500 Unternehmen engagieren sich freiwillig für den Umweltschutz

Von 26. Februar 2009 Aktualisiert: 26. Februar 2009 10:53

Anspruchsvolle Ziele haben sich die Träger des Bündnisses der UmweltPartnerschaft Hamburg für die nächsten fünf Jahre gesetzt. Die Handelskammer, die Handwerkskammer, der Industrieverband Hamburg, der Unternehmensverband Hafen Hamburg und der Senat haben sich entschlossen, ihre Zusammenarbeit bis 2013 zu verlängern. Innerhalb dieses Zeitraumes haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Mitglieder der Umweltpartnerschaft auf 1000 Mitglieder zu verdoppeln, sowie die Anzahl der derzeit 1500 umweltengagierten Unternehmen auf 5000 zu steigern. Als Umweltpartner wird ein Unternehmen anerkannt, das freiwillig eine Leistung erbringt, die einen Beitrag zum Umweltschutz bzw. zum ressourceneffizienten Arbeiten leistet. Umweltengagiert hingegen zeigen sich Unternehmen, die Beratung in Anspruch nehmen. Der Begriff UmweltPartner ist laut Hamburger Umweltsenatorin, Anja Hajduk, bereits zu einem Begriff geworden. Viele Firmen würden das Logo bereits für ihre eigene Werbung nutzen.

In ihrer Rede wies Anja Hajduk auf die Dringlichkeit des Umweltschutzes hin. Wissenschaftler rechnen bis Ende des Jahrhunderts mit einem Temperaturanstieg um zwei Grad, ein Unterschied wie zwischen Berlin und Mailand, so Anja Hajduk. Der Hamburger Senat werde in den nächsten zwei Jahren eine Strategie entwickeln. Für Hamburg ist folglich mit Hochwasser, Starkregen, Hitzeperioden, eingeschränkter Beschiffbarkeit der Elbe zu rechnen. Ziel sei es laut Hajduk, die Klima-Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, ansonsten seien die Konsequenzen der Erderwärmung so groß, dass sämtliche Maßnahmen nicht mehr greifen würden. Auch die Reduktion des CO2-Ausstoßes auf 80 Prozent bis 2050 stehe auf dem Programm, dazu müsse man vermehrt auf erneuerbare Energien zurückgreifen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben für die Hafenbetriebe laut Klaus-Dieter Peters, Präsident des Unternehmerverbands Hamburger Hafen eine hohe Bedeutung. So seien beispielsweise Optimierungsprozesse hinsichtlich der Energieversorgung gemacht worden. „Wir sind dabei die Renn-Terrier, die den Containertransport horizontal regeln, von dieselhydraulischen auf dieselelektrischen Antrieb umzustellen, wodurch der Kraftstoffverbrauch um 30 Prozent gesenkt wird“, so Peters. „Zusätzlich wird durch die neuste Technologie bei Fahr-, sowie Hub- und Senkbewegungen in Strom umgewandelt, die wiederum der Energieversorgung dienen.“

Erschienen in The Epoch Times Nr. 8/09

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN