Die Innenstadt von Nashville, USA, nach der Explosion.Foto: Terry Wyatt/Getty Images

Bombenleger von Nashville bei Explosion ums Leben gekommen

Epoch Times28. Dezember 2020 Aktualisiert: 28. Dezember 2020 10:53

Die gewaltige Explosion in der US-Country-Hochburg Nashville ist nach Erkenntnissen der Ermittler von einer Bombe verursacht worden – und der mutmaßliche Täter kam durch die Detonation ums Leben. Der Verdächtige namens Anthony Warner sei vor Ort gewesen, als die Bombe hochging“, sagte am Sonntag (27. Dezember) der US-Bundesanwalt Don Cochran. Der 63-jährige Mann sei „durch die Bombendetonation gestorben“.

Warner wurde aufgrund einer DNA-Analyse von Gewebespuren identifiziert, die am Ort der Explosion gefunden worden waren, wie der Chefermittler des Bundesstaats Tennessee, David Roush, sagte. Die DNA stimmte mit jener von Spuren überein, die in einem von Warner benutzten Wagen gefunden worden waren.

Nähere Angaben zu dem Verdächtigen machten die Ermittler zunächst nicht. Sie teilten mit, dass sie Warner vor der Tat nicht im Visier gehabt hätten. Hinweise auf mögliche Mittäter gebe es bislang nicht. Doch würden weiterhin mehrere Pisten verfolgt, sagte der Sonderermittler der Bundespolizei FBI, Doug Korneski.

Die Ermittler hatten bereits kurz nach der Explosion am Freitag mitgeteilt, dass sie von einer vorsätzlichen Tat ausgingen. Am Samstag durchsuchte die Polizei dann ein Haus im Südosten von Nashville.

Das Wohnmobil war am frühen Morgen (Ortszeit) im einem historischen Viertel der Stadt explodiert, die als Mekka der Country-Musik international berühmt ist. Aus dem Gefährt waren zuvor per Lautsprecher-Durchsage Aufforderungen zur Evakuierung gekommen. Wegen der Warnungen konnte die Gegend rechtzeitig geräumt werden, drei Menschen wurden leicht verletzt. Die Wucht der Explosion war enorm, dutzende Häuser wurden schwer beschädigt. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion