SPD-Chef Martin SchulzFoto: MICHELE TANTUSSI/AFP/Getty Images

„Lebenswirklichkeit der Menschen“ nicht beachtet: Schulz kritisiert bisherigen Verlauf der Jamaika-Gespräche

Epoch Times4. November 2017 Aktualisiert: 4. November 2017 11:29
SPD-Chef Schulz hat Union, FDP und Grünen vorgeworfen, bei ihren Sondierungsgesprächen die "Lebenswirklichkeit der Menschen in Deutschland" nicht zu beachten.

SPD-Chef Martin Schulz hat Union, FDP und Grünen vorgeworfen, bei ihren Sondierungsgesprächen die „Lebenswirklichkeit der Menschen in Deutschland“ nicht zu beachten.

„Bisher handelt es sich ausschließlich um einen Austausch von Plattitüden“, sagte Schulz den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. „Die Verhandlungsparteien kämpfen lediglich nur dann leidenschaftlich, wenn es um Klientel-Interessen geht.“

Trotz aller Differenzen bei den Sondierungen für eine sogenannte Jamaika-Koalition geht Schulz aber davon aus, dass sich Union, FDP und Grüne am Ende einigen werden. „Ich erwarte, dass die Verhandlungen bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sind und spätestens im Januar 2018 die neue Regierung steht“, sagte er.

Für den Fall eines Scheiterns schloss Schulz erneut aus, dass die SPD mit der Union von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine erneute große Koalition eingeht: „Wenn Frau Merkel keine Regierung hinbekommt, muss es Neuwahlen geben.“ (afp)



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