Rebecca (15), vermisst in Berlin: Mysteriöse Autobahnfahrt am Morgen des Verschwindens – Haare und Stofffasern im Kofferraum des Wagens

Epoch Times6. März 2019 Aktualisiert: 6. März 2019 11:39
Mühselige Spurensuche im Fall der vermissten Rebecca Reusch (15) aus Berlin. Wann gelingt der Polizei ein Durchbruch?

Nach der erneuten Verhaftung von Florian R. (27), dem Schwager der am Morgen des 18. Februar in Berlin verschwundenen 15-jährigen Schülerin Rebecca Reusch gibt es immer noch keinen entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Mädchens.

Rebeccas Haare im Kofferraum

Allerdings sollen im Kofferraum des pinkfarbenen Renault Twingo von Florian R. und Rebeccas Schwester Jessica Haare der 15-Jährigen gefunden worden sein, zudem Stofffasern einer lilafarbenen Decke. Stammten sie von jener Decke, die zusammen mit dem Mädchen am 18. Februar aus dem Wohnzimmer des Paares verschwand? Man ging bisher davon aus, dass das Mädchen diese mit auf den Schulweg genommen hatte, vielleicht, um sich noch mit jemandem zu treffen.

Autobahnfahrt am Morgen des Verschwindens

Doch damit nicht genug: Die Polizei Brandenburg erfasste nach Angaben der „Bild“ das Kennzeichen des Renault Twingo am Morgen des Verschwindens des Mädchens über das mobile Kennzeichenerfassungssystem KESY auf der Autobahn in Richtung Frankfurt/Oder. Das System notiert die Kennzeichen der vorbeifahrenden Autos von hinten und speichert diese mit Datum und Uhrzeit ab – offiziell, um Autodiebe zu jagen. Am Morgen des Verschwindens soll Florian R. Zugriff zu dem Fahrzeug gehabt haben, so die „Bild“.

Logische oder verzweifelte Erklärungen?

Für die Haare und Stofffasern im Kofferraum des Autos glaubt Rebeccas Mutter Brigitte (52) im Gespräch mit dem Blatt, dass es eine logische und harmlose Erklärung gibt: „Dass frische Haare in dem Auto sind, ist logisch, weil Jessicas Tochter noch am Vortag mit Rebecca im Auto spielen wollte, als sie vom Spielplatz kam. (…) Die Decke war auf zig Ausflügen mit den Kindern dabei, die reist immer umher.“

Florian R. habe gegenüber der Familie die gegen ihn sprechenden Indizien „schlüssig und glaubhaft erklärt“. Sie hätten sogar gewusst, dass er an dem Vormittag des Verschwindens mit dem Auto unterwegs gewesen sei, auch mit einer glaubhaften Erklärung.

Rebeccas Familie steht hinter Florian R. in dieser schwierigen Zeit. Hat der Schwager etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun oder ist er Opfer ungünstiger Indizien in einem rätselhaften Vermisstenfall. Noch gelingt der Polizei kein Durchbruch. Vorsichtshalber wurde Schwager Florian aber am Montag verhaftet. Doch auch in Untersuchungshaft schweigt der 27-jährige Koch weiter, berichtet der „Tagesspiegel“. (sm)


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