„Mächtiges Schweigekartell“: MDR löscht Beitrag zu verunreinigtem Corona-Impfstoff

Nach der Ausstrahlung eines MDR-Berichts zum Thema DNA-Verunreinigungen im BioNTech/Pfizer-COVID-Impfstoff, wird er aus der Mediathek entfernt. Wir sprachen mit dem Biologen Dr. Jürgen O. Kirchner, der in dem Bericht zu Wort kommt, über die Löschung und den Druck des „Schweigekartells“.
Titelbild
Der Biologe Dr. Jürgen O. Kirchner.Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times
Von 21. Dezember 2023

Das Thema DNA-Verunreinigungen im BioNTech/Pfizer-COVID-Impfstoff ist jetzt auch in den öffentlich-rechtlichen Medien angekommen. Am 12. Dezember strahlte der „Mitteldeutsche Rundfunk“ in der „MDR Umschau“ einen fast zwölfminütigen Beitrag dazu aus – und das zur besten Sendezeit.

In dem Bericht kommt der Biologe Dr. Jürgen O. Kirchner zu Wort. Aufgrund seiner Initiative wurden in dem Magdeburger Labor von Prof. Dr. Brigitte König mehrere Chargen des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs Comirnaty untersucht. Dabei wurden in allen Chargen erhebliche DNA-Grenzwertüberschreitungen festgestellt. Wir sprachen mit ihm über die Doku, die Schwierigkeiten im Vorfeld der Ausstrahlung und die jetzige Löschung aus der Mediathek.

Herr Dr. Kirchner, in dem MDR-Beitrag wird ein Antwortschreiben vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) eingeblendet. Man geht darin nicht auf das Ergebnis der Untersuchung ein, aber sagt, dass die Proben teilweise abgelaufen gewesen und die untersuchte Chargen nicht für den europäischen Markt zugelassen worden wären. Haben Sie den Eindruck, das BMG nimmt die Laborergebnisse ernst?

Es ist schon sehr auffällig, dass das BMG im Grunde genommen nicht antwortet. Es wird dort eine sehr befremdliche Heimlichtuerei betrieben. Man weicht den Fragen aus und sucht Scheinargumente. Ob die Proben abgelaufen gewesen waren, ist völlig irrelevant. Denn der abgelaufene Impfstoff durfte weiter verimpft werden. Wenn also der Impfstoff über das aufgedruckte Verfallsdatum hinaus nicht mehr in Ordnung gewesen wäre, dann hätte er doch nicht weiter verimpft werden dürfen.

Es gab zwei Chargen, bei denen die Chargennummern falsch abgelesen wurden, weil sie schwer zu erkennen waren. Mit Fotos von den entsprechenden Flaschen habe ich das sowohl dem BMG als auch dem MDR gegenüber richtiggestellt. Aber darauf wurde dann herumgeritten, obwohl BioNTech dem MDR schriftlich bestätigte, dass die fünf Chargen in Deutschland in Verkehr gebracht wurden.

Es ist auch biochemisch völlig irrelevant. DNA bleibt Jahrtausende über stabil. Jeder kennt die DNA-Untersuchungen von tiefgefrorenen Mammuts.

Da die DNA so stabil ist, war sie auch so hervorragend mit der Qubit-fluorometrischen Quantifizierungsmethode, die Prof. König anwendete, nachzuweisen. Dabei wird ein Farbstoff in die Probe eingebracht, der sich nur an DNA bindet und nicht an RNA.

Der an DNA gebundene Farbstoff fängt an zu fluoreszieren. Das wird gemessen und zeigt anhand der Intensität, wie viel DNA in der Probe enthalten ist.

Im MDR-Bericht heißt es, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im Prüfbericht zum BioNTech COVID-19 mRNA-Impfstoff vom 19. Februar 2021 Bedenken äußerte bezüglich der Vergleichbarkeit, der Charakterisierung und der klinischen Eignung beider nach unterschiedlichen Prozessen hergestellten BioNTech/Pfizer-Impfstoffe. Wie bewerten Sie das?

Ja, das ist hochproblematisch, weil man später behauptete, dass man trotz zweier unterschiedlicher Herstellungsprozesse ein identisches Spike-Protein habe.

Aber selbst wenn das so ist, so ist der Grad der DNA-Verunreinigung ein ganz anderer. Im vermarkteten Produkt, das nach Prozess 2 herstellt wurde, ist Bakterien-DNA enthalten, nicht aber in dem für die Zulassungsstudie verwendeten Produkt aus dem Prozess 1.

Man weiß nicht genau, was derart große Mengen Fremd-DNA alles im Körper auslösen können. Aber man weiß, dass diese beispielsweise Krebs auslösen kann. Das hat auch der amerikanische Wissenschaftler Prof. Dr. Phillip Buckhaults, Experte für Krebsgenomik und Professor an der Universität von South Carolina, in einer Anhörung vor dem Senat in dem Bundesstaat dargestellt.

Er hat dort sehr ausführlich die Risiken dargestellt. Ich hätte mir gewünscht, dass das so ausführlich auch im MDR-Beitrag gezeigt worden wäre.

Es ist beim mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer überhaupt nicht untersucht worden, wie sich die veränderten DNA-Verunreinigungsmuster auswirken. Der vermarktete Impfstoff ist also ein anderer als der, der in den klinischen Zulassungsstudien an 20.000 Menschen einer Versuchsgruppe verimpft wurde.

BioNTech als Hersteller des mRNA-Impfstoffs erklärte gegenüber dem MDR, dass der Impfstoff nicht mit DNA verunreinigt sei und der Impfstoff einer umfassenden Qualitätskontrolle unterzogen wurde. Wie kann man solche Mengen an DNA, wie sie durch Prof. König gemessen wurden (das bis zu 354-Fache über dem WHO-Grenzwert), übersehen?

Wenn man es übersehen will, dann schon. Die Testung von BioNTech erfolgt entsprechend einer Leitlinie, die vom Europäischen Direktorat für Qualität von Arzneimitteln herausgegeben wurde. Was dabei untersucht wird, ist aber nicht der Gesamt-DNA-Gehalt des Endprodukts, sondern nur, ob eine sehr kurze DNA-Sequenz auf Wirkstoffebene vorhanden ist, bevor diese überhaupt zum Impfstoff verarbeitet wird. Das ist sehr bedenklich.

Diese Sequenz hat laut den EMA-Unterlagen eine Größe von 67 oder 68 Basenpaaren, während die Gesamt-DNA des Bakterien-Plasmids aber eine Größe von circa 7.800 Basenpaaren hat. Also was BioNTech misst, sind nur 0,9 Prozent dessen, was man hereingetan hat. Die genomische DNA des Wirtbakteriums wird überhaupt nicht gemessen.

In ihren Augen ist selbst der WHO-Grenzwert von 10 Nanogramm pro Arzneimitteldosis für mRNA-Impfstoffe mit Nano-Lipid-Technik zu hoch. Warum?

Nukleinsäuren – also RNA und DNA – sind negativ geladen. Dadurch können beide schwer in Zellen aufgenommen werden. Deswegen setzt man positiv geladene Lipide ein. Diese werden von der negativen Ladung der RNA und DNA angezogen, legen sich um sie herum, sodass sie vollständig von Lipiden umschlossen sind.

Die Lipide unterscheiden also nicht zwischen RNA und DNA. Sie schließen beides ein und dank der Lipide können sie auch beide durch die Zellwand ins Innere der menschlichen Zellen bringen. Der 2007 festgelegte WHO-Grenzwert für DNA bezieht sich auf frei gelöste DNA außerhalb von Zellen, die vom Körper sofort als Fremd-DNA erkannt und weitgehend beseitigt wird.

Es gibt auch keine offiziellen Forschungsergebnisse dazu, was Zellen an Fremd-DNA bewältigen können, die mithilfe von Lipidnanopartikeln eingebracht wird. Solange das nicht untersucht ist, muss der Grenzwert für von Lipidnanopartikeln umschlossene DNA eigentlich bei „Null“ liegen – erst recht für ganze Plasmide, die ja auch gefunden wurden. Es ist doch bekannt, dass durch Fremd-DNA in menschlichen Zellen Insertionsmutagenesen entstehen können. Dadurch können Krebsgene aktiviert oder Krebsunterdrückungsgene deaktiviert werden.

Es ist also nicht auszuschließen, dass ein Zusammenhang zwischen den DNA-Verunreinigungen und den verstärkt auftretenden Krebsfällen gibt?

Anfang der 2000er-Jahre hat man bei Kindern, die eine Gentherapie erhielten, festgestellt, dass sie dadurch Leukämie bekamen. Das war eindeutig auf eine Insertionsmutagenese zurückzuführen. Das zeigte, dass man nicht einfach folgenlos fremde DNA in den menschlichen Körper einbringen kann.

Letztendlich wird es rein juristisch dazu kommen müssen, dass man den COVID-Impfstoff von BioNTech/Pfizer wegen des DNA-Gehalts als bedenkliches Arzneimittel einstuft. Das bedeutet, dass er nach § 5 Arzneimittelgesetz (AMG) von vornherein nicht verkehrsfähig war.

Daraus ergibt sich dann eine Beweislastumkehr. BioNTech/Pfizer muss dann beweisen, dass beispielsweise der Krebs bei Geimpften nicht vom mRNA-Impfstoff kommt.

Das ist der Weg, den ich beschreite. Ich bin dabei, eine Strafanzeige dazu vorzubereiten. Gerichtlich wird dann geklärt, ob es sich hier um ein bedenkliches Arzneimittel handelt und ob es illegal in den Handel gekommen ist. In meinem letzten Buch mit dem Titel „Beschmutzt“ habe ich das ausführlich beschrieben.

Der MDR erklärt in der Doku, dass er eigene Laboruntersuchungen zum BioNTech/Pfizer-Impfstoff durchführen will, er aber kein Labor gefunden hat, das eine Untersuchung durchführen will. Wie ordnen Sie das ein?

Wer sich kritisch äußert, wird geframed. Das hat man am MDR-Beitrag gesehen. Dort wurde behauptet, dass ich mit einem bekannten Corona-Maßnahmenkritiker zusammenarbeite, dabei ist mein Thema nur das der Genimpfstoffe. Für mehr habe ich überhaupt keine Zeit. Besonders drastisch war, dass ein mit dem stellvertretenden Chefredakteur von „Cicero“ vereinbartes Interview mit der Begründung abgesagt wurde, ich hätte mir aufgrund meines ersten Interviews mit der Epoch Times – so wörtlich – „Kontaktschuld“ aufgeladen und deshalb wäre ich bei der Redaktion als Interviewpartner nicht mehr durchsetzbar. So etwas macht mich fassungslos.

Diese Ausgrenzung wirkt natürlich auch auf die angefragten Labore: Manche Labore machen zum Beispiel Untersuchungen für Behörden, Kliniken, Unternehmen. Sie müssen auch Marketing betreiben und sich gut darstellen. Nachdem ich die DNA-Verunreinigung öffentlich gemacht habe, gab es einen großen Aufschrei. Es hieß, DNA sei eigentlich gar nicht enthalten, das alles wäre frei erfunden und so weiter.

Das würde dann auch dieses Labor treffen. Deswegen hatte ich auch schon vorgeschlagen, ein Labor zu nehmen, das gar nicht genannt wird. Sondern alles läuft über einen Notar, der alles beglaubigt.

Ich kann nur an alle Labore appellieren, sich beim MDR zu melden, damit diese Untersuchung stattfinden kann.

Prof. König lehrt seit Jahren an der Magdeburger Universität im Bereich Mikrobiologie. Ihr Labor ist zertifiziert und renommiert. Ist das nicht schon bezeichnend, dass der MDR die Laborergebnisse infrage stellt und ein weiteres Labor sucht?

Das hat sich nicht der MDR ausgesucht. Sondern das ist eine Reaktion darauf, was seitens der Behörden, Zuschauer, Institutionen aller Art und bestimmten Pressevertretern letztendlich eingefordert wird. Ich finde das sehr unfair Frau Prof. König gegenüber.

Doch Prof. König war bereits so weit gegangen, dass sie denjenigen, die Bedenken haben, anbot, in ihr Labor zu kommen. Sie führt dann alles noch mal durch und zeigt, wie es geht.

Sie ist im Bereich Mikrobiologie keine Unbekannte. Da kann man nicht einfach sagen, das stimmt nicht. Wir haben konkrete Daten auf den Tisch gelegt. Weder das Paul-Ehrlich-Institut noch das BMG, noch irgendein Kritiker legen Daten vor – alle stellen nur Behauptungen auf.

So auch im MDR-Bericht der Wissenschaftler Emanuel Wyler vom Max Delbrück Center, der dabei fälschlicherweise als Professor bezeichnet wird. Er könnte am Max Delbrück Center garantiert sehr leicht eine Qubit-Messung durchführen. Stattdessen stellt er sich hin und behauptet, dass DNA harmlos sei, obwohl die Literatur eindeutig das Gegenteil beweist. Das ist Manipulation und nicht Wissenschaft. Die Millionen geimpften Menschen haben das nicht verdient. Sie haben ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren.

Hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auch die nötige Technik?

Davon ist auszugehen, da Qubit-Fluoreszenzmessungen sehr breit eingesetzt werden. Meiner Ansicht nach hat das PEI das auch wahrscheinlich schon längst getan und unser Laborergebnis bestätigt. Das Schweigen des PEI ist doch sehr auffällig. Würden die Messungen von Frau Prof. König nicht zutreffen, hätte das PEI schon längst eigene Messungen vorgelegt. Das PEI sagt auch nicht, warum im Endprodukt zwar RNA, nicht aber DNA gemessen wird. Wenn RNA gemessen werden kann, gilt das für die sehr viel stabilere DNA noch viel mehr.

Es war geplant, die Doku viel früher auszustrahlen, doch es gab immer wieder Verzögerungen. Jetzt wurde der komplette Beitrag aus der Mediathek entfernt. Wie ordnen Sie das ein?

Es gab einen ersten Sendetermin. Dann hat man beim MDR jedoch kalte Füße bekommen und gesagt: „Wir müssen da noch weiter nachforschen.“ Aus den mir vorgelegten sehr umfänglichen Fragen konnte ich sehen, wie das hin und her ging. Mit der letztendlichen Form des MDR-Berichtes war ich dann auch nicht wirklich zufrieden, weil wesentliche Aussagen von mir und anderen gefehlt haben.

Trotzdem kann die Leistung der MDR-Mitarbeiter, die den Beitrag trotz allem auf die Beine gestellt haben, nicht hoch genug gelobt werden. Wir haben es hier ja mit einem sehr mächtigen Schweigekartell zu tun, das durch die MDR-Doku erstmals durchbrochen wurde. Dass dieses Kartell beim MDR dann sehr laut an die Tür gepoltert hat, sehen wir ja daran, dass der Beitrag aus der MDR-Mediathek genommen wurde.

Heute Vormittag habe ich nun erfahren, dass der Beitrag nicht wieder online geht. Grund scheint zu sein, dass Entscheider beim MDR mit dem Beitrag nicht zufrieden sind. Warum das so ist, konnte ich nicht erfahren. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn möglichst viele Interessierte direkt beim Fernsehdirektor des MDR, Klaus Brinkbäumer, die Frage nach dem „Warum“ stellen.

Vielen Dank!

MDR-Antwort auf Epoch Times-Anfrage zur Löschung

Nach der Löschung des MDR-Berichtes zu der DNA-Verunreinigung der geprüften Chargen von BioNTech/Pfizer schrieben wir die Sendeanstalt an und stellten folgende zehn Fragen:

  1. Wann wurde der Beitrag aus der Mediathek entfernt?
  2. Warum wurde der Beitrag entfernt?
  3. Wurde Druck auf den MDR wegen des Berichtes ausgeübt?
  4. Warum kommt Herr Wyler vom Max Delbrück Center im MDR-Bericht zu Wort und nicht der Leiter des Instituts und wird dort zudem fälschlicherweise als Professor bezeichnet?
  5. Ist es geplant, den Beitrag wieder öffentlich zugänglich zu machen?
  6. Wie erklärt sich der MDR, dass man kein Labor fand, um selbst den mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer untersuchen zu lassen?
  7. Zweifelt der MDR an den Laborergebnissen von Prof. Dr. Brigitte König oder warum sucht man ein Labor für eigene Untersuchungen?
  8. Warum wurde die Sendung nicht, wie ursprünglich geplant, am 24. Oktober ausgestrahlt?
  9. Warum gibt es am Ende des Berichtes, wie sonst üblich, keine Angaben dazu, wer den Bericht erstellt hat?
  10. Welcher Autor ist redaktionell verantwortlich für den Bericht?

Als Antwort erhielten wir von einer MDR-Sprecherin lediglich diese drei Sätze:

„Der MDR hat am 12.12.2023 um 20.15 Uhr in der Sendung ‚Umschau‘ einen Beitrag zu Corona-Impfstoffen ausgestrahlt. Aufgrund sorgfältiger interner Prüfung steht fest: Dabei wurden unsere publizistischen Sorgfaltskriterien nicht eingehalten. Der Beitrag wurde am 17.12.2023 depubliziert.“

Welche „publizistischen Sorgfaltskriterien“ genau beim Beitrag nicht eingehalten worden sein sollen, teilt der MDR jedoch nicht mit.



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