In "Asterix in Italien" tauchte der - nicht das - Coronavirus bereits 2017 als Favorit des Transcaliga-Rennens auf.

In "Asterix in Italien" tauchte der - nicht das - Coronavirus bereits 2017 als Unruhestifter auf.Foto: ts/Epoch Times

„Asterix in Italien“: 2017 fuhr der berüchtigte Wagenlenker „Coronavirus“ mit

Von 28. Februar 2020 Aktualisiert: 11. März 2020 14:29
Der berüchtigte Wagenlenker "Coronavirus" versuchte bereits 2017 in "Asterix in Italien", das Transcaliga-Rennen für sich zu entscheiden. Im antiken Rom der Asterix-Bände ist Coronavirus "der größte antike Wagenlenker mit MCDLXII Siegen!"

In „Asterix in Italien“ tauchte bereits 2017 ein Bösewicht auf, der momentan weit über das ehemalige Römische Reich hinaus für Aufregung sorgt. In mehreren Sprachen, darunter Englisch, Französisch und Spanisch, versucht der berüchtigte Wagenlenker „Coronavirus“, das Transcaliga-Rennen für sich zu entscheiden. Selbstverständlich mischen Asterix und Obelix die Pläne der Römer ordentlich auf.

Bisher war vor allem die US-amerikanische Zeichentrickserie „Die Simpsons“ durch überraschend präzise Vorhersagen aufgefallen. So sagten die Macher nicht nur die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten voraus, sondern auch den Pferdefleischskandal, die Griechenlandkrise und die vorletzte Folge von Game of Thrones.

Auf der anderen Seite sind Coronaviren bereits seit über 60 Jahren bekannt. Die Viren der Familie Coronaviridae tragen ihren Namen aufgrund ihrer kranz- beziehungsweise kronenförmigen Erscheinung. Corona ist lateinisch und heißt Krone. Der aktuelle Virus heißt korrekt SARS-CoV-2 und verursacht die Lungenkrankheit CoViD-19.

Korrupte Beamte unterstützen Coronavirus

Im antiken Rom der Asterix-Bände ist Coronavirus „der größte antike Wagenlenker mit MCDLXII Siegen!“ Der Publikumsliebling ist auch als der maskierte Aurige (Wagenlenker) bekannt und der einzige echte Römer unter den Teilnehmern. MCDLXII – das sind 1462 Siege – damit ist er der klare Favorit des mehrtägigen Rennens.

Damit dem römischen Reich nicht der Himmel auf den Kopf fällt und ihr Kandidat garantiert gewinnt, unterstützen ihn korrupte Beamte. Coronavirus muss um jeden Preis siegen, um das Ansehen Roms und die Einheit des Reiches nicht zu gefährden, so die Worte Cäsars.

Aus Coronavirus wird Schuhmacher

In der deutschen Fassung gibt es übrigens keinen Coronavirus. Übersetzer Klaus Jöken entschied sich, vom Original abzuweichen, weil „wir Deutschen […] Krankheiten als etwas sehr Unappetitliches, Ekliges“ empfinden. In Deutschland ist ein Virus eine Krankheit, in Frankreich stehe es als Synonym für etwas Gemeines, erklärte Jöken im Oktober 2017 gegenüber „Die Welt“.

Daraufhin hätten er und der deutsche Verlag beschlossen, einen anderen Namen zu verwenden. Da Coronavirus als echter Römer auf -us enden musste und die Pferde seines Wagens mit einem großen C gekennzeichnet waren, erwies sich die Suche als „durchaus schwierig“, so Jöken.

Schließlich einigte man sich auf den Namen Caligarius. Dies erinnert einerseits an den Bösewicht aus „Das Cabinet des Doktor Caligari“, andererseits bedeutet es auf Latein „Schuhmacher“ (der Handwerker). Damit wiederum schließt sich der Kreis zur Formel 1, erklärt Jöken. Gemeinsam mit seinem Kollegen Bleifuß soll der römische Schuhmacher also der Welt zeigen, wozu er (Rom) imstande ist.

Mit anderen Worten: Der Coronavirus versetzt ganz Europa in Angst und Schrecken. Ganz Europa? Nein, zwei unbeugsame gallische Krieger hören nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

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