Leverkusens Moussa Diaby (l) im Duell mit Leipzigs Lukas Klostermann.Foto: Federico Gambarini/dpa/dpa

Leverkusen und Leipzig unentschieden im Topspiel

Epoch Times26. September 2020 Aktualisiert: 26. September 2020 17:42
Traumtore, Fußball auf höchstem Niveau - nur kein Sieger: Bayer Leverkusen und RB Leipzig haben auch ohne ihre abgewanderten Ausnahmespieler Kai Havertz und Timo Werner gezeigt, dass sie in dieser Bundesliga-Saison wieder ganz oben mitmischen…

Traumtore, Fußball auf höchstem Niveau – nur kein Sieger: Bayer Leverkusen und RB Leipzig haben auch ohne ihre abgewanderten Ausnahmespieler Kai Havertz und Timo Werner gezeigt, dass sie in dieser Bundesliga-Saison wieder ganz oben mitmischen wollen.

Die letztjährigen Champions-League-Teilnehmer trennten sich am Samstag in einem echten Spitzenspiel 1:1 (1:1). Vor allem die Tore waren für die offiziell 6042 Zuschauer, die dieses Duell in der BayArena besuchen durften, ein Geschenk. Leipzigs Spielmacher Emil Forsberg vollendete nach einer kurzen Finte mit links zur Leipziger Führung (14. Minute). Kerem Demirbay gelang mit einem Distanzschuss für Leverkusen der Ausgleich (20.).

Leverkusen wartet somit weiter auf den ersten Heimsieg gegen Leipzig in der Bundesliga. Während RB nach dem 3:1 zum Auftakt gegen Mainz 05 mit vier Punkten in der Spitzengruppe steht, weist Leverkusen nach dem 0:0 in Wolfsburg zwei Zähler auf.

Die gleichmäßig verteilten Zuschauer sorgten für eine Atmosphäre, die etwas an gute alte Zeiten erinnerte – so wie es beim bis dato letzten Bundesliga-Spiel mit Zuschauern in Leverkusen am 7. März (4:0 gegen Frankfurt vor 30.210 Fans) noch war. Beide Teams ließen sich dadurch inspirieren, boten den Fans eine unterhaltsame Spitzenbegegnung.

Schon in der 4. Minute musste Leipzigs Dayot Upamecano nach einer Flanke von Moussa Diaby vor Leverkusens Neuzugang Patrik Schick retten. Der Tscheche war von Trainer Peter Bosz erstmals in die Starformation für Lucas Alario gebracht worden.

Auch Julian Nagelsmann nahm eine Veränderung gegenüber dem 3:1 gegen Mainz vor, in der Abwehr spielte Nordi Mukiele für Marcel Halstenberg (private Gründe). Die Gäste übernahmen nach dem ersten Aufreger die Initiative und waren immer wieder mit schnellen Vorstößen gefährlich, so durch Kevin Kampl, der in der 8. Minute aus elf Metern das Tor verfehlte. Dann hatte der auffällige Forsberg seinen großen Auftritt, als er Lars Bender mit einem Haken versetzte und mit links hoch ins kurze Eck vollendete. Die Leverkusener antworteten schnell.

Nach einer verunglückten Befreiung aus dem Leipziger Strafraum landete der Ball beim kurz zuvor verwarnten Kerem Demirbay, der den Ball aus 17 Metern mit links unter die Latte zum 1:1 schnibbelte.

Wenig später war der Arbeitstag für den angeschlagenen Youssuf Poulsen (27.) beendet, für ihn brachte Nagelsmann den zu Wochenbeginn verpflichteten Alexander Sörloth. Leverkusen war nach dem Ausgleich die aktivere Mannschaft und hätte mit einer Führung in die Pause gehen können – aber Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi parierte reaktionsschnell bei einem Kopfball von Schick.

Zur zweiten Halbzeit kam bei den Gästen Hee-chan Hwang für Kampl. Das Spiel blieb weiter auf hohem Niveau mit reichlich Torszenen. Zunächst rette Leverkusens Keeper Lukas Hradecky vor Mukiele (56. Minute), dann setzte auf der Gegenseite Florian Wirtz nach einer Flanke von Karim Bellarabi den Ball freistehend an den Pfosten (59.).

Es blieb weiter lebhaft, wenngleich beide Defensiven nicht mehr allzuviel zuließen. Aufregung gab es in der 77. Minute, als Schick ins lange Eck zum vermeintlichen 2:1 traf. Er stand aber bei der Ballannahme im Abseits. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion