Das Solovetsky-Kloster – das Nachtigallenkloster im Weißen Meer. Im Jahre 1923 wurde es in das landesweit erste Arbeitslager umfunktioniert und so zum Prototyp des sowjetischen GULAG-Systems. Bis zu 50.000 Menschen wurden hier festgehalten.Foto: iStock

Klassik des Tages: Ein Konzert von Rachmaninow

Epoch Times20. September 2021 Aktualisiert: 21. September 2021 18:13
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Der Komponist Sergej Rachmaninow (1873-1943) steht für die meisten Kenner für kraftvolle Klavierwerke und einen unverkennbaren russischen Klang. Hier sein eher zartes Klavierkonzert Nr. 2 Adagio sostenuto, Op 18 in c-Moll, gespielt von Khatia Buniatishwili und dem Orchester Un Violon sur le sable unter der Leitung von Jérôme Pillement.

Das 2. Klavierkonzert komponierte Rachmaninow in den Jahren 1900/1901, es wurde am 27. Oktober 1901 in Moskau uraufgeführt. Dabei saß Rachmaninow selbst am Klavier und spielte den Solopart. Wegen seiner romantischen, melodiösen Formen wird das Klavierkonzert heute gern gespielt und in Filmen eingesetzt.

Nachdem seine erste Sinfonie 1897 beim Publikum durchgefallen war, fiel der Komponist in einer Schaffenskrise. Bisher wurde er vom Erfolg verwöhnt, doch plötzlich ging nichts mehr.

Rachmaninow war bereits für seine Schwermütigkeit bekannt, doch er verfiel noch tiefer in Selbstzweifel und Depressionen. Ein Neurologe konnte ihn mittels Hypnose wieder zum komponieren bewegen. Das unmittelbar danach entstandene Stück ist dieses Klavierkonzert – er widmete es später dem Neurologen Nikolai Dahl.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion