Haftstrafe für Ex-Feuerwehrmann wegen Brandstiftungs-Serie

Rund ein Jahr hat ein Serienbrandstifter die Feuerwehr in Großenstein bei Gera in Atem gehalten. Was die Helfer da noch nicht wussten: Der Feuerteufel stammte aus ihren eigenen Reihen und half sogar beim Löschen. Nun hat das Landgericht Gera den jungen Mann verurteilt.
Titelbild
Dem Ex-Feuerwehrmann werden im Gerichtssaal in Gera die Handfesseln abgenommen.Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/dpa
Epoch Times17. Dezember 2019

Nach einer Brandserie im thüringischen Großenstein hat das Landgericht Gera einen ehemaligen Feuerwehrmann zu einer Haftstrafe von vier Jahren und acht Monaten verurteilt.

Zudem ordnete die 3. Strafkammer wegen der Alkoholprobleme des 22-Jährigen die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. Die Richter sprachen ihn am Dienstag der Brandstiftung in fünf Fällen für schuldig. Zudem betonte die Vorsitzende Richterin, dass auf den jungen Mann noch beträchtliche Schadenersatzforderungen zukämen.

Der damalige Bundeswehrsoldat, der den Urteilsspruch regungslos anhörte, hatte im Prozess gestanden, 2018 und 2019 mehrfach gezündelt zu haben. So fielen etwa eine Lagerhalle und ein Vereinsheim den Flammen zum Opfer. Der Schaden wurde von der Staatsanwaltschaft auf mehr als 200.000 Euro beziffert, verletzt wurde niemand.

Bei den Straftaten sei er stets stark betrunken gewesen, hatte der Mann vor Gericht angegeben. Eine psychiatrische Gutachterin hatte ihm eine Alkoholsucht attestiert und bescheinigt, dass sein Steuerungsvermögen bei den Taten eingeschränkt gewesen sei. Zudem habe er unter einer Anpassungsstörung gelitten – eine vorübergehende psychische Störung infolge von Konflikten etwa mit dem Vater und seiner Freundin sowie durch seinen Bundeswehrdienst.

Das Gericht folgte der Experteneinschätzung und ging von einer verminderten Schuldfähigkeit aus. Deswegen blieb es beim Strafmaß deutlich unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die acht Jahre Haft gefordert hatte. (dpa)

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Wer hat die Weltherrschaft? Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Immer klarer wird, dass die Geschichte der Menschheit nicht so ablief, wie sie heutzutage gelehrt wird. Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ gibt die lange gesuchten Antworten.

Ein Buch für alle, denen das Schicksal der Welt am Herzen liegt: „Wie der Teufel die Welt beherrscht“. Foto: Epoch Times

„Kapitalismus abschaffen“? „Wohnungsgesellschaften enteignen“? Familie auflösen? Keinen Wohlstand und keine Kinder mehr wegen des Klimas? Frühsexualisierung? Solche Gedanken sind in Politik, Medien und Kultur populärer denn je. Im Kern drücken sie genau das aus, was einst schon Karl Marx und seine Anhänger der gesamten Menschheit aufzwingen wollten.

Der Kommunismus hat im 20. Jahrhundert hunderte Millionen Menschen physisch vernichtet, heute zielt er auf ihre Seelen. Bei vielen Menschen blieb glücklicherweise die der menschlichen Natur innewohnende Güte erhalten – was den Menschen die Chance gibt, sich vom Einfluss des „Gespenst des Kommunismus“ zu befreien.
Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder – falls vergriffen – direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es jetzt auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3 Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher ist direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion