Inmitten von Covid-19: Tod eines Chinesen durch Hantavirus löst Besorgnis im Netz aus – Experten geben Entwarnung

Von 25. März 2020 Aktualisiert: 26. März 2020 22:25
Die Nachricht über den Tod eines Chinesen durch das Hanta-Virus inmitten der Coronavirus-Pandemie hat bei chinesischen Netizens große Sorge ausgelöst.

Am Montag starb ein Mann in China an einem Hanta-Virus. Der Virus überträgt sich über Nagetiere. Experten sind allerdings der Meinung, dass es wahrscheinlich nicht zu einer weiteren Epidemie kommen wird.

In einem Twitter-Post berichtete das Propaganda-Sprachrohr der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) „The Global Times“: “Er wurde positiv auf Hanta-Virus getestet. Die anderen 32 Personen, die mit im Bus fuhren, wurden ebenfalls getestet“. Darin heißt es weiter, dass der Mann auf dem Weg von der Provinz Yunnan in die Provinz Shandong war und unterwegs verstarb.

Der Twitter-Beitrag wurde in wenigen Stunden mehrere tausende Male geteilt. Offensichtlich löste der Fall eine große Sorge im Netz aus. Experten auf Twitter wiesen allerdings darauf hin, dass der Hanta-Virus im Gegensatz zum Coronavirus oder zur Grippe nur selten über den Menschen übertragen wird.

Der schwedische Wissenschaftler Dr. Sumaiya Shaikh twitterte dazu explizit: „Das Hanta-Virus tauchte erstmals in den 1950er Jahren im amerikanisch-koreanischen Krieg in Korea (am Hantan-Fluss) auf. Er verbreitete sich über die Ausscheidungen von Ratten und Mäusen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist äußerst selten… Bitte geraten Sie nicht in Panik, es sei denn, Sie planen, Ratten zu essen.“

Nur sehr wenig Todesfälle bekannt

Dies bestätigte auch die CDC. Fälle von Hanta-Viren seien laut der Behörde äußerst selten. Sie verbreiteten sich durch den Kontakt mit Urin, Exkrementen oder Speichel von Nagetieren. Einige Mäuse in den USA könnten den Virus übertragen, und es komme vereinzelnd zu Todesfällen. Allerdings seien von 1993 bis 2017 insgesamt nur 728 Fälle gemeldet worden. Die Todesfallrate betrage hingegen rund 36 Prozent.

Nur unter bestimmten Umständen könne der Virus durch Luft übertragen werden, heißt es auf der CDC-Webseite weiter. Nämlich dann, wenn diese mit dem Virus kontaminiert ist.

„Patienten mit einer Hanta-Virus-Infektion zeigen typischerweise Fiebersymptome, die 3-5 Tage andauern. Zu den frühen Symptomen gehören neben Fieber und Myalgien auch Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schwindel, Husten, Übelkeit, Erbrechen und andere gastrointestinale Symptome.“

In Chile und Argentinien gab es einige wenige Fälle, in denen der Virus von Mensch zu Mensch übertragen wurde. In diesen Fällen standen die Personen sehr nah beieinander.

Das englische Original finden Sie unter: Chinese Man Reportedly Dies From Hantavirus, Experts Say People Shouldn’t Worry. Die deutsche Bearbeitung erfolgte durch nh.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Viele bezeichnen ihr berufliches oder soziales Umfeld metaphorisch als „Schlachtfeld“ – doch für die KP China bedeutet es Krieg im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Partei, die die Regierung Chinas stellt, vertritt den Grundgedanken der „uneingeschränkten Kriegsführung“: „Einfach ausgedrückt, Schwarzkopf [Oberbefehlshaber der multinationalen Streitkräfte des Golfkriegs] + Soros + Morris [Schöpfer des Morris-Wurm-Computervirus] + bin Laden? Das ist unsere wahre Karte, die wir ausspielen“, so zwei chinesische Oberste, die „Erfinder“ der „Uneingeschränkten Kriegsführung“.

Der Schlüsselpunkt dazu sind nicht unbedingt die unter Waffen stehenden Streitkräfte, sondern die „Generalisierung von Krieg“ für jeden chinesischen Landesbürger. „Uneingeschränkte Kriegsführung“ meint, dass „alle Waffen und Technologien nach Belieben eingesetzt werden können; was bedeutet, dass alle Grenzen zwischen Krieg und Frieden, zwischen militärischer Welt und ziviler Welt aufgebrochen werden.“

Es werden Methoden verwendet, die sich über Nationen hinweg erstrecken und verschiedene Bereiche benutzen. Finanzmärkte, der Handel, die Medien, internationales Recht, der Weltraum und viele mehr sind potenzielle Schlachtfelder. Zu den Mitteln des Kampfes gehören das Hacken von IT-Systemen, Terrorismus, biochemische Kriegsführung, ökologische Kriegsführung, atomare Kriegsführung, elektronische Kriegsführung, die Verbreitung von Drogen, Geheim- und Nachrichtendienste, Schmuggel, psychologische Kriegsführung, Ideologie, Sanktionen und so weiter. Darum geht es im 18. Kapitel dieses Buches.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]