Linksextreme randalierten während des G20-Gipfels in Hamburg 2017.Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

„Weihnachten mit Richter Krieten“: Linksextreme kündigen Demo vor Wohnhaus des G20-Richters an

Epoch Times20. Dezember 2019 Aktualisiert: 20. Dezember 2019 13:46
Der Hamburger Amtsrichter Johann Krieten ist in linken Kreisen alles andere als beliebt. Dort kennt man ihn als "Knallhart-Richter" in Bezug auf Verurteilungen nachträglich des G20-Gipfels. Nun haben Linksextreme eine Demo vor dem Haus des Richters angekündigt.

Dem Hamburger Amtsrichter Johann Krieten soll die Vorweihnachtszeit so richtig verdorben werden. Zu diesem Schluss kam die Hamburger Antifa-Gruppe „Schwarz-Roter 1. Mai HH“ und hat für Samstag eine Demo vor seinem Privathaus in Buxtehude angekündigt. Der Titel: „Weihnachten mit Richter Krieten“.

„An Weihnachten alleine sein ist traurig. Besucht mit uns den #G20-Richter Krieten, der für seine besonders harten Urteile bekannt ist“, twitterte die Gruppe und verlinkte auf einen entsprechenden Aufruf im Netz.

Dort heißt es unter anderem: „Krietens große Bühne war der erste G-20-Prozess und sein fulminantes Debüt krönte er gleich mal mit zwei Jahren und sieben Monaten für unseren Freund und Genossen Peike.“

Die Linken wollen den 63-Jährigen „besuchen und ihm beschwingt zu verstehen geben, dass wir seine Berufswahl zwar umfassend ablehnen, aber ihn trotz, oder gerade wegen seiner sehr persönlichen Ausgestaltung des Amtes, nicht vergessen haben.“

Als Treffpunkt wurde der Bahnhof Buxtehude angegeben. Um 15 Uhr soll die Aktion starten. In Rufweite des „einsamen Richters“ soll eine Zwischenkundgebung stattfinden.

Der Jurist, der in der linken Szene auch als „Knallhart-Richter“ bekannt ist, machte sich wegen seiner Urteile in Bezug auf die Krawalle beim Hamburger G20-Gipfel 2017 bei den Linken zunehmend unbeliebt. 2018 verurteilte er einen Mann wegen eines Flaschenwurfs auf Polizisten bei den G20-Krawallen zu dreieinhalb Jahren Haft. 2017 hatte er einen 21-Jährigen wegen zwei Flaschenwürfen auf Polizeibeamte für zwei Jahre und sieben Monate ins Gefängnis geschickt.

Nach Angaben von „Welt“ dürfen die Demonstranten nicht direkt vor das Wohnhaus des Richters ziehen, die Versammlungsbehörde hat eine entsprechende Auflage erlassen, jedoch will der Anmelder noch juristisch dagegen vorgehen.

Richterverein und Politiker üben scharfe Kritik

Kritik kommt vonseiten des Richtervereins und vereinzelter Politiker. Für Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne) ist mit der angekündigten Versammlung „eine rote Linie“ überschritten: „Das ist ganz klar ein Versuch der Einschüchterung und der Einflussnahme auf richterliche Entscheidungen. Dass dabei auch noch kaum verhohlen zu Gewalt aufgerufen wurde, macht mich wütend. Ich sehe da eine völlig neue Eskalationsstufe, die ich auf das Schärfste verurteile“, sagte er gegenüber „Welt“. Ein solches Verhalten habe nichts mehr mit einem demokratischen Diskurs zu tun.

Auch der Richterverein sieht in der Aktion eine persönliche Bedrohung des Richters und seiner Familie und einen Angriff auf den Rechtsstaat. AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann forderte Solidarität mit Krieten und „eine entschlossene Haltung seitens der Politik gegen linke Gewalt“. (nmc)

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Wer hat die Weltherrschaft? Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Immer klarer wird, dass die Geschichte der Menschheit nicht so ablief, wie sie heutzutage gelehrt wird. Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ gibt die lange gesuchten Antworten.

„Kapitalismus abschaffen“? „Wohnungsgesellschaften enteignen“? Familie auflösen? Keinen Wohlstand und keine Kinder mehr wegen des Klimas? Frühsexualisierung? Solche Gedanken sind in Politik, Medien und Kultur populärer denn je. Im Kern drücken sie genau das aus, was einst schon Karl Marx und seine Anhänger der gesamten Menschheit aufzwingen wollten.

Die Begriffe „Terrorismus“ und „Terrorist“ tauchten erstmals 1795 in Bezug auf die Herrschaft des Terrors während der Französischen Revolution auf, die die Grundlagen für die kommunistische Bewegung legten (dies wird im 2. Kapitel des Buches dargelegt). In der modernen Welt gibt es hauptsächlich drei Formen von Terrorismus: Staatsterrorismus unter kommunistischen Regimen; terroristische Aktivitäten, die von Agenten kommunistischer Regime im Ausland durchgeführt werden, um eine gewalttätige Revolution zu verbreiten; sowie den islamischen Extremismus.

Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht nicht nur die historischen Trends und die Entwicklung der vergangenen Jahrhunderte aus einer neuen Perspektive. Es analysiert grundlegend, wie der Teufel unsere Welt mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat. Aber es legt vor allem auch dar, wie die Menschen erwachen und sich von der Macht des „kommunistischen Gespenstes“ befreien können.

Informativ wie ein Sachbuch, packend wie Fiction und Thriller. Man kann es nicht mehr aus der Hand legen, bis man’s durch hat. Und verschenken werde ich es definitiv.“
– Amazon Kunde

Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich im Epoch Times Buch-Shop als gebundene Ausgabe (für 50,50 Euro inkl. Versand innerhalb Deutschlands), E-Book (PDF, EPUB oder MOBI) und Hörbuch für 43,- Euro.


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion