Donald Trump.Foto: JIM WATSON/AFP via Getty Images

Trump kontert Biden im TV-Duell: „Wenn das alles wahr ist mit China, Russland und der Ukraine, dann ist er ein korrupter Politiker“

Epoch Times23. Oktober 2020 Aktualisiert: 23. Oktober 2020 15:57
US-Präsident Donald Trump und der demokratische Herausforderer Joe Biden lieferten sich am Donnerstag ihr letztes TV-Duell vor den US-Wahlen 2020. Teil der Debatte waren die zwielichtigen Geschäfte Hunter Bidens, die durch die New York Post enthüllt wurden. Biden wies die Vorwürfe erstmal zurück.

US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden haben sich in ihrem zweiten und letzten Fernsehduell vor der Wahl deutlich höflicher als im ersten Aufeinandertreffen gezeigt. Beide Kandidaten fielen sich wesentlich seltener ins Wort. Moderiert wurde das Duell durch Kristen Welker.

Die Themen reichten von der Corona-Pandemie, Krankenversicherung und Obama-Care, Migration, Rassismus in den USA, Nordkorea. Inhaltlich gab es zu diesen Themen nur wenig neue Impulse.

Als „Breaking News“ brachte Moderatorin Welker in der Diskussion vor, dass Geheimdienste kurz vor der US-Debatte bestätigten, dass Russland und der Iran versuchten, auf die Wahlen Einfluss zu nehmen und bat beide Präsidentschaftskandidaten zwei Minuten lang Stellung zu nehmen.

Trump antwortete darauf: „Joe hat 3,5 Million Euro Dollars vom Russland bekommen und es kam durch Putin, weil er eine freundliche Beziehung zu Moskaus Bürgermeister und seiner Frau hat.“ Zu Biden gerichtet, sagte er: „Irgendwann musst Du das erklären, Joe“.

Dann fuhr Trump fort: „Ich habe nie Geld von Russland genommen… aber um auf Ihre Frage zurückzukommen“, Trump wendet sich an Moderatorin Welker: „John Radcliffe, ein fantastischer FBI-Mann, sagte zu mir: ‚Wissen Sie, was die beiden (Russland und Biden) gemeinsam haben. Sie wollen beide, dass Du verlierst'“. Das sei kein Wunder, so Trump, denn bislang hätte niemand eine härtere Politik gegen Russland gefahren als er… wie Sanktionen, so der US-Präsident weiter.

Er habe bewusst die Nato-Mittel um 130 Milliarden pro Jahr aufgestockt als Schutz gegen Russland. „Während Joe Biden Kissen und Decken an die Ukraine verkauft hat, habe ich Panzerjäger dahin verkauft“, kritisiert der US-Präsident die Politik seiner Vorgänger. Obama und Biden hätten in ihrer Amtszeit die U-Boot-Stützpunkte in der Ukraine an Russland für viel Geld verkauft. Das Land gehörte ursprünglich der Ukraine. „Ihr habt dafür viel Geld von Russland bekommen und vielleicht bekommt ihr das immer noch“, sagte Tump weiter.

Machte Hunter Biden zwielichtige Geschäfte?

Dann sprach er über Geschäfte von Joe Bidens Sohn Hunter in China und der Ukraine. Die Debatte gewann vergangene Woche an Fahrt durch Berichte in der „New York Post“ über angebliche E-Mails, die auf einem Laptop von Hunter Biden gefunden worden sein sollen. „Ich denke, Sie sind den Amerikanern eine Erklärung schuldig“, sagte Trump.

Biden, der sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert hatte, wies die Korruptionsvorwürfe in der Debatte entschieden zurück. Er habe in seinem Leben noch nie einen „Cent“ von einer ausländischen Quelle oder einem anderen Land angenommen, sagte er auf die Vorwürfe. Weiter nahm er nicht Stellung.

Dann ging er zum Angriff über und warf Trump vor, geheime Konten in China zu haben und Geld von China und Russland angenommen zu haben. Dann kritisierte er Trump erneut dafür, seine Steuererklärungen bislang nicht öffentlich gemacht zu haben, während er selbst bereits die letzten 22 Jahren vorgelegt hatte. Dann sagte er an Trump adressiert: „Was hast Du hier zu verstecken?“.

Trump antwortete, „Wir sind dabei das in Kürze nachzuholen… Ich habe meine Steuern immer im voraus bezahlt, Zig-Millionen von Dollar. Niemand hat mich gezwungen. Ich habe das freiwillig gemacht..“

Nicht er habe Geld von China und der Ukraine angenommen, sondern Biden, so der US-Präsident weiter. „Ich habe auch kein Geld von Russland genommen, Du hast aber 3,5 Milliarden Euro eingestrichen“.

Dann verwies der US-Präsident auf die Emails auf Hunter Bidens mutmaßlichem Computer. „Sie haben eine Aussage: ‚Wir müssen 10 Prozent an den Großen geben‘. Ich denke, du bist wohl mit dem Großen gemeint, nicht wahr? Joe, was wird hier gespielt… Das ist furchtbar.“

Trump beklagt dreijährige Hetzjagd durch Müller

Auf Bidens wiederholten Vorwurf, der Präsident würde seine Steuerabgaben verschleiern, weil er kaum etwas gezahlt habe, sagte Trump:

„Bevor ich überhaupt gewählt wurde, wurde meine Wahlkampagne bereits ausspioniert. Ich war einer dreijährigen Hetzjagd ausgesetzt… Kein Präsident soll jemals das durchmachen müssen, was ich durchgemacht habe. Müller und 18 ärgerliche Demokraten haben 48 Millionen Dollar an Steuergeldern ausgegeben, um alles, was ich besitze zu durchsuchen, darunter auch meine Steuererklärungen.. und sie haben absolut nichts gefunden, auch keine Verschwörung.“

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„Joe, ich versichere Dir, wenn ich nur eine Million Dollar einsetze, finde ich bei Dir sicher ganz viel, was nicht stimmt“, so der US-Präsident weiter. Bidens Familie habe, so Trump, während seiner Vizepräsidentschaft sich überall Vorteile verschafft und Biden selbst habe einen Teil von den Geldern für sich abgezweigt. „Du lebst sehr gut, Joe, Du hast überall Häuser“, so Trump.

Moderatorin fragte bei Biden nach: „In der Tat sind bezüglich der Arbeit ihres Sohnes in China und während seiner Tätigkeit für eine ukrainische Energiefirma, in Ihrer Amtszeit als Vize-Präsident, Fragen aufgetaucht. Waren irgendwelche dieser Geschäftsverbindungen unangemessen oder unethisch?“

„Nein, nichts daran war unethisch“, so Biden. „Mein Sohn hat kein Geld von China bekommen. Der Einzige, der Geld in China gemacht hat, ist dieser Mann (zeigt auf Trump).

Trump antwortet: „Dein Sohn war lange Zeit arbeitslos… traurigerweise musste er das Militär verlassen. Aber sobald Biden Vize-Präsident wurde, wurde er Geschäftsführer bei Burisma… ein Unternehmen, das nicht den besten Ruf hat… und erhielt dort mehr als 183.000 Dollar Gehalt monatlich und drei Millionen Dollar Vorschuss… dabei hatte er nicht einmal Erfahrungen auf dem Energiesektor.“

Moderatorin fragt nach Trumps Konto in China

Die Moderatorin fragt Trump kritisch: „In der Presse ist herausgekommen, dass Ihr Unternehmen ein Bankkonto in China hat. Woher sollen die Wähler wissen, dass Sie keine Interessen im Ausland verfolgen?“

Trump: „Ich habe überall in der Welt Bankkonten, die sind alle offiziell gelistet. Immerhin war ich ein Geschäftsmann und das Konto, auf das Sie sich beziehen, das hatte ich bereits geschlossen, bevor ich überhaupt als Präsident kandidierte. Ich hatte darüber nachgedacht mit China Geschäfte zu machen wie Millionen anderer Geschäftsleute, habe aber dann entschlossen, dass mir das nicht gefällt.“

Zu Biden sagte er: „Ganz anders verhält sich das bei Joe. Sein Sohn und seine zwei Brüder sind während seiner Vize-Präsidentschaft reich geworden. Die ganze Familie ist wie ein Staubsauger, überall wo sie hingehen, saugen sie Geld raus“.

Biden richtet seine Worte an die Bevölkerung: „Ihr wisst, wer ich bin und Ihr wisst, was er für ein Mensch ist (zeigt auf Trump). Ihr wisst wir stehen für Ehre und Wahrheit. Ich mache mir ernsthaft Sorgen um unser Land und die Wahl.“

Trump kontert: „Wenn das alles wahr ist mit China, Russland und der Ukraine, dann ist er ein korrupter Politiker. Also tue nicht so, als wärst Du ein unschuldiges Baby“.

(nh)

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