BMI-Mitarbeiter enthüllt in 86-seitiger Analyse Corona-„Fehlalarm“: Schäden durch Lockdown gravierender als durch das Virus selbst

Von 10. Mai 2020 Aktualisiert: 25. Mai 2020 15:26
Die Schadenanalyse eines Regierungsbeamten kommt zum Schluss, dass die Folgeschäden der Corona-Maßnahmen mittlerweile größer sind als ihr Nutzen. Der Bericht wird von der Bundesregierung inzwischen als unautorisiert verbreitete Privatmeinung bezeichnet. Mittlerweile wurde der Verfasser beurlaubt.

Die Corona-Pandemie hat Deutschland und die ganze Welt nach wie vor im Griff. Diskussionen über Lockerungsmaßnahmen und die Gefahr einer zweiten Welle werden laufend in den Medien lanciert und halten die Menschen in Atem.

Die 86-seitige Analyse eines Mitarbeiters des Bundesinnenministeriums (BMI), die „Tichys Einblick“ vorliegt, zeichnet ein vollkommen anderes Bild der aktuellen Situation.

Der Referatsleiter für „Krisenmanagement“ im BMI geht nach eingehender Analyse der Auswirkungen des Lockdowns im Vergleich zu den Auswirkungen der Todesfälle in Deutschland durch COVID-19 von einem „Fehlalarm“ aus.

Das Fazit seiner Untersuchung: Sämtliche Maßnahmen müssten sofort aufgehoben werden, um den Schaden bei der Bevölkerung zu begrenzen, der von den Folgeschäden der Corona-Maßnahmen ausgeht.

Im genauen Wortlaut heißt es in der Analyse:

Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung (Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU).”

Im Bericht wurden sämtliche gesellschaftlichen und systemrelevanten Auswirkungen des Lockdowns anhand einer umfassenden Datenanalyse, unter Einbeziehung von Experten untersucht. Die Folgeschäden für die Menschen und die systemrelevanten Infrastrukturen wurden darauf basierend berechnet.

Voraussichtlich mehr Todesfälle durch Corona-Maßnahmen als durch das Virus selbst

Laut Analyse sind in Deutschland offenbar mehr Menschen durch die Folgen der Corona-Maßnahmen im Gesundheits- und Pflegesystem gestorben als durch das neuartige Virus selbst.

Allein durch die Verschiebung von Operationen bei Patienten in kritischem Zustand, das Räumen von Klinikbetten, das Aussetzen der Nachsorge bei Krebspatienten und vieles andere mussten geschätzt einige tausend Menschen sterben. Die Zahl lasse sich laut Experten zwar nicht seriös abbilden, soll sich jedoch zwischen kurzfristig 5000 und langfristig 125.000 Toten bewegen, heißt es in der Analyse.

Hinzu kämen noch viele andere Bereiche, die durch die Maßnahmen betroffen sind, wie die Herabsetzung der Pflegestufen und damit einhergehende schlechtere Versorgung von Pflegebedürftigen, wodurch bis jetzt, schätzungsweise, rund 3.500 Menschen vorzeitig gestorben sein müssten. Ebenso sei von mehr Todesfälle nach akuten Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfällen  wegen verzögerter und beeinträchtigter Notfallversorgung auszugehen sowie von mehr Suizidfällen.

Systemrelevante Infrastrukturen „verletzlich“

Ein  anderer Aspekt der Analyse umfasst die Folgeschäden der Corona-Maßnahmen für die Sicherheit kritischer Infrastrukturen des Landes.

Laut dem Bericht sei die Versorgungssicherheit der systemrelevanten Infrastrukturen in Deutschland nicht mehr wie gewohnt gegeben, vielmehr sei das System „verletzlicher“ und anfälliger, falls es zu einer wirklichen Bedrohung des Systems komme.

Dies sei bereits durch die UNO angedeutet worden. UN-Generalsekretär António Guterres sagte in einem Tagesschaubericht dazu: „Die Schwächen und mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurden, geben Einblicke darin, wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte – und [diese Schwächen] erhöhen möglicherweise das Risiko dafür.“

Laut dem Verfasser hätte eine umfassende Schadensanalyse durch COVID-19 auf der einen Seite und mögliche Maßnahmen auf der anderen Seite bereits viel früher angestellt werden müssen, um unnötige Schäden und Risiken für die deutsche Bevölkerung zu vermeiden.

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Ohne korrekt erfolgte Gefahreneinschätzung sei keine angemessene und wirksame Maßnahmenplanung möglich. Ohne eine umfassende Analyse sämtlicher Faktoren, einschließlich wirtschaftlicher Faktoren und Folgeschäden, könne die Regierung keine richtigen Entscheidungen treffen.

Auch wird im Bericht gewarnt: „Es drohen dem Staat hohe Schadenersatzforderungen wegen offenkundiger Fehlentscheidungen.“ Würde die Regierung nicht zurückrudern, gerate der Staat unter Verdacht als größter „Fake News-Produzent“ gewirkt zu haben.

Referatsleiter wird beurlaubt

Die brisante Analyse lässt die von der Regierung verhängten Corona-Maßnahmen in keinem guten Licht dastehen und die jüngsten Vorfälle zeigen, dass die Ergebnisse offenbar nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten.

Nachdem der Referatsleiter seine Vorgesetzten bat, die Analyse an den Minister weiterzuleiten, wurde das ohne inhaltliche Prüfung verweigert. Schließlich leitete er den Bericht auf eigene Initiative an die dafür zuständigen Stellen auf Bundes- und Länderebene weiter. Er wurde mittlerweile beurlaubt.

Eine Mitarbeiterin des Krisenstabs der Bundesregierung reagierte unverzüglich. Sie schrieb eine Rundmail an alle Empfänger der Studie, dass es sich um das Papier eines Mitarbeiters handele, der „weder am Krisenstab beteiligt, noch beauftragt oder autorisiert war eine solche Analyse zu erstellen oder zu veröffentlichen. Sie gibt seine private Auffassung wieder, nicht die des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Bevor der Referatsleiter seinen Posten wahrscheinlich gänzlich räumen muss, soll am Montag um 11 Uhr laut „Tichys Einblick“ noch ein Mitarbeitergespräch stattfinden.

Regierungsmitarbeiter war sich des Risikos bewusst

In einem Gastbeitrag auf dem Blog „Achgut“ beschreibt der Humanmediziner Frank Gunter, wie die Analyse zustande kam. Demnach hatte sich der Referatsleiter des Bundesinnenministeriums vor elf Tagen telefonisch bei Gunter gemeldet, nachdem er auf seine medizinischen Beiträge zum Thema Corona auf „Achgut“ aufmerksam geworden war.

Der Regierungsbeamte bat ihn um Mithilfe bei der Erstellung einer medizinischen Schadensanalyse des Lockdowns. Er sagte ihm, dass er bei seinen Vorgesetzten auf taube Ohren gestoßen war und ihm sogar Konsequenzen angedroht worden waren, falls er der Sache nachgehe.

Dennoch ließ er sich von seinem Vorhaben nicht abbringen. Gunter vermittelte ihm die Adressen von Kollegen, darunter universitäre Institutsleiter und Klinikleiter. Innerhalb einer Woche wurde eine Schadensanalyse verfasst.

Danach berieten sie darüber, wie man die hochbrisanten Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich machen könne, so dass sie von den Leitmedien aufgegriffen werden. Gunter vermittelte auch hier Kontakte zu Netzwerken. Kurz darauf erschienen zwei Beiträge auf „Tichys Einblick“. Im zweiten Bericht wurden Originalauszüge aus der Analyse veröffentlicht.

 

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