Der Video-Beitrag von Schauspieler Volker Bruch auf dem YouTube-Kanal #allesdichtmachen.Foto: YouTube | Screenshot | allesdichtmachen

Volker Bruch stellt Mitgliedsantrag bei Partei „Die Basis“ – Auf Twitter hagelt es Kritik

Epoch Times4. Mai 2021 Aktualisiert: 4. Mai 2021 17:01
„Babylon Berlin“-Star will in die Partei „Die Basis“ eintreten, das Verfahren läuft noch. Netzpolitik.org liegen Dokumente vor, die das belegen.

Der Schauspieler Volker Bruch, einer der Initiatoren der Video-Aktion #allesdichtmachen, stellte offenbar einen Mitgliedsantrag bei der Corona-Protest-Partei „Die Basis“. Dies geht aus einem Dokument hervor, die der „Netzpolitik.org“ (ein Medium für „digitale Freiheitsrechte“, wie es sich selbst bezeichnet) vorliegt, wie der „Tagesspiegel“ berichtet. Die geleakte Mitgliederliste, an die „Netzpolitik.org“ gekommen war, stammt dabei offenbar aus einem Datenleck der Partei selber.

„Die Basis“ ist eine Partei mit derzeit 15.000 Mitgliedern, die sich im letzten Jahr als Reaktion auf die Corona-Maßnahmen formiert hatte. Zu den Mitgliedern zählen einige bekannte Persönlichkeiten, die manch einer gerne den sogenannten „Querdenkern“ zuordnet, darunter der Epidemiologe Sucharit Bhakdi, der Arzt Dr. Wolfgang Wodarg oder Rechtsanwalt Dirk Sattelmaier.

Laut „Netzpolitik.org“ hatte Volker Bruch seinen Mitgliedsantrag am 13. März 2021 gestellt. Also lange vor der #allesdichtmachen-Aktion. Das Verfahren läuft noch, da seine Identität noch verifiziert werden müsse. Neumitglieder müssen zunächst ihren Personalausweis vor einer Webcam zeigen. 910 Anträge seien, nach Angaben der „Basis“, momentan in Bearbeitung.

Bruch wird politische Nähe zu Querdenkern unterstellt

In der Aktion #allesdichtmachen, deren Kanal von YouTube kurzzeitig zensiert und auf unsichtbar gestellt wurde, hatten rund 50 Schauspieler mit ihren kurzen Video-Statements zum kritischen Hinterfragen gegen die staatlichen Maßnahmen angeregt. Die Aktion war zum Teil stark kritisiert worden, aber von vielen, darunter auch der „Querdenker“-Bewegung, euphorisch gelobt.

Die Initiatoren von #allesdichtmachen hatten sich zwar von der „Querdenker“-Bewegung vehement distanziert und argumentiert, dass gewisse Überschneidungen nur inhaltlicher Natur seien. Allerdings will „Netzpolitik.org“ nun durch Bruchs Mitgliedsantrag eine politische Nähe des Schauspielers zu den Querdenkern erkennen.

„Dass Volker Bruch nun auf der Mitgliederliste einer Partei auftauche, die aus der ‚Querdenken‘-Szene heraus entstanden ist, zeige, wo ‚#allesdichtmachen‘ seine Wurzeln zumindest teilweise hat, schreibt „netzpolitik.org“.

Auf eine Anfrage von „netzpolitik.org“ soll Bruch nicht reagiert haben. Auf Instagram schreibt er lediglich – angeblich als Antwort auf Fragen des „Spiegel“: „Wir haben entschieden, nichts über die Aufgabenverteilung preiszugeben, um jeden Einzelnen zu schützen,“ so der „Tagesspiegel“.

Auf Twitter hagelt es Kritik

Auf Twitter trendet der hashtag #volkerbruch auch schon. Es hagelt dabei aber hauptsächlich Kritik für den Schauspieler.

Recht zurückhaltend twittert eine Person: „Schade, ich fand #VolkerBruch bislang toll“. Eine andere Nutzerin wird da schon ausfälliger. Sie beschimpft Bruch, weil er ein Attest hat, das ihn vom Tragen einer Maske am Filmset befreit:

„Natürlich darf #VolkerBruch in die Querdenker Sekte eintreten. Wenn der Mann so gebrechlich ist, dass er keine Maske tragen kann, dann soll er’s lassen. Aber ich darf ihn dann auch ein dummes A… nennen und 10 Meter Abstand halten.“ Und weiter: „Genau so dürfen Läden #VolkerBruch den Einlass verwehren. Nicht nur wegen Corona, sondern auch weil seine schreckliche Krankheit, die Maske tragen absolut unmöglich macht ja eine Gefahr für andere Kunden sein könnte.“

Die Kritik eines weiteren Nutzers richtet sich gegen „Netzpolitik.org“: „’netzpolitik_org ist eine Plattform für digitale Freiheitsrechte.‘ Ist wohl nicht mehr aktuell? Datenschutz als großer Themenbereich aber gestohlene Personendaten zur Denunziation von Menschen verwenden?“ (aa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion