Von Storch: AfD wird 2017 mindestens drittstärkste Kraft im Bundestag

Die AfD feiert ihr gestriges Berliner Wahlergebnis: Die Partei will 2017 die drittstärkste Kraft im Bundestag werden, kündigte Beatrix von Storch auf Facebook an.
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Beatrix von Storch hofft, dass die AfD 2017 drittstärkste Kraft im Bundestag wird.Foto: Jörg Carstensen/dpa
Von 19. September 2016

Die AfD sieht sich durch den Erfolg bei den Berlin-Wahlen nun als ernstzunehmende Konkurrenz zur CDU – auch auf Bundesebene.

„Mit dem heutigen Tag ist der Wettstreit zwischen AfD und der CDU um die Führung im bürgerlichen Lager voll entbrannt.“ Das schrieb die Vizeparteichefin und Berliner Landesvorsitzende Beatrix von Storch auf ihrer Facebook-Seite zum gestrigen Wahlerfolg ihrer Partei, die aus dem Stand 14,2 Prozent der Stimmen für das Berliner Abgeordnetenhaus erhielt. Damit wurde die AfD in Berlin fünftstärkste Kraft.

Weiter schrieb von Storch: „2017 werden wir den politischen Überlebenskampf der Angela Merkel erleben und die AfD wird zur drittstärksten Kraft in Deutschland. Mindestens.“

Nehmen jetzt Kurs auf den Bundestag“

Schon gestern sagte die AfD-Vizevorsitzende in einem Statement für das ZDF: „Die AfD ist in der Hauptstadt angekommen. Das ist das ganz große Signal. Die Parteien SPD und CDU verlieren – verlieren dramatisch.“ Es bestätige sich nun der dauerhafte Aufstieg der AfD. „Wir gewinnen im Osten, und nun gewinnen wir auch im Westen in den Metropolen zweistellig. Insofern ist das auch ein klares Signal, dass wir jetzt Kurs auf den Bundestag nehmen“, so die EU-Abgeordnete.

Wir sind jetzt bei zwölf Prozent aus dem Stand angekommen. Ich glaube, dass ist ein Riesenerfolg“, sagte sie auf die Frage, ob sie nicht enttäuscht sei von dem Ergebnis. In Berlin habe ihnen dies keiner zugetraut, so von Storch. „Es ist eine klare politische Ansage. Wir sehen in der Tendenz, dass die Große Koalition keine große Koalition mehr ist.“ Sie sei inzwischen nur noch eine kleine Koalition und die einzige Partei die auf dem Land und in der Stadt gewinne, sei die AfD.

Berlins AfD-Spitzenkandidat Georg Pazderski hatte bereits nach der Wahl in Schwerin gesagt, dass nicht Mecklenburg-Vorpommern der Test für die Bundestagswahl sein werde, sondern Berlin.



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