Keine dritte, sondern eine Impfungs-Welle? Wie seit Impfbeginn in Israel vermehrt Todesfälle bei Jüngeren auftreten

Von 8. März 2021 Aktualisiert: 8. März 2021 16:36
Seit dem Jahresende 2020 ist zu beobachten, dass mit fortschreitender Anzahl der Impfungen die Fallzahlen und die Zahlen der Todesfälle steigen. Besonders deutlich wird das in Gibraltar oder Israel. Dr. Peter F. Mayer fiel auf, dass es in Gibraltar mit 34.000 Bewohnern bis Impfbeginn gerade mal 7 Todesfälle gab – seither stieg die Zahl auf 93 an. Hier seine Analyse.

Seit Dezember 2020 ist ein überraschendes Phänomen zu beobachten: Parallel zum Fortschritt der Impfungen steigen die Fallzahlen und die Zahlen der Todesfälle. Wir hören das jetzt auch aus Ländern, die mit den Impfungen hinterher sind, wie Österreich oder Deutschland. Fälschlicherweise wird von einer dritten Welle gesprochen, tatsächlich ist es aber offenbar eine Impfungs-Welle.

Wie bereits hier berichtet ist das in den Ländern mit schon relativ hohen Durchimpfungsraten ganz deutlich sichtbar geworden. Dazu gehören das UK, Israel, Portugal aber auch kleinere Länder wie Malta, Monaco oder die Seychellen.

Ganz besonders auffällig ist es in Gibraltar. Auf dem Felsen gab es unter den 34.000 Bewohnern bis Impfbeginn am 10. Januar gerade mal 7 Todesfälle und seither ist die Zahl auf 93 angestiegen.

Die Durchimpfungsrate liegt, wie in der Grafik zu sehen, mittlerweile bei 77,63 Prozent mit einer Dosis und 44,97 Prozent sind vollständig geimpft.

In Israel wurde am 19. Dezember (Woche 51) mit den Impfungen begonnen und bis heute sind 54,17 Prozent mit einer Dosis und 40,43 Prozent vollständig geimpft worden.

500 der Geimpften durften nun ein Freiluftkonzert besuchen, es herrschte aber Maskenpflicht – ein Anzeichen dafür, dass die Impfung nicht vor Ansteckung und möglicherweise Übertragung des Virus schützt. Das Risiko für Personen unter 70 Jahren betrug bisher 0,04 Prozent – das ist deutlich niedriger als selbst bei einer geringen Grippe.

Leichte Übersterblichkeit in Israel bei den 45 bis 64-Jährigen zum Jahresende 2020

Nun hören wir aber immer wieder, dass auch jüngere Menschen an Covid erkranken und sterben. Interessanterweise fällt in Israel eine leichte Übersterblichkeit ab Woche 51 in der Altersgruppe 45 – 64 Jahre genau mit dem Impfbeginn zusammen. Israel ist Mitglied des Reporting Systems Euromomo für Todesfälle.

Hier sehen wir die Übersterblichkeit ab Woche 51 in der Altersgruppe 45 – 64 und im Chart unterhalb für die Altersgruppe über 65 Jahren.

Und hier ist der zeitliche Verlauf der Covid-Todesfälle erkennbar. In den 4 Monaten von März bis Ende Juli verzeichnete Israel 500 Todesfälle an oder mit Covid. In den nächsten 4,5 Monaten bis Impfbeginn waren es 2574 und in den 2,5 Monaten seit Impfbeginn ist die Zahl der Todesfälle um 2748 auf 5822 gestiegen.

Die Lockdowns und drakonischen Maßnahmen der Regierung haben offenbar nicht geholfen, im Gegenteil, die Einschränkungen haben zur Schwächung des Immunsystems der Menschen geführt und damit zu stärkerer Anfälligkeit für Erkrankungen.

Dass angesichts dessen der israelische Premier plant, der gesamten Bevölkerung alle 6 Monaten zwei weitere Impfdosen verpassen zu wollen, ist schon sehr erstaunlich.

Anmerkung: Die Charts sind von Google (Suche z. B. nach „corona impfungen israel“ bzw. Euromomo.)

Ähnliche Entwicklungen werden auch in Österreich sichtbar

Auch in Österreich, mit einer Durchimpfungsrate von gerade einmal um die 3 Prozent, häufen sich Fälle von Neuinfektionen in Heimen nach der Impfung.

Leser berichten von neu aufgeflammten Clustern in Heimen, in denen monatelang alles ruhig war. Erklärungen von offizieller Seite gibt es nicht dazu.

Denkbar wäre, dass das Virus verbreitet, aber inaktiv ist. Die Impfung hat eine massive Schwächung des Immunsystems zur Folge. In den klinischen Versuchen haben Messungen ergeben, dass die Zahl der T-Zellen in den Tagen nach der Impfung massiv reduziert werden. Dadurch könnte es dann zum Ausbruch von bislang inaktiven Viren kommen.

Es kommt auch vermehrt zu Todesfällen und schweren Erkrankungen nach der Impfung. Bekannt wurde der Fall einer 49-jährigen Krankenschwester aus dem Spital Zwettl. Eine weitere 35-jährige Bedienstete ist an einer Lungenembolie schwer erkrankt. Aus einem Spital im Weinviertel ist ein Fall von Gesichtslähmung bekannt geworden.

Zu den beiden Fällen berichtet die NÖN:

Beide Frauen wurden aus derselben Charge des Astra Zeneca-Impfstoffes geimpft. „Sicherheitshalber werden die Restbestände der betroffenen Impfstoff-Charge nicht mehr ausgegeben und nicht mehr verimpft“, heißt es auf NÖN-Nachfrage. Die 35-Jährige, die eine Lungenembolie entwickelt hat, sei aber am Weg der Besserung.

Und weiter über ein Statement des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG):

Aktuell gibt es noch keinen Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung. Aufgrund der bekannten klinischen Daten ist ein kausaler Zusammenhang nicht herstellbar, da insbesondere thrombotische Ereignisse nicht zu den bekannten oder typischen Nebenwirkungen des betreffenden Impfstoffes zählen.“

Allerdings warnt genau vor solchen Problemen im Zusammenhang mit den Gentechnik-Impfungen Professor Sucharit Bhakdi, wie hier ausführlich berichtet.

Die Nanopartikel der Impfstoffe dringen in Endothelzellen der Wand der Blutgefäße ein, und zwar vordringlich dort, wo das Blut sehr langsam fließt – also in den Kapillaren. Damit kommt es zu Verletzungen der Gefäßwände und durch deren Reparatur möglicherweise zu Blutgerinnseln.

Genau das wurde bei den beiden Frauen in Zwettl beobachtet. Und vor genau diesen Folgen warnt der Mikrobiologe. Wobei er explizit nur die mRNA Impfstoffe erwähnt und nicht den Vektorimpfstoff, der im Fall Zwettl benutzt wurde.

In diesem Video erklärt Dr. Bhakdi die Funktionsweise und Probleme der Impfstoffe:

Der Artikel erschien zuerst auf dem Blog von Dr. Peter F. Mayer: Wie seit Impfbeginn in Israel vermehrt Todesfälle bei Jüngeren auftreten. Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel.


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