Ein Blick aus der Vogelperspektive auf dem Teufelssee im Grunewald in Berlin.Foto: iStock

Öffentliche Fahndung: Serien-Triebtäter treibt in Wäldern von Berlin und Brandenburg sein Unwesen

Epoch Times10. Juli 2020 Aktualisiert: 10. Juli 2020 6:47
Nach den polizeilichen Ermittlungen zu fünf Vergewaltigungen oder versuchten Vergewaltigungen in Berlin und Brandenburg geht die Polizei von ein und demselben Täter aus. Mithilfe von Videoaufnahmen des Tatverdächtigen und Zeugenaussagen sucht die Polizei nun nach weiteren Hinweisen durch die Bevölkerung.

Seit dem 12. Juni 2020 kam es zu fünf Vergewaltigungen oder versuchten Vergewaltigungen im Bereich des Berliner Grunewalds. Zu einer Tat konnten die Ermittler die mutmaßlich angegriffene Frau noch nicht ausfindig machen.

Mit Bildern aus Überwachungskameras suchen Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft nun mithilfe der Bevölkerung nach einem dringend tatverdächtigen Mann.

Am Nachmittag des 25. Juni 2020 meldete ein Zeuge, dass er eine mutmaßliche Vergewaltigung auf einem Waldweg nahe des Teufelsberges beobachtet habe. Alarmierte Polizisten konnten am bezeichneten Ort jedoch weder Täter noch Opfer feststellen.

Täter vermutlich verantwortlich für weitere Taten in Kleinmachnow und Bernau

Durch gemeinsame Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin und Brandenburg konnten zwei weitere Taten in einem Waldgebiet bei Kleinmachnow und im nordöstlich von Berlin liegenden Bernau demselben Täter zugeordnet werden.

Aufgrund der sichergestellten Spuren an den Tatorten, gerichtsmedizinischen Untersuchungen sowie übereinstimmender Zeugenaussagen gehen die Ermittler davon aus, dass für die Taten ein Serientäter verantwortlich ist.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat deshalb heute auch die Ermittlungen zu den Taten in Brandenburg zu dem Berliner Ermittlungskomplex übernommen. Mit Bildern aus Überwachungskameras, die am Tatabend 15. Juni 2020 in Bernau-Friedental aufgenommen wurden, suchen die Ermittler nun nach dem Tatverdächtigen und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Täter 30 Jahre alt 1,75 bis 1,85 Meter groß und von schlanker Statur mit athletischem Oberkörper

Der Gesuchte ist etwa 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß und von schlanker Statur mit athletischem Oberkörper. Er könnte dem Phänotypus nach Osteuropäer sein. Den Beschreibungen zufolge hat der Mann braune Augen. Er sprach mit den Geschädigten in englischer Sprache.

Die Polizei fragt: Wer kennt den Unbekannten? Wer kann Angaben zu seiner Person oder seinem Aufenthaltsort machen? Wer hat die Tat am Nachmittag des 25. Juni 2020 auf einem Parkplatz nahe des Teufelsberges beobachtet? Wer kann Angaben zu den anderen Taten machen? Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Insbesondere bitten die Ermittler das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni 2020, sich bei der Polizei zu melden.

Bereits am 22. Juni 2020 kam es im Bereich des Wannsees zu einer vermutlich durch den Tatverdächtigen ausgeführten Vergewaltigung, die bei der Polizei Berlin angezeigt wurde und durch eine Fachdienststelle des Dezernates für Sexualdelikte bearbeitet wird.

Sexualstraftat auf einem Waldweg nahe des Teufelsberges

Am 25. Juni 2020 meldete ein Zeuge, gegen 19 Uhr dann eine Sexualstraftat auf einem Waldweg nahe des Teufelsberges beobachtet zu haben. Alarmierte Polizisten, die wenig später eintrafen, konnten jedoch weder Täter noch Opfer ausfindig machen.

Am 28. Juni 2020 konnte eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten, um so einer möglichen Sexualstraftat zu entkommen.

Handelt es sich um einen Serientäter?

Gegenstand derzeitiger Ermittlungen ist zum einen die Prüfung, ob es sich tatsächlich bei den angezeigten Taten um denselben Täter handelt.

Die Polizei fragt daher auch: Wer kann Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni 2020 machen?

Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nimmt das LKA 134 beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664- 913402 (per E-Mail [email protected]) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (er)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Seit 300 Jahren und mehr wird die traditionelle Gesellschaftsordnung angegriffen und eine kriminelle Herrschaft des Pöbels etabliert. Wer steckt dahinter? Das „Gespenst des Kommunismus“, wie Marx es nannte. Einfach ausgedrückt besteht es aus Hass und bezieht seine Energie aus dem Hass, der im menschlichen Herzen aufsteigt. Aus Gier, Bosheit und Dunkelheit der Menschen.

Junge Menschen werden äußerst listenreich von westlichen kommunistischen Parteien und ihren Gruppen angestachelt, um eine Atmosphäre des Chaos zu erschaffen. Sie nehmen an Überfällen, Vandalismus, Raub, Brandstiftung, Bombenanschlägen und Attentaten teil.

Kampf, Gewalt und Hass sind ein wichtiger Bestandteil der kommunistischen Politik. Während der Kommunismus Hass und Spaltung unter den Menschen schürt, korrumpiert er die menschliche Moral. Menschen gegeneinander aufzuhetzen und auszuspielen, ist eines der Mittel, mit dem dieser Kampf geführt wird.

Links- und Rechtsextremismus, Antifa, Radikale, Terrorismus und Co werden im Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ in verschiedenen Kapiteln untersucht. Beispielsweise in Kapitel 5: „Den Westen unterwandern“, Kapitel 8: „Wie der Kommunismus Chaos in der Politik verursacht“ und Kapitel 15: „Von Marx bis Qutb - die kommunistischen Wurzeln des Terrorismus“. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]