Die Welt in der wir leben – Von Manfred von Pentz

Von 19. Februar 2019 Aktualisiert: 20. Februar 2019 6:54
Es gab einmal ein schönes Buch, das zum Träumen und Entdecken anregte über die Welt, in der wir damals lebten. Aber wie lange wird es diese Welt noch geben?

Vor vielen Jahren, als Jüngling noch aber schon recht weit gereist, schenkte ich meinem kleinen Bruder einmal zum Geburtstag Das große Knaur Buch, „Die Welt in der wir leben“. Es ist grossformatig mit vielen Abbildungen und erscheint mir auch heute noch als eines der besten Werke, die das Mysterium PLANET ERDE visuell zu vermitteln suchen.

Danach zogen die Jahrzehnte ins Land, und kürzlich kam mein kleiner Bruder, nun selbst gut ergraut, zu Besuch und schenkte meiner kleinen Tochter eben dieses Buch. Also setzten wir uns um den Tisch, schlugen es auf, verglichen die Widmung von damals mit der Widmung von heute, öffneten Seite um Seite, sahen die Geburt des Planeten vor Milliarden von Jahren als feurige Kugel und sein Ableben in ebenfalls Milliarden von Jahren als erkaltete Masse, betrachteten die Formung der Kontinente und das Entstehen von Pflanzen und Tieren, wunderten uns über die Grobschlächtigkeit der Dinosaurier und die langsame Verfeinerung späterer Erdbewohner bis hin zu Extravaganzas wie schillernde Kolibris, sanftäugige Giraffen oder prachtvolle Paradiesvögel.

Wie zu erwarten, und sicherlich auch angeheizt durch die unsäglichen Hollywood-Halunken, fand meine kleine Tochter die Dinos ganz besonders cool, und als ich ihr sagte, dass die mächtigen Urviecher den Planeten an die zweihundert Millionen Jahre lang bevölkert hatten, sah sie mit leichtem Stirnrunzeln zurück über die Äonen und schüttelte dann nur den Kopf. Sie ist gerade zehn Jahre alt, und derartige Zeitspannen sind für sie fraglos unermesslich und daher irrelevant.

Genau wie für mich auch.

Was jedoch nichts an der Tatsache ändert, dass ich mir manchmal Gedanken über die Vorgehensweise unseres Herrn und Schöpfers mache. Da blicke ich dann ebenfalls zurück über die Äonen, erkenne in der Geschichte des Planeten teils sprunghafte, teils unendliche lange und fast gleichbleibende Entwicklungsphasen, und frage mich, ob Er zwischenzeitlich Ruhepausen einlegt, um sich von Seinen Tätigkeiten zu erholen oder in anderen Welten nach dem Rechten zu sehen.

Aber das ist natürlich Unsinn. Denn wie jeder halbwegs intelligente Mensch, dem irgendwann die Offenbarung einer göttlichen Präsenz zuteil wurde, weiss auch ich um Seine gelegentlichen und direkten Einflussnahmen auf mein Leben und das meiner Familie und meiner engeren Freunde. Mit anderen Worten, Er ist sicherlich allgegenwärtig für jene, die laut Hölderlin an das Göttliche glauben und es daher auch selbst sind. Nur ergibt sich manchmal die Frage, ob Er sich darüber im Klaren war, was Er mit der Erfindung des homo sapiens vom Zaun brechen würde.

Vor einigen Jahren las ich eine umfangreiche Biografie Goethes und erfuhr zu meiner Überraschung, dass in den jungen Jahren des grossen Dichters die gewichtige Reichsstadt Frankfurt am Main gerade einmal an die fünfunddreissigtausend Einwohner zählte. Heute, nur gut zweihundertfünfzig Jahre später, sind es 736.000, davon die Hälfte nicht-deutscher Herkunft und überwiegend unintegrierbar. Wobei dieses Beispiel natürlich nur eine generelle sich anbahnende Katastrophe umschreibt. Denn egal, ob man im Stau steht und die Autoschlangen bis in den Horizont reichen, egal ob die Weltmeere derart mit Plastik vermüllt sind, dass seine Bewohner immer schneller verrecken, egal ob das Land stets mehr mit Betonburgen und Strassen zugepflastert wird, egal ob sich die Ärmsten und Dümmsten der Welt immer rasanter vermehren… eines scheint sicher, nämlich dass der Planet diese Entwicklung irgendwann nicht mehr verkraften kann.

Was schade ist, denn es mangelt ja nicht an klugen und aufrechten Menschen, die mit einem entsprechenden Mandat den drohenden Kollaps langsam aber sicher abwenden könnten. Jedoch steht diesen Rittern des Guten und Wahren eine Phalanx von Verbrechern gegenüber, die aufgrund ihres masslosen Reichtums schier unüberwindlich scheinen. Wir haben es, um John F. Kennedy zu zitieren, mit einer monolithischen und rücksichtslosen weltweiten Verschwörung zu tun, die sich hauptsächlich auf verdeckte Mittel zur Erweiterung ihres Einflussbereichs stützt – auf Infiltration statt Invasion, auf Subversion statt freie Wahlen, auf Einschüchterung statt Selbstbestimmung, auf Guerilllas in der Nacht anstatt Armeen bei Tag. Es ist ein System, welches beträchtliche menschliche und materielle Ressourcen in den Aufbau einer eng geknüpften, hocheffizienten Maschinerie verstrickt hat, die diplomatische, geheimdienstliche, ökonomische, wissenschaftliche und politische Operationen kombiniert.

Wobei gerade in Deutschland die politischen Operationen immer offensichtlicher werden. Und so sind es inzwischen bereits einige Millionen alternativer Wähler, die trotz aller gegenteiliger Propaganda erkannt haben, dass etwas faul ist im Lande, und dass die Rautenfrau und ihre Satrapen das genaue Gegenteil sind von dem, was sie vorgeben zu sein, nämlich unglaublich böse und nur darauf aus, eben jene rücksichtslose weltweite Verschwörung zu vollenden.

Ob dies gelingt, scheint immer unwahrscheinlicher, denn den Globalisten sind inzwischen mächtige Gegner erwachsen. Solche nämlich, die sich weigern, an den Strategien des eigenen Untergangs Unsummen zu verdienen und statt dessen für Nation, Wahrheit und Gerechtigkeit kämpfen. Wie lange die Konfrontation anhält, ist allerdings nicht abzusehen. Inzwischen geht der Planet immer schneller baden, und je mehr Zeit verstreicht, desto gewaltiger müssen die Rettungsmassnahmen sein, um so schmerzhafter die verabreichte Medizin.

Zwar gibt es deutliche Hoffnungsschimmer. Die Ankunft des Internets zum Beispiel hat zu einer brutalen Demaskierung der Geldwechsler und ihrer Kreaturen geführt, was uns heute Waffen in die Hand gibt, von denen wir vor wenigen Jahren noch nicht einmal geträumt hätten. Und so mag es sein, dass die Mächte der Finsternis sich mit ihrem irrwitzigen Griff nach der Weltherrschaft letztendlich überschätzt haben und statt dessen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Trumps, Putins, Orbans, Salvinis et al sind ein Menetekel an der Wand, und die Gelbwesten in Frankreich ebenfalls.

Andererseits haben die Umvolkungsbestrebungen der Globalisten und ihrer politischen Handlanger inzwischen ein unkontrolliertes Eigenleben entwickelt. Falls also keine radikalen Gegenmassnahmen ergriffen werden, ist es wohl nur noch eine Frage von wenigen Generationen, bevor Europa als islamistische Bananenrepublik endigt. Wobei die dann Überlebenden weder willens noch in der Lage sein werden, der Zerstörung des Planeten in irgendeiner Form entgegenzuwirken. Grossräumige Hungersnöte, antibiotika-resistente Pestilenzen und Kriege geführt mit technisch unglaublich effizienten Waffensystemen werden die Unwirtlichkeit der Umwelt beschleunigen und uns letztendlich den Garaus machen.

Was bleibt, ist die Gewissheit, dass die wahrhaft Aufrechten unter uns ohne Umwege in die Umarmung eines gütigen Gottes zurückkehren, während der Rest funkenstiebend zur Hölle fährt oder einfach nur spurlos im eisigen Nichts verweht.

Und wer weiss: vielleicht vergehen wiederum Millionen von Jahren, in denen der Planet sich reinigt und regeneriert und dann bereit ist, den Versuch zu wiederholen. Mit einer etwas besser vorbereiteten Besatzung vielleicht, die ganz generell vorausdenkender, einfühlsamer und von Natur aus fürsorglicher ist.

Denn, und das sollte nicht vergessen werden, es gab und gibt in unserer Welt in der wir leben auch Menschen, die ungemein Edles, Schönes und Grossartiges vollbracht haben.

Die Webseiten von Manfred von Pentz:

http://der-deutsche-michel.net/
http://www.manfredvonpentz.net/

 

 

 

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