„Belohnung fürs Versagen“: 10.000 Euro Gehaltserhöhung für Juncker

Von 28. November 2016 Aktualisiert: 1. Dezember 2016 9:47
“Eine Belohnung fürs Versagen” nennt Nigel Farage die Gehaltserhöhung, die EU-Kommissionspräsident Juncker demnächst bekommt. Der Brexit-Befürworter und Europaparlamentarier kritisiert damit die Misserfolge der EU unter Junckers Leitung.

Nigel Farage kritisiert offen die Gehaltserhöhung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Sie sei eine „Belohnung fürs Versagen“, so der britische Europaparlamentarier. Juncker bekommt zukünftig 10.000 Euro mehr pro Jahr. Wie bei allen EU-Beamten erhöht sich sein Gehalt um 3,3 Prozent.

Jucker sah sich bereits Rücktrittsforderungen gegenüber, die mit der chaotischen Flüchtlingspolitik der EU und dem bevorstehenden EU-Austritt Großbritanniens in Zusammenhang stehen, berichtet die „Daily Mail„.

Mit 325.000 Euro erhält Juncker fast doppelt so viel, wie die britische Premierministerin Theresa May und 85.000 Euro mehr als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Jahr 2015. Doch damit nicht genug: Juncker bekommt dieses Jahr außerdem einen Weihnachtsbonus von 5181,24 Euro. Zudem kassiert der frühere Premierminister Luxemburgs einen satten Zuschuss von 48.657  fürs Wohnen und 17.017 für “weitere Ausgaben”.

Junckers Rente: 5.800 pro Monat und 420.000 extra

Anders als der durchschnittliche Rentner, der im Monat mit 1.000 Euro auskommen muss, darf sich der 63-jährige Juncker im Alter von 65 Jahren auf eine Rente von 5,833 Euro monatlich freuen. Zusätzlich werden ihm 420.000 Euro beim Einstieg in den neuen Lebensabschnitt bezahlt.

„Ein weiteres fettes Gehalt für Juncker und seine Eurokraten-Kumpels in Brüssel”, sagte Farage gegenüber „Daily Mail“.

Die Gehaltserhöhung sei eine automatische Anpassung, verteidigte ein Sprecher der EU-Kommission das Vorhaben. Die Kommission „hat dabei keine Rolle gespielt“.

Gemessen an der Situation, in der sich die EU befinde, hat Farage keinerlei Verständnis für die Gehaltserhöhung. Er sagt: “Es geht so rasch bergab – wenn Großbritannien [die EU] nicht bald verlässt, bleibt nichts mehr übrig. Der Rest wird weiterkämpfen und mit der drohenden Flut von Migranten aus der Türkei ist die Vorbereitung für Weihnachten perfekt.”

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