Tempelberg mit Felsendom in Jerusalem.Foto: AHMAD GHARABLI/AFP/Getty Images

Zu viele Soldaten am Tempelberg: Jerusalems Großmufti kritisiert Israels Umgang mit „heiligem Ort“

Epoch Times15. August 2017 Aktualisiert: 15. August 2017 7:10
"Wir fordern, dass alle heiligen Orte, nicht nur die der Muslime, respektiert werden und dass heilige Stätten nicht in militärische Operationen einbezogen werden", so Jerusalems Großmufti Muhammad Hussein mit Blick auf Israel.

Jerusalems Großmufti Muhammad Hussein hat Israels Umgang mit dem Tempelberg scharf kritisiert.

„Wir fordern, dass alle heiligen Orte, nicht nur die der Muslime, respektiert werden und dass heilige Stätten nicht in militärische Operationen einbezogen werden“, sagte Hussein der „Welt“ (Dienstagsausgabe).

„Dazu passt aber nicht, dass die Besucher der Al-Aksa-Moschee, die in den Morgenstunden hineinkommen, vor allem israelische Siedler, von einer großen Zahl bewaffneter Soldaten begleitet werden.“

Großmufti Hussein bezeichnete es als „inakzeptabel“, an einem heiligen Ort die Präsenz Bewaffneter ertragen zu müssen. Auch nach der jüngsten Krise auf dem Tempelberg will er bei der Nutzung der Al-Aksa-Moschee keine Zugeständnisse machen.

„Sie ist eine heilige Stätte für alle Muslime – und nur für Muslime allein“, sagte Hussein der Zeitung. „Alle Muslime bestehen darauf, dass die Al-Aksa-Moschee nur für Muslime ist“, so Hussein. „Allah selbst hat der Moschee diesen Namen gegeben. Nur Muslime haben Anrecht auf diesen Ort, und wir werden es mit niemandem teilen.“ (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion