3-Jährige dachte, sie sieht den Weihnachtsmann im Geschäft – Eine magische Begegnung

Epoch Times12. Dezember 2018 Aktualisiert: 13. Dezember 2018 22:56
Eine der herzerwärmendsten Weihnachtstraditionen ist es, seine Kinder mitzunehmen, um Santa Claus, den Weihnachtsmann, zu treffen. Zu sehen, wie ihre Augen in Verwunderung groß werden, wenn sie den berühmten Mann persönlich treffen und ihre Weihnachtswünsche vorlesen, ist eine Erinnerung an die Unschuld der Kindheit und daran, um was es an Weihnachten wirklich geht.

Eine Familie allerdings brauchte gar nicht in ein Einkaufscenter zu gehen und sich in eine Schlange zu stellen, um den Weihnachtsmann zu treffen – er lief ihnen einfach in der Lebensmittelabteilung vor die Füße.

Im Dezember 2015 war Robert Riley mit seinen zwei Töchtern im Walmart-Kaufhaus von Hurricane in West Virginia. Sie erledigten nur ein paar normale Weihnachtseinkäufe, aber dieser Tag sollte zu einer unvergesslichen Erinnerung werden.

Das konnte nur ein dreijähriges Kind sehen

Die jüngste Tochter, Sophie Jo Riley, war zu der Zeit drei Jahre alt. Und in dem Alter war sie in der Lage, etwas in den Gängen des Supermarktes zu erspähen, was sonst niemand sehen konnte. Ihre anderen Familienmitglieder bemerkten, wie sie im Laden umherblickte und anscheinend versuchte, einen Blick auf jemanden zu erhaschen.

„Sie schlich nur die Gänge entlang, hatte ihren Rücken zu den Spielsachen“, erfuhr WSAZ von ihrer älteren Schwester Miya Lupashunski. „Wir waren hinter ihr, und sie hielt den Finger an die Lippen und sagte ‚Psst! Es ist Santa!‘“

„Es ist Santa!“

Sie sahen, dass sie über einen anderen Kunden sprach – der unbestreitbar an den Weihnachtsmann erinnerte, mit seinem langen weißen Bart und roten Sweatshirt. Er hatte nicht den ganzen Anzug und die Mütze, aber er wollte wohl nicht auffallen, während er ein paar Festtagseinkäufe machte.

Sophie war sicher, dass dies der echte Weihnachtsmann war, der in ihrem örtlichen Walmart ein paar Dinge besorgte – und so schlug ihr Vater vor, hinzugehen und ‚Hallo‘ zu sagen. Tatsächlich war es nicht der echte, offizielle Weihnachtsmann – es war ein Mann namens Roger Larck.

„Weihnachtsmann?“ fragte Sophie als sie sich näherte. Roger lachte und sagte: „Ich bin schon Schlimmeres genannt worden.“

Aber als er das Weihnachtswunder in ihren Augen sah, spielte er seinen Part – und bei seinem überraschend guten spontanen Auftritt würde man schwören, er sei der echte Weihnachtsmann. Sophie war ganz aufgeregt und der Weihnachtsmann fragte, ob sie ihren Weihnachtsbaum schon aufgestellt hatte. Natürlich hatte sie das.

„Ich hab‘s euch doch gesagt, es ist der Weihnachtsmann!“

Sie verriet ihm auch, dass sie Plätzchen für ihn herauslegen würde – aber als er fragte, ob sie alle für ihn wären, sagt sie ihm, dass er eines haben könne und den Rest mit den Rentieren teilen solle – obwohl sie anmerkte, dass Rentiere normalerweise stattdessen Gras fressen.

„Das tun sie, aber oben am Nordpol kommt man schlecht an Gras dran“, konterte der vermeintliche Weihnachtsmann. Daraufhin drehte sich Sophie zu ihrer Familie um – sie sagte etwas wie „Ich hab‘s euch doch gesagt, es ist der Weihnachtsmann!“

Ihre Familie hatte nichts einzuwenden. „Falls es wirklich einen Weihnachtsmann gibt, und ich jetzt darüber nachdenke“, sagte Sophies Mutter Erika Riley WSZA, „Ich denke, vielleicht gibt es wirklich einen. Das ist genau, wie ich ihn mir vorstelle.“

Die ganze Begegnung wurde von Sophies Schwester auf Video aufgenommen… und als ihr Vater es auf Facebook teilte, wurde es schnell viral. Bis heute haben über 1,1 Millionen Nutzer das Video angesehen.

Als er über den Erfolg des Videos befragt wurde, sagte Robert, er habe das Gefühl, dass das Video den Menschen den wahren Geist des Festes zeigt: „Es ist wahr, es ist rein“, sagte er im Interview mit WSZA. „Es ist Unschuld. Es ist Weihnachten.“

Es ist wahr, es ist rein. Es ist Weihnachten

Nachdem sein Video so viral wurde sprach Sophies Vater nochmal mit Roger dem Weihnachtsmann. Sie haben sich darauf geeinigt, dass sie alle Profite, die durch das Video erzielt würden, einer örtlichen Wohltätigkeitsorganisation spenden würden.

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Außerdem sagte Roger, dass er als Großvater von vier Jungs froh war, auch einmal mit einem kleinen Mädchen zu reden. „Es freut mich, Teil von etwas gewesen zu sein, dass andere Menschen genossen haben. Es war einfach nur ich, der sich mit einem kleinen Mädchen unterhielt. Es brachte mein Herz zum Schmelzen, als es passierte.“

Er sagte auch, dass es nicht das erste Mal gewesen war, dass er mit dem Weihnachtsmann verwechselt wurde – aber er ist immer gerne dabei, seinen Teil zu spielen, wenn die Gelegenheit sich bietet. „Einfach nur ein kleines gutplatziertes „Ho ho ho“ hilft manchen Eltern schon“, erklärte er.

Überraschenderweise hat er es nie in Betracht gezogen, professionell den Weihnachtsmann zu spielen – er sagt, es gebe schon genug Leute, die das tun – aber er war willens, noch ein Mal in die Rolle zu schlüpfen.

Eine Woche vor Weihnachten überraschte er Sophie wieder

Während Sophie in der Nachrichtensendung erst ein bisschen kamerascheu schien, wurde sie schnell zutraulich, als sie auf dem Schoß des Weihnachtsmanns saß und ihm sagte, was sie sich zu Weihnachten wünsche.

Und Roger konnte der Chance, ein weiteres Mal Santa Claus zu spielen, nicht widerstehen, besonders, nachdem ihre erste Begegnung so magisch gewesen war.

„Es brachte mein Herz zum Schmelzen, als es passierte.“

Quelle: 3-year-old thought she saw Santa at the store—their magical encounter proves he just might be real