Kamener Kreuz: Neue Schnellladestation – Mit fünf Minuten Ökostrom 100 Kilometer weiter kommen

Epoch Times16. Februar 2020 Aktualisiert: 16. Februar 2020 13:02
Am Kamener Kreuz installierte A.T.U eine neuartige Ladestation für E-Autos. Die neue und ultraschnelle Ladestation ist Teil des paneuropäischen Projekts MEGA-E, das von der EU mit Fördergeldern in Höhe von 29 Millionen Euro unterstützt wird.

A.T.U hat auf dem Gelände der Filiale in Kamen bei Dortmund die erste „Ultra-Charger“-Ladestation für E-Fahrzeuge eröffnet. Der Standort der ersten „High Power Charging“ Ladesäule (HPC) von A.T.U liegt direkt am Kamener Kreuz, einem der am stärksten frequentierten Autobahnknotenpunkte Deutschlands.

Die ultraschnelle Ladestation ist Teil des paneuropäischen Projekts MEGA-E, das von der EU mit Fördergeldern in Höhe von 29 Millionen Euro unterstützt wird. „Durch seine besondere Lage in der Nähe des Kamener Kreuzes bietet der Standort ausgezeichnete Bedingungen für den Betrieb einer ultraschnellen Ladesäule“, sagt Ulf Schulte, Geschäftsführer DACH bei Allego.

Kamener Kreuz: Mit fünf Minuten Laden 100 Kilometer weiter kommen

Der Ultra Charger unterscheidet sich von den bislang am weitesten verbreiteten Schnellladestationen in Sachen Leistung und Ladezeit deutlich. Mit flüssigkeitsgekühlten Ladekabeln ist er für alle E-Fahrzeugmodelle nutzbar.

Neben dem zeitsparenden Ultraschnellladen von bis zu 350 kW für modernste E-Fahrzeuge gibt es auch einen DC-Charger mit bis zu 50 kW-Lademöglichkeit. Der Strom stammt in Kamen zu 100 Prozent aus regenerativer Energie. Die Bezahlung kann über alle gängigen Ladekarten und Zugangs-Apps sowie über Ad-hoc-Laden per Kreditkarte erfolgen.

Elektroautos der neuesten Generation lassen sich dann für eine zusätzliche Reichweite von hundert Kilometern in weniger als fünf Minuten aufladen.

Bislang betreibt A.T.U. 44 Ladestationen

„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit unserem Partner Allego einen aktiven Beitrag zum Ausbau der Elektromobilität in Deutschland leisten können. Wir wollen, dass Autofahrer hierzulande ein engmaschiges und hochmodernes Netz von Ladesäulen vorfinden“, betont Matthieu Foucart, Vorsitzender der Geschäftsführung von A.T.U.

Insgesamt gibt es bislang an 44 A.T.U-Standorten deutschlandweit Schnellladestationen. Zudem haben alle Filialen mindestens einen Mitarbeiter, der für Standard-Arbeiten an Hochvolt-Fahrzeugen ausgebildet ist. Dies umfasst unter anderem den Reifenwechsel sowie klassische Reparaturen wie den Austausch von Bremsen und Stoßdämpfern. In rund 95 Prozent der Filialen können auch komplexere Eingriffe durchgeführt werden, für die das Fahrzeug spannungsfrei geschaltet werden muss.

A.T.U wurde im Jahr 1985 gegründet und ist heute mit über 600 Filialen Marktführer im deutschen Kfz-Service. (ks)

 

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