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Corona-Protest in Sachsen. Symbolbild.Foto: STRINGER/AFP via Getty Images

Greiz: Nahezu jeder 10. Einwohner beim „Corona-Spaziergang“ unterwegs

Epoch Times5. Dezember 2021

Trotz strömenden Regen und nasskaltem Wetter versammelten sich im thüringischen Greiz am 4. Dezember rund 1.500 Menschen (nach Polizeischätzung) zu einem „Corona-Spaziergang“. Teilnehmer schätzen auf rund 2.000 Menschen, damit wäre nahezu jeder zehnte Bürger der Stadt unterwegs (Einwohnerzahl Ende 2020 etwa 20.100) gewesen. Zufahrtsstraßen waren teilweise abgesperrt, womit weitere Menschen von der Teilnahme abgehalten wurden. Ihr Ärger richtet sich gegen die Corona-Maßnahmen.

„Gemessen an der Einwohnerzahl von Greiz war dies die größte Demonstration in Deutschland“, heißt es in den sozialen Medien. Es heißt auch, dass sich die Proteste „gegen eine langsam beginnende Gesundheitsdiktatur“ gerichtet hätten.

Vor allem junge Menschen und 30 bis 50-Jährige waren bei dem gemeinsamen Spaziergang zu sehen, vereinzelte Sprechchöre mit „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“ und „Wir sind das Volk“ zu hören.

Die Polizei warnte zuvor in der Ortspresse vor einem Großeinsatz und hartem Durchgreifen, um die nicht angemeldeten Proteste im Vorfeld möglichst zu unterbinden. Polizeikräfte sperrten einige Straßen und den Ortskern ab, eine Drohne war unterwegs.

Die Menschen liefen überwiegend friedlich durch die Greizer Neustadt. Es gab auch einzelne Provokationen mit Flaschenwürfen und dem Entzünden von Pyrotechnik, was von den friedlichen Teilnehmern missbilligt wurde. Im Nachgang der Versammlung konnte durch die Polizei ein Flaschenwerfer ausfindig gemacht und dessen Identität geklärt werden. Im Zuge der Identitätsfeststellung leistete dieser Widerstand. Er und eine weitere männliche Person wurden in diesem Zusammenhang in Gewahrsam genommen. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingeleitet. Es gab keine Verletzten, die Polizei berichtet von drei beschädigten Polizeifahrzeugen.

Weitere Proteste in vielen Städten Sachsens

In vielen Städten und Kleinstädten Sachsens kam es ebenfalls zu Spaziergängen und Protesten gegen die Corona-Regeln. In Schwarzenberg trafen sich Menschen zum Weihnachtssingen, weitere zu einem Autokorso in Zwickau. In Freiberg umstellt die Polizei den Marktplatz, während sich dort Menschen zum Glühwein-trinken und Plätzchen-essen trafen.

Weitere Treffen gegen die Corona-Maßnahmen gab es in Cottbus, Frankenburg und Dessau. Am 5. Dezember fanden weitere stille Proteste an den Bundesstraßen B6, B96 und B107 sowie Treffen in Plauen, Auerbach, Klingenthal und Radeberg statt.

Seit Wochen schon gehen Sachsen jeden Montagabend auf die Straße, mittlerweile sind es über 50 Städte und Gemeinden wie Dresden, Leipzig, Chemnitz, Plauen, Zwickau, Pirna, auch in kleineren Kommunen wie Schneeberg, Freiberg oder Annaberg. Teilweise ist über ein Viertel der Einwohner unterwegs. (ks/ots)



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