheng nach einiger Zeit auch, wie wertvoll seine Erfahrungen für die Aufdeckung dieser Gräueltaten waren. Dr. Zhengs Angst saß jedoch tief. Als er 2015 zum ersten Mal unter einem Pseudonym von seiner Geschichte erzählte, fiel es im schwer, einen vollständigen Satz zu sagen.

Manchmal hielt er sich mit beiden Händen an der Tischkante fest. Er war unruhig, stand auf und setzte sich wieder. Sein Gesichtsausdruck war verzerrt. Er sagte immer wieder, dass es „zu schrecklich“ sei, was er zu sagen hat. Dr. Zhengs Augen füllten sich mit Tränen, als er mit zitternder Stimme beschrieb, wie dem jungen Mann die Augen herausgedrückt wurden.

Während seiner Zeit im Krankenhaus wurde Dr. Zheng von seinen Vorgesetzten bevorzugt behandelt. Grund dafür war der Einfluss seines Vaters im lokalen kommunistischen Machtzirkel. Als erfahrener Arzt in traditioneller chinesischer Medizin war sein Vater bei den örtlichen Beamten sehr gefragt. Einige der führenden Militärs waren häufig zu Gast am Esstisch seiner Familie. Da die Ärzte dies wussten, behandelten sie Dr. Zheng sehr zuvorkommend. Sie erlaubten ihm häufig, an Operationen teilzunehmen, die anderen Assistenzärzten verwehrt waren.

Dr. Zheng Zhi auf einem undatierten Foto in China. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Zheng Zhi

Kurz nach der Organentnahme auf dem Rücksitz des Transporters verließ Dr. Zheng das Krankenhaus. Er wurde Kinderarzt und Allgemeinmediziner in der Stadt Liaoyang – etwa vier Autostunden nördlich von Dalian. Doch die Gedanken an diese Gräueltat ließen ihn nicht los und wurden immer stärker, je mehr Einblick er bekam.

Im Jahr 2002 begleitete Dr. Zheng einen Militäroffizier zu einer medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus. Es war genau dasselbe Krankenhaus, in dem er früher sein Praktikum absolviert hatte. Der Arzt klärte den Mann auf, dass er eine neue Niere brauche. „Wir werden eine hochwertige Niere für Sie besorgen“, sagte ein Offizier zu seinem Vorgesetzten auf dem Flur. „Eine frische Niere von einem Falun-Gong-Praktizierenden.“

Es war das erste Mal, dass Dr. Zheng davon erfuhr, dass Falun-Gong-Praktizierende als Hauptorganquelle dienten. Auf dem Heimweg fragte der Beamte Dr. Zheng, was er von einer Nierentransplantation halte. „Tun Sie es nicht“, antwortete Dr. Zheng. „Wäre das nicht Mord?“

Der Beamte entschied sich tatsächlich gegen eine Transplantation. Er lebte noch drei Jahre als Dialysepatient und starb im Jahr 2005. Durch diesen Fall erfuhr Dr. Zheng, wie weitverbreitet der Organraub in China war. „Die bewaffnete Polizei und Beamte der höheren Abteilungen wissen darüber Bescheid. Auch im Militär ist es ziemlich bekannt. Das ist nichts Neues“, sagte Dr. Zheng gegenüber The Epoch Times.

Um viel Geld zu verdienen, richtete das Militär viele „grüne Zonen“ oder Schnellwege an Flughäfen ein, um die frischen Organe schnell innerhalb des Landes transportieren zu können. In den Abteilungen für Infektionskrankheiten in den Militärkrankenhäusern würden hauptsächlich erzwungene Organentnahme durchgeführt.

In ein bis zwei Wochen, höchstens einem Monat, wird immer ein passendes Organ gefunden“, so Dr. Zheng.

Wuhan: eine Massenquelle für Organe

Ein anderer Bekannter von Dr. Zheng erzählte ihm etwas noch Schockierenderes. Der Mann war Berater des siebenköpfigen Ständigen Ausschusses des Politbüros, dem Kern der chinesischen Führungselite.

In dem Gespräch erwähnte Dr. Zheng, dass die Verfolgung von Falun Gong im Nordosten Chinas sehr ernst sei. Der Bekannte antwortete nicht sofort, aber bevor sie sich trennten, drehte er sich um und sagte eindringlich:

„In der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei sind im Hinterhof des Büros für öffentliche Sicherheit viele inhaftierte Falun-Gong-Praktizierende. Manche sind minderjährig“, sagte er und hielt bei jedem Wort kurz inne.

„Ich war schon dort“, fügte er nach einer Pause hinzu. Sie sprachen nicht weiter darüber. Aber der Gedanke, dass es sich um eine Massenquelle für Organe handelt, belastete Dr. Zheng schwer. Das war ein neuer Beweis für die erzwungenen Organentnahmen bei Falun-Gong-Praktizierenden.

Zheng Zhi (7. von oben links) posiert mit seinen Klassenkameraden für ein Abschlussfoto des Medizinischen Kollegs der Universität Dalian in Dalian, Liaoning, im Jahr 1992. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Zheng Zhi

Eine Entscheidung treffen

Was der Bekannte sagte, gab Dr. Zheng das „Gefühl, eine Mission zu haben“. Er wollte das Thema international publik machen und floh schließlich im Jahr 2005 nach Thailand. Dort erhielt er den Flüchtlingsstatus und zog im Jahr 2007 nach Kanada.

In den acht Jahren nach seiner Ankunft in Kanada hat Dr. Zheng nach einem Medium gesucht, dem er seine Geschichte erzählen kann. Sollte er die falsche Wahl treffen, würde er nicht nur Schwierigkeiten bekommen, sondern das Thema auch nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient.

Als er im Jahr 2015 seine Geschichte zum ersten Mal der Zeitung The Epoch Times erzählte, hatte er Todesangst. „Ich kann nicht beschreiben, wie ich mich damals gefühlt habe“, sagte er in dem Interview im Juli dieses Jahres.

„Jedes Wort, jeder Satz, den ich sagte, fühlte sich an, wie eine Entscheidung über Leben und Tod“, so der Mediziner weiter. „Ich hatte das Gefühl, dass ich alles, was ich besaß, einschließlich meines Lebens, loslassen musste.“

Zheng Zhi (2. v. l.) mit seiner Familie auf einem undatierten Foto vor den familieneigenen Dongsheng-Kliniken in der Provinz Liaoning, China. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Zheng Zhi

Dr. Zheng hat große Angst vor Vergeltungsmaßnahmen. „Gewöhnliche Menschen können sich nicht vorstellen, wie böse die chinesische Kommunistische Partei ist“. Doch die Angelegenheit sei viel größer und wichtiger als sein eigenes Leben. „Chinesen abzuschlachten und ihre Organe zu rauben, um Profit zu machen, ist ein unglaubliches Verbrechen“, erklärte der Arzt.

Dr. Zheng hat seine Aufzeichnungen sorgfältig aufbewahrt. Wenn die Kommunistische Partei Chinas eines Tages fällt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, will er als Zeuge aussagen. „Die Gerechtigkeit wird über das Böse siegen.“

Dunkle Geheimnisse enthüllt

Dr. Zheng ist einer von mehreren Zeugen, die sich seit 2006 bei The Epoch Times gemeldet haben, um die grausamen Praktiken des Regimes aufzudecken. Seitdem haben eine Vielzahl unabhängiger Berichte über die Schwere und das Ausmaß dieses Verbrechens Aufschluss gegeben.

Den ersten Zeugenberichten über den Organraub im Sujiatun folgte im Juli 2006 der Bericht „Bloody Harvest“ des kanadischen Ex-Staatssekretärs David Kilgour und dem Menschenrechtsanwalt David Matas. Der Journalist und Buchautor Ethan Gutmann publizierte 2016 „The Slaughter: Mass Killings, Organ Harvesting, and China’s Secret Solution to Its Dissident Problem“.

Zu den Beweisen von Kilgour und Matas gehören Telefonate mit chinesischen Transplantationsmedizinern. In den Gesprächen hatten die Ärzte zugegeben, Organe von Falun-Gong-Praktizierenden entnommen zu haben. Für die Untersuchung wurden Hunderte Krankenhäuser in China kontaktiert.

Eine neue Studie aus dem Jahr 2022 im „American Journal of Transplantation“ enthält stichhaltige Beweise, dass Ärzte in China lebenden Menschen Organe zu Transplantationszwecken entnehmen. Die Opfer werden dabei getötet.

Gesetze gegen Organraub in China

Israel verabschiedete bereits im Jahr 2008 ein Gesetz gegen Transplantationstourismus. Organempfänger, die ein Organ in China erhalten haben, bekommen die Kosten für die Behandlung nicht mehr erstattet. Ein Beispiel neueren Datums ist Spanien, wo im Jahr 2013 ein ähnliches Gesetz erlassen wurde. In diesem Land macht sich ein Käufer eines Organs aus China strafbar.

Andere Länder wie Frankreich, Katar, Kanada und Australien haben ebenfalls Gesetze verabschiedet. Dort müssen Organhändler, Ärzte und Organempfänger, die sich an solchen Praktiken beteiligen, mit empfindlichen Geld- und Gefängnisstrafen rechnen.

Das Europäische Parlament verabschiedete im Dezember 2013 eine Resolution und verurteilte damit den „Organraub an Lebenden in China“. Im Jahr 2019 bestätigte ein unabhängiges Tribunal mit Sitz in London, dass in China Gefangene aus Gewissensgründen wegen ihrer Organe getötet werden. Hauptopfer sind Falun Gong-Praktizierende. Laut dem endgültigen Urteil, das im März 2020 veröffentlicht wurde, gebe es „keine Beweise dafür, dass die Praxis eingestellt wurde“. Das Urteil besteht aus 300 Seiten mit Zeugenaussagen und Stellungnahmen.

Abgeordnete in den USA haben ebenfalls rechtliche Schritte unternommen. Sie sollen verhindern, dass Amerikaner zwecks „Transplantationstourismus“ nach China reisen und sich so mitschuldig machen. Im März verabschiedete das Repräsentantenhaus mit überwältigender Mehrheit das überparteiliche Gesetz „Stop Forced Organ Harvesting Act of 2023“. Damit sollen die Verursacher des Organraubs unter Strafe gestellt werden.

Ärzte wollen dem Schweigen ein Ende setzen

Nicht nur in der Legislative, sondern auch in der Ärzteschaft wurden entscheidende Schritte unternommen. Die in den USA ansässige Ärztevereinigung Doctors Against Forced Organ Harvesting (Ärzte gegen die Zwangsentnahme von Organen, DAFOH) ist dabei führend.

Dr. Torsten Trey, Geschäftsführer der Organisation, sieht die Informationen von Dr. Zheng als Beleg dafür, dass „die Praxis in China bereits seit 2002 weitverbreitet ist“. Also bereits vier Jahre bevor der erste Untersuchungsbericht zu diesem Thema veröffentlicht wurde.

Dr. Trey lobte den Mut von Dr. Zheng, seine Stimme zu erheben. „Was Dr. Zheng der Öffentlichkeit mitteilt, ist unbeschreiblich grausam. Es ist unerklärlich, warum die internationale medizinische Gemeinschaft nicht gegen Chinas grausame Organentnahmen vorgeht. Wo ist die WMA (Weltverband der Ärzte)? Wo ist die WHO (Weltgesundheitsorganisation)?“ Dr. Trey ermutigte andere chinesische Ärzte, dem Beispiel von Dr. Zheng zu folgen.

Schweigen bedeutet nichts anderes, als sich mitschuldig zu machen“, sagte er.

Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel: ‘He Was Alive’: Tormented Chinese Doctor Recounts Harvesting Organs in Back of Van. (deutsche Bearbeitung und Adaptation ef/nh)



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