Geplante Flüchtlingsunterkunft abgebrannt – Schlägerei in Flüchtlingsunterkunft

Titelbild
Nach Angaben der Polizei ist Haus nach der Löschung unbewohnbar.Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Epoch Times12. Oktober 2015
Eine geplante Notunterkunft für Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern ist niedergebrannt. Nach Polizeiangaben stand das dreistöckige Mehrfamilienhaus in Boizenburg an der Elbe zur Zeit des Feuers am Sonntagabend leer.

Für einen Brandanschlag gebe es zunächst keine Hinweise, sagte ein Sprecher. In einer weiteren Unterkunft in Bremen kam es am Sonntag zu einer Schlägerei, bei der drei Menschen leicht verletzt wurden.

Bei dem Brand in der geplanten Unterkunft in Boizenburg habe es keine Verletzten gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Demnach brannte das Haus in voller Ausdehnung und war nach der Löschung unbewohnbar. Die Ursache des Brandes war der Polizei zufolge zunächst unklar. Die Kriminalpolizei und der Staatsschutz sollen Ermittlungen aufnehmen.

An der Auseinandersetzung in der Unterkunft in Bremen-Habenhausen beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 30 Asylbewerber. Die Gründe für den Streit waren demnach zunächst unklar. In der ehemaligen Zentralen Aufnahmestelle seien vor allem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht.

Zwei Jugendliche und ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes seien bei der Schlägerei leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Waffen habe es keine gegeben. Rund 40 bis 50 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen, um die Situation zu beruhigen. Die Polizei habe fünf Menschen in Gewahrsam genommen.

(dpa)


Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion