Illegale Verlosungen: NGOs lockten Ureinwohner mit Geld für Biden-Stimme

Epoch Times3. Dezember 2020 Aktualisiert: 4. Dezember 2020 8:45
In wichtigen Swing-States in den USA wurden Geschenkkarten und andere Gegenstände Ureinwohnern angeboten, damit sie wählen gehen – bevorzugt die Biden-Harris-Kampagne. Inzwischen gelöschte, aber archivierte Aufnahmen beweisen, dass Stimmen durch Geschenke erkauft wurden.

In der US-Präsidentschaftswahlen häufen sich Beweise über mögliche illegale Aktivitäten. Eine Wahlinitiative der Ureinwohner Nordamerikas hat Verlosungen organisiert, damit mehr Menschen wählen gehen.

Die illegalen Aktionen sollten aber nicht nur zur Wahl animieren: Die Initiative sprach eine klare Empfehlung für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden und seine Kollegin Kamala Harris aus. 

Wie es sich herausstellte, wird der Nationalkongress der amerikanischen Indianer (NCAI) vom US-Milliardär George Soros finanziert.

Geschenkkarten und Gegenstände für Wähler

Die Wahlinitiative der Reno-Sparks Indianergemeinde, Nevada Native Vote Project, hat am Wahltag auf Facebook Fotos von lächelnden Wählern veröffentlicht, die nach der Übergabe ihrer Stimmzettel Geschenkkarten im Wert von 25 US-Dollar in der Hand halten.

Der Beitrag ist inzwischen gelöscht, wurde zuvor jedoch archiviert. Möglicherweise handelt es sich dabei um einen Versuch, Beweismittel zu vernichten. Laut verschiedener Paragraphen des US-Strafgesetzes ist eine Beeinflussung von Wählern durch Geld- und Geschenkanreize strafbar und wird mit Geld- und Gefängnisstrafen geahndet.

Das Nevada Native Vote Project bot nicht nur Geschenkkarten im Werte von 25 Dollar für die Stimmzettel an, um die Menschen zur Wahl zu bewegen. In einem Video, das am 24. November auf Facebook zu sehen war, sagte die PR-Beauftragte der Reno-Sparks Indianergemeinde, Bethany Sam: „Wir haben auch vier 100-Dollar-Gutscheine zu verschenken“. Visa-Gutscheine und Gutscheine im Wert von 250 US-Dollar wurden ebenfalls verlost. Als Voraussetzung für die Teilnahme sollten sich die Ureinwohner melden und bei ihnen im Wahlbüro abstimmen.

Werbegeschenke vor einem Biden-Harris-Bus

Ein weiteres bereits gelöschtes Video, über das Epoch Times berichtete, zeigt Sam vor einem Biden-Harris-Bus vor dem Ende der Vorwahlen in Nevada am 30. Oktober.

Kommt hierher und holt euch ein paar Souvenirs, seht euch den Bus der Biden-Harris-Kampagne an und dann könnt ihr persönlich hingehen oder euren Stimmzettel an unserem Wahllokal in Reno abgeben“, sagt Sam mit einer Biden-Harris-Maske im Gesicht.

„Viele Mitglieder unserer Gemeinde warten hier darauf, ihre Geschenke zu bekommen“, so Sam weiter. Die Indianerkolonie Reno-Sparks unterstützt die Biden-Harris-Kampagne. Dann richtet sie die Kamera auf Arlan Melendez, den Vorsitzenden der Indianerkolonie, der sich ähnlich äußert:

Ich denke, die Biden-Harris-Kampagne unterstützt die Stammessouveränität“, sagte Melendez, bevor er die Menschen dazu aufrief, wählen zu gehen.

In Nevada, wo es schätzungsweise 60.000 registrierte Wähler der Ureinwohner Amerikas gibt, sagte Sam in einem Video vom Wahltag: „Ich möchte euch auch wissen lassen, dass wir eine Verlosung veranstalten, unabhängig davon, ob ihr schon früh gewählt habt oder heute wählen geht.“

Sam empfiehlt zudem, die Website der Stammes-Initiative zu besuchen, auf der für Biden und Harris geworben wird. Native Vote bezeichnet sich selbst als unparteiisch.

Laptops, iPads und mehr

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Aus Postings auf der Facebook-Seite des Nevada Native Vote Project geht hervor, dass Verlosungen in 15 Gemeinden der Ureinwohner Nevadas durchgeführt wurden, wobei 116 Wähler Geldpreise in Höhe von 6.650 US-Dollar erhielten.

In der Walker-River-Gemeinschaft wurden unter anderem ein HP-Laptop und ein Bose-Lautsprecher verlost, wie aus einem Facebook-Post von Elveda Martinez hervorgeht, die für den Nationalkongress der amerikanischen Indianer arbeitet (NCAI). Martinez warb für eine Reihe von „Geld-für-Abstimmungen“ und Verlosungen teurer Artikel. Ein Foto, das sie am Wahltag gepostet hat, zeigt einen Wähler, der ein ungeöffnetes Apple iPad in der Hand hält.

„Danke für die Stimmabgabe. Wenn wir alle abstimmen, können wir etwas bewirken und gehört werden. Hier sind einige unserer Stammeswähler mit ihren Geschenken, dank der NCAI“, schrieb Martinez.

In anderen Bundesstaaten bot die Organisation ebenfalls Bargeld und teure Preise an. Die Epoch Times hat Fotos und Videos überprüft, die dasselbe Schema in acht anderen Bundesstaaten dokumentieren, darunter die Swing-States Arizona, Wisconsin und Minnesota.

NCAI erhält Soros-Gelder

NCAI steht für den Nationalkongress der amerikanischen Indianer. NCAI zählt Native Vote als eine seiner Initiativen. Laut ihrer Website wird die NCAI teilweise durch Steuergelder des Landwirtschaftsministeriums, des Verteidigungsministeriums, des Gesundheitsministeriums, des Innenministeriums, des Justizministeriums, der Umweltschutzbehörde und der Verwaltung für Kleinunternehmen finanziert.

Die Liste der Unterstützer der NCAI umfasst auch die Open Society Foundations, an deren Spitze George Soros steht, ein milliardenschwerer Spender für progressive und liberale politische Anliegen.

Spendergigant der Linken unterstützte die Verlosungen auch

Mehrere Organisationen unterstützen die Bargeld- und Geschenkverlosung. Neben dem Native Vote Project haben die Organisation Native Organizers Alliance, Native American Rights Fund, Four Directions und Washoe County ähnliche Aktionen durchgeführt. 

Die Spendenseiten von Four Directions und Native Organizers Alliance werden von Act Blue betrieben, einer amerikanischen Technologieorganisation, die Spendensammlung für Demokraten und linke Anliegen betreibt. 

In einem Video, das später am Wahltag im Hungry Valley gedreht wurde, sieht man Sam etwa 15 Meter vom Eingang des örtlichen Wahllokals entfernt stehen, während sie einen Stapel Geschenkkarten hielt und für die Tombola warb.

Unser Ziel war es, die einheimischen Wähler des Washoe County zur Wahl zu inspirieren und alle einheimischen Wähler dazu zu bewegen, überall dort zu wählen, wo sie wohnen, um die höchste einheimische Wahlbeteiligung in der Geschichte Nevadas zusammen mit der höchsten Wahlbeteiligung in der Geschichte der USA zu erreichen“, sagte Sam.

Sam gab die Gewinner einer Tombola bekannt, die Preise dazu stammen aus dem Native Vote Project.

Danke, dass ihr gewählt habt. Offensichtlich hatten [die Stimmen] einen enormen Einfluss auf die Art und Weise, wie Nevada bis zu den Wahlstimmen gekommen ist, und half, Biden ins Amt zu bringen. Ohne euch hätten wir es nicht geschafft“, sagte sie im Video.

Wahlbestechung ist illegal und meldepflichtig

„Wahlbestechung ist in Wisconsin illegal“, schrieb Reid Magney, der Pressesprecher der Wahlkommission von Wisconsin, in einer E-Mail an die Epoch Times. „Jeder, der Beweise für ein Wahlverbrechen hat, sollte eine Beschwerde bei den Strafverfolgungsbehörden einreichen, damit sie untersucht und strafrechtlich verfolgt werden können“.

„Das Gesetz des Bundesstaates verlangt, dass die Wahlkommission von Wisconsin eine verifizierte Beschwerde erhält, um eine Untersuchung anzuordnen oder eine Überweisung an die Strafverfolgungsbehörden vorzunehmen. Mir sind keine verifizierten Beschwerden bekannt“, fügte Magney hinzu.

Die im Artikel erwähnten Personen und Organisationen reagierten auf keine Ersuche nach Stellungnahmen seitens der Epoch Times.

(Mit Material von The Epoch Times/sza)

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