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Hirtenhunde gehen in Sachsen auf Hundebesitzer und deren Tiere los

Epoch Times9. März 2021

Freilaufende Hirtenhunde haben in Taucha bei Leipzig auf der Straße Hundebesitzer und deren Tiere angegriffen und verletzt. Ein schwer verletzter Hund musste später eingeschläfert werden, wie die Leipziger Polizei am Montag mitteilte.

Die drei Kangal-Hirtenhunde griffen am Sonntagnachmittag zunächst eine 14-Jährige beim Spaziergang mit ihren beiden Hunden an. Das Mädchen wurde an der Hand verletzt, sie musste in einer Klinik behandelt werden. Ihr Labrador und ein Welpe trugen ebenfalls Verletzungen davon. Der Welpe musste später eingeschläfert werden.

Wenig später wurden ein 58-Jähriger und sein Hund angegriffen. Herbeieilende Polizeibeamte konnten die Hütehunde von dem Mann und seinem Tier trennen. Der 58-Jährige erlitt Bisswunden an den Händen. Sein Hund wurde ebenfalls schwerst verletzt und musste in einer Tierklinik operiert werden.

Ermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung

Der Besitzer der drei Hirtenhunde konnte seine Tiere schließlich einfangen. Das Ordnungsamt Taucha ließ die Hunde in ein Tierheim bringen. Gegen den 45-Jährigen wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

Hirtenhunde werden eingesetzt um beispielsweise Schafherden vor Übergriffen von Wölfen, aber auch von streunenden Hunden zu schützen. Diese zumeist ausgebildeten Herdenschutzhunde halten sich rund um die Uhr bei der Herde im Freien auf.

In der Regel greifen sie weder Menschen an noch verlassen sie das eingezäunte Gehege der Herde. Die aus dem Gebiet der Türkei stammenden Kangals verhalten sich zurückhaltend, liegen meistens ruhig im Gras, bei der zu bewachenden Herde. Sobald sich Fremde dem Zaun nähern, springen sie auf und patrouillieren kläffend am Zaun, bis sich der Fremde vom Weidezaun entfernt hat.

Einige Bundesländer fördern finanziell den Kauf von Kangals aus Wolfsschutz-Fördermitteln

Wenn fremde Hunde oder gar Wölfe, in das umzäunte Gebiet eindringen, eröffnen Kangals einen Beißkampf. Einige Bundesländer fördern finanziell den Kauf von Kangals aus Wolfsschutz-Fördermitteln.

Im Falle der Kangals in Taucha sollen sich die Hunde bereits ein andermal außerhalb ihres Geheges aufgehalten haben. Die Halter der Hunde sind kürzlich angehört worden und betreffend der Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung der Gefährlichkeit der jeweiligen Hunde wurde ein Wesensteste in Aussicht gestellt, schreibt „Taucha kompakt“ und bezieht sich auf eine Auskunft des zuständigen Landratsamtes. (afp/er)



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