Klitschko: Strom- und Wasserversorgung in Kiew weitestgehend wiederhergestellt

Titelbild
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko spricht zur Presse vor einem zerstörten Gebäude nach einem Angriff der russischen Streitkräfte am 17. Oktober 2022.Foto: YASUYOSHI CHIBA/AFP via Getty Images
Epoch Times1. November 2022

Nach den erneuten russischen Raketenangriffen auf Kiew ist die Wasser- und Stromversorgung in der ukrainischen Hauptstadt am Dienstag weitestgehend wiederhergestellt worden. „Die Wasserversorgung der Häuser der Kiewer Bürger wurde vollkommen wiederhergestellt.“ Das schrieb Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko in Online-Netzwerken. Auch die Stromversorgung funktioniere wieder.

Es werde in der Stadt aber weiterhin geplante Unterbrechungen der Stromversorgung geben. Das begründete Klitschko mit „dem beträchtlichen Defizit im Stromversorgungssystem nach den barbarischen Angriffen des Aggressors“. Nach Angaben der ukrainischen Armee hatte Russland am Montag 55 Marschflugkörper und Dutzende weitere Geschosse auf die Ukraine abgefeuert.

Der ukrainische Präsidentenberater Olexij Arestowitsch nannte die Bombardements am Dienstag „einen der massivsten Beschüsse unseres Territoriums durch die Armee der Russischen Föderation“. Wegen der auch dank Lieferungen des Westens verbesserten Luftabwehr der Ukraine seien die Zerstörungen aber „nicht so entscheidend, wie sie hätten sein können“.

Seit ein paar Wochen greift die russische Armee gezielt Energie-Infrastruktur in der Ukraine an. Dabei wurden nach ukrainischen Angaben im vergangenen Monat rund ein Drittel ihrer Elektrizitätswerke zerstört. Die Ukrainer wurden daher aufgerufen, so viel Energie wie möglich zu sparen. (afp/mf)



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