UPDATE: Kasseler Flüchtlingsunterkunft brannte „von innen nach außen“

Epoch Times14. August 2016 Aktualisiert: 14. August 2016 19:05
Fünfzehn Verletzte bei einem Großbrand in der Flüchtlingsunterkunft am alten Flughafen Kassel-Calden meldet die Hessenschau. "Es hat von innen nach außen gebrannt", sagte ein Polizeisprecher laut "Bild". Die genaue Ursache des Feuers sei noch unklar.

Bei einem Brand in der Flüchtlingsunterkunft am alten Flughafen Kassel-Calden sind fünfzehn Menschen verletzt worden. 15 Wohncontainer standen in Flammen, berichtete die Hessenschau. Drei Personen wurden mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, der Rest wurde ambulant behandelt. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Flammen.

Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Der Brand soll in einem der Container ausgebrochen sein. Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. „Es hat von innen nach außen gebrannt“, sagte ein Sprecher laut „Bild„.

Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtete:

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gerieten auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft am Sonntagnachmittag zwölf bis 15 Wohncontainer in Brand, in denen etwa 120 Flüchtlinge untergebracht waren.

Die Löscharbeiten seien noch im Gange, heißt es im Polizeibericht. Zur Brandursache können noch keine definitiven Angaben gemacht werden. Der Brandherd liege jedoch laut Feuerwehr in einem der Container auf dem Gelände, sodass ein Anschlag nach derzeitigem Kenntnisstand ausgeschlossen werden könne.

Laut HNA liefen um 15.20 Uhr noch immer Feuerwehr-Sirenen in umliegenden Orten. Eine große Rauchwolke sei weithin zu sehen. Vor dem Gelände stünden nur wenige Bewohner der Unterkunft.

Ein Statement der Polizei sei in Vorbereitung.

Derzeit leben etwa 500 Menschen im Flüchtlingslager in Calden. Insgesamt hat das Lager eine Kapazität von 1500 Menschen.

Update:

Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass nicht noch mehr Flüchtlinge eine Rauchvergiftung erlitten, schrieb dpa: Als das Feuer ausbrach, war gerade Mittagszeit, die meisten Bewohner des Containerdorfes waren zum Essen in der Kantine.

In der Unterkunft leben laut Polizei insgesamt rund 800 Menschen. In dem Bereich, in dem das Feuer wütete, wohnen etwa 120 Flüchtlinge. Sie können alle in der Aufnahmeeinrichtung bleiben. Die Unterkunft verfüge über genügend Leerstand, um alle Menschen aufnehmen zu können, sagte der Polizeisprecher.

(rf / dpa)

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