Tehran, Iran.Foto: iStock

„Wall Street Journal“: Weißes Haus forderte Pläne für Militäreinsatz gegen den Iran an

Epoch Times14. Januar 2019 Aktualisiert: 14. Januar 2019 7:55
Das Weiße Haus hat beim US-Verteidigungsministerium offenbar Pläne für einen Militäreinsatz gegen den Iran angefordert.

Das Weiße Haus hat beim US-Verteidigungsministerium laut einem Zeitungsbericht im September Pläne für einen Militäreinsatz gegen den Iran angefordert und im Pentagon damit höchste Sorge ausgelöst.

Der Nationale Sicherheitsrat von Präsident Donald Trump habe das Verteidigungsministerium aufgefordert, dem Weißen Haus militärische Optionen für einen Angriff auf den Iran zu liefern, berichtete das „Wall Street Journal“ am Sonntag unter Berufung auf frühere und amtierende Regierungsvertreter.

Die Forderung habe im Pentagon große Unruhe gestiftet, hieß es in dem Bericht weiter: „Die Leute waren schockiert“, zitierte die Zeitung eine anonyme Quelle. „Es war verwirrend – ihre hemdsärmelige Art, über einen Angriff auf den Iran zu sprechen.“ Auf AFP-Anfrage erklärte das Pentagon zu dem Bericht, es gehöre zu den normalen Aufgaben des Ministeriums, Pläne für das Weiße Haus auszuarbeiten.

Die Anforderung des Angriffsplans erfolgte dem „Wall Street Journal“ zufolge, nachdem am 7. September drei Granaten im hoch gesicherten Regierungsviertel der irakischen Hauptstadt Bagdad eingeschlagen waren. Dort ist auch die US-Botschaft untergebracht. Washington hatte damals pro-iranische Milizen für den Angriff verantwortlich gemacht und Teheran gedroht, die USA würden „rasch und entschieden handeln“, sollten US-Vertreter oder US-Regierungsgebäude bei einem Angriff beschädigt werden.

Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton ist für seine harte Haltung zum Iran bekannt. 2015 veröffentlichte er einen Beitrag in der „New York Times“ mit dem Titel „Um den Iran zu stoppen, muss man den Iran bombardieren“. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion