Elektroautos: Merkel will sich mit Chefs von Autokonzernen beraten

Titelbild
Elektroauto-Stromtankstelle von RWEFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times18. Januar 2016

Angesichts der schleppenden Absatzzahlen bei Elektroautos will sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am 2. Februar mit den Chefs der großen Automobilkonzerne beraten. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Koalitions- und Branchenkreise. Derzeit ist die Bundesregierung noch uneins darüber, wie sie künftig den Absatz von Elektroautos fördern will.

Während die Hersteller sowie die SPD für eine Kaufprämie einsetzen, lehnt die Union dies ab. Im Gespräch ist auch ein öffentliches Beschaffungsprogramm. Danach könnte der Anteil der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge des Bundes bis 2030 auf 30 Prozent steigen. Derzeit liegt die Zahl noch deutlich darunter, wie eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken zeigt. Danach fahren nur 43 Fahrzeuge der Regierung mit reinem Strom- oder zumindest einem Hybridantrieb. Das sind fast 14 Prozent, weit weniger sind es bei Bundesbehörden und –instituten. „Die Anschaffung neuer E-Autos wird durch den immer noch zu hohen Anteil von klimaschädlichen Oberklasse-Limousinen konterkariert“, kritisierte die Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Gesine Lötzsch (Linke).

(dts Nachrichtenagentur)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion