Höcke will nach starken AfD-Ergebnissen „vorgezogene Neuwahlen“ im Bund

Epoch Times1. September 2019 Aktualisiert: 2. September 2019 8:24
"Die AfD ist die neue Volkspartei des Ostens", sagte Höcke mit Blick auf die starken Ergebnisse der AfD in den beiden Bundesländern.

Der thüringische AfD-Chef Björn Höcke hat nach dem starken Abschneiden der Partei vorgezogene Neuwahlen für den Bundestag gefordert. Der Einbruch von CDU und SPD bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg „delegitimieren“ die große Koalition auf Bundesebene, erklärte Höcke am Sonntagabend in Erfurt. „Die AfD ist die neue Volkspartei des Ostens“, sagte er mit Blick auf die starken Ergebnisse der AfD in den beiden Bundesländern.

In Sachsen komme die AfD „der politischen Schallmauer von 30 Prozent nahe“, erklärte Höcke. In Brandenburg habe sie ihr Ergebnis etwa verdoppelt. Zur Erklärung sagte er, wenn die Probleme der Menschen von der etablierten Politik nicht in konkretes Handeln übersetzt würden, werde „die Parteienlandschaft durcheinandergewirbelt“.

In Thüringen wird Ende Oktober ein neuer Landtag gewählt. Höcke, der Anführer des sogenannten „Flügels“ in der AfD, tritt als Spitzenkandidat in dem Bundesland an. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion