Mindestens vier Tote durch Schüsse im New Yorker Stadtteil Brooklyn

Epoch Times12. Oktober 2019 Aktualisiert: 12. Oktober 2019 18:45
Im New Yorker Stadtteil Brooklyn sind mindestens vier Menschen durch Schüsse getötet worden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Auch in der Kleinstadt Pelham im US-Bundesstaat New Hampshire kam es zu einer Schießerei.

Im New Yorker Stadtteil Brooklyn sind mindestens vier Menschen durch Schüsse getötet worden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Schüsse fielen am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in einem Privatclub, der nach Polizeiangaben als „illegale Spielstätte“ genutzt wurde. Die Hintergründe der Tat waren laut Polizei noch unklar. Es gab zunächst keine Festnahmen.

Vier Männer seien noch vor Ort für tot erklärt worden, sagte ein Polizeivertreter der Nachrichtenagentur AFP. Zwei Männer und eine Frau hätten Verletzungen erlitten, die aber nicht lebensgefährlich seien. Die Opfer waren zwischen 32 und 49 Jahre alt.

Die Ermittler stellten zwei Schusswaffen am Tatort sicher. Er wäre „nicht schockiert, sollten wir weitere finden“, sagte der Polizeivertreter.

Ermittlungsleiter Dermot Shea sagte vor Journalisten, es seien Beweise für Glücksspiel sichergestellt worden. Nach ersten Erkenntnissen seien mindestens 15 Schüsse abgefeuert worden. Das Motiv war laut Shea noch unklar. Es sei zu früh, um sagen zu können, ob ein Streit zwischen den Spielern ausgebrochen sei oder ein Raubüberfall stattgefunden habe.

Erst vor wenigen Tagen hatte die New Yorker Polizei ihre Kriminalitätsstatistik für September vorgelegt. Demnach war die Zahl der Schusswaffenangriffe in der Metropole im September dieses Jahres die niedrigste in einem September seit Einführung der Kriminalitätsstatistik im Jahr 1994.

Die Waffengesetze im Bundesstaat New York sind im landesweiten Vergleich äußerst streng. Anders als in vielen anderen US-Bundesstaaten sind die meisten Angriffswaffen seit 2013 verboten. Käufer von Munition müssen sich Hintergrundüberprüfungen unterziehen. Dieses Jahr wurden weitere Verschärfungen des Waffenrechts beschlossen, darunter ein Verbot von sogenannten Schnellfeuerkolben.

Pelham: Schießerei in Gottesdienst

In der Kleinstadt Pelham im US-Bundesstaat New Hampshire hat ein bewaffneter Mann am Samstag in einer Kirche das Feuer eröffnet. Mehrere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Schütze sei festgenommen worden.

Zum Zeitpunkt des Angriffs fand in der Kirche eine Begräbnisfeier statt. Laut Polizei war die genaue Zahl der Verletzten zunächst unklar, auch zum Motiv lagen zunächst keine Angaben vor. (afp)

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