Deutsche Politiker hoffen vor Trumps UN-Rede auf konstruktive Rolle der USA

Politiker in Deutschland hoffen auf eine konstruktive Rolle der USA bei den Vereinten Nationen. US-Präsident Trump gibt am Dienstag sein Debüt vor der UN-Vollversammlung. Seine Rede zum Auftakt der Generaldebatte wird mit Spannung erwartet.
Titelbild
US-Präsident Donald Trump im UN-Hauptquartier in New York.Foto: TIMOTHY A. CLARY/AFP/Getty Images
Epoch Times19. September 2017

Vor der Rede von US-Präsident Donald Trump vor der UN-Vollversammlung hoffen Politiker in Deutschland auf eine konstruktive Rolle der USA bei den Vereinten Nationen.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jürgen Hardt (CDU), begrüßte am Dienstag im Deutschlandfunk die Tatsache, dass Trump die UNO als wichtiges politisches Feld entdeckt habe. Dies sei bereits ein „Fortschritt“. Sollten die USA sich allerdings bei der Finanzierung zurückziehen, werde auch ihr Einfluss abnehmen, warnte er.

Der Grünen-Menschenrechtssprecher Tom Koenigs sagte im Radioprogramm SWR „Aktuell“, es sei nicht zu erwarten, dass Trump „ein Fan der Vereinten Nationen wird“. Es sei aber „wenigstens“ zu „hoffen, dass die Vereinigten Staaten weiter konstruktiv mitarbeiten“.

In Gesprächen mit einzelnen Regierungschef werde versucht, Trump „beizubringen, dass viele Konflikte in der Welt sich nur multilateral lösen lassen“. Koenigs rechnete zugleich damit, dass die USA nicht mehr bereit seien, so viel zu zahlen.

Trump gibt am Dienstag sein Debüt vor der UN-Vollversammlung. Seine Rede zum Auftakt der Generaldebatte wird mit Spannung erwartet. Trump hatte bereits im Vorfeld harte Kritik an der Bürokratie bei der UNO geübt. (afp)



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