Zur Europawahl setzen die Grünen auf zwei Linke – Ska Keller mit auffälliger Nähe zu Linksextremisten

Epoch Times11. November 2018 Aktualisiert: 11. November 2018 14:21
Für die Europawahl im kommenden Jahr setzen die Grünen auf zwei Linke. Ska Keller und Sven Giegold wurden zu Spitzenkandidaten für den Urnengang im Mai 2019 gewählt. Keller hat eine auffällige Nähe zu Linksextremisten.

Für die Europawahl im kommenden Jahr setzen die Grünen auf zwei vertraute Gesichter vom linken Flügel der Partei: Auf dem Leipziger Parteitag wurden am Samstag Ska Keller und Sven Giegold zu Spitzenkandidaten für den Urnengang im Mai 2019 gewählt. Beide verkörpern, was zu den Hauptanliegen der Partei gehört: den Kampf gegen Migrationskritikern und Befürwortern des Nationalstaates.

Ska Keller:

Die am 22. November 1981 im brandenburgischen Guben nahe der polnischen Grenze geborene Keller meinte in ihrer Bewerbungsrede in Leipzig kämpferisch: „Das Europa der Demokratie ist bedroht“.

Die 36-jährige Keller studierte Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik in Berlin und Istanbul und war Landesvorsitzende der Grünen in Brandenburg, bevor ihr 2009 erstmals der Sprung ins Europaparlament gelang. Dort machte sie sich als Expertin für Handels- und Einwanderungsfragen einen Namen und trat als scharfe Kritikerin der EU-Flüchtlingspolitik in Erscheinung.

Keller hat auch eine auffällige Nähe zu Linksextremen. Im EU-Parlament präsentierte sie sich mit einer Antifa-Fahne.

Ihr Engagement verhalf der streitbaren Politikerin schon 2014 in die erste Reihe der EU-Politik: Sie wurde Spitzenkandidatin der europäischen Grünen. Seit 2016 ist sie Ko-Fraktionschefin der Grünen im EU-Parlament. Nach ihrer jetzigen Nominierung in Leipzig hat sie gute Chancen, erneut auch die europäische Spitzenkandidatur zu bekommen. Entschieden werden soll das auf dem Kongress der europäischen Grünen Ende November in Berlin.

Sven Giegold:

Auch der 48-jährige Wirtschaftswissenschaftler sitzt seit 2009 im Europaparlament. Vor seinem Einzug hat er die globalisierungkritische Organisation Attac mitbegründet und deren europäische Vernetzung vorangebracht. Der Sprecher der deutschen Grünen im Europaparlament gilt aus ausgewiesener Fachmann für Wirtschaft und Finanzen. Seit über 20 Jahren ist er in sozialen Bewegungen aktiv.

Auch bei seiner Bewerbungsrede in Leipzig machte der am 17. November 1969 in Spanien geborene Giegold deutlich, dass für ihn „mehr Gerechtigkeit“ in der EU mit an erster Stelle stehe. „Europa bedeutet miteinander, nicht gegeneinander“, schrieb er den Delegierten ins Stammbuch: Und kämpferisch fügte das Präsidiumsmitglied des Evangelischen Kirchentags hinzu: „Wir wollen kein rechtes Europa, wir wollen ein gerechtes Europa.“

Beim Thema Umweltschutz wurde Sven Giegold in Leipzig sehr persönlich: „Mein kleiner Sohn hat Kreidezähne“, berichtet er vor den Delegierten. Diese Störung der Schmelzbildung der Zähne könne durch Bisphenol A verursacht worden sein – einem Weichmacher, der in Plastik steckt. Giegolds Fazit: Chemikalien müssten aus dem Alltag verschwinden. Dafür zu kämpfen, so Giegolds Bekenntnis, sei er auch seinem kleinen Sohn schuldig. (afp/so)

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