(Symbolbild).Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Berlin: Serienvergewaltiger gefasst

Epoch Times14. Juli 2020 Aktualisiert: 15. Juli 2020 7:12
Die Berliner Polizei und die Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass ein in der Region gesuchter Serienvergewaltiger gefasst ist.

„Nach einer weiteren Vergewaltigung im Raum Potsdam konnten Polizeibeamte heute Abend einen 30-jährigen Mann festnehmen, bei dem es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um den gesuchten Serientäter handelt“, twitterte die Berliner Staatsanwaltschaft.

Zuvor hatte die Potsdamer Polizei nach einem Mann gesucht, der am Dienstagvormittag in einem Wald bei Potsdam eine Frau vergewaltigt haben soll. Polizisten aus ganz Brandenburg sowie der Bundespolizei und der Berliner Polizei unterstützten die Suche. Die Polizei prüft, ob es Zusammenhänge mit den zuletzt geschehenen Sexualstraftaten in der Region gibt, die einem Serienvergewaltiger zugeschrieben werden. Sie konnte dazu aber nach ersten Ermittlungen nichts sagen.

Die junge Frau war laut Polizei am Vormittag einer Passantin in einem Waldstück zwischen Babelsberg und Dreilinden aufgefallen. Sie stand offensichtlich unter Schock und gab an, vergewaltigt worden zu sein. Sie kam später in ein Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen soll die Potsdamerin zuvor auf einem Waldweg gejoggt sein, als sie dort von dem Täter angesprochen und nach dem Weg gefragt wurde. Kurz darauf soll er sie überwältigt und vergewaltigt haben.

Eine erste vorläufige Personenbeschreibung des Täters wurde an alle Einsatzkräfte weitergegeben und eine großangelegte Täterfahndung eingeleitet. Die wenige Minuten nach der Erstmeldung eintreffenden Polizisten hätten in der Nähe des Tatortes einen Mann auf einem Fahrrad feststellen können, auf den die Täterbeschreibung sehr genau passte. Als er die Polizisten sah, floh er in den Wald und ließ dabei sein Fahrrad zurück. Die Polizisten verfolgten ihn und forderten ihn auf, anzuhalten. Dabei gab ein Beamter auch Warnschüsse in die Luft. Der Tatverdächtige floh jedoch weiter.

In Berlin und Brandenburg ist seit etwa Mitte Juni ein 30-Jähriger unterwegs, der bereits mehrere Frauen vergewaltigt haben soll und der von der Polizei als Serienvergewaltiger eingeschätzt wird. Er soll zwischen dem 12. und 30. Juni sieben Taten begangen haben. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung haben Berliner Ermittler den Mann zu Beginn dieser Woche identifiziert. Sein Aufenthaltsort ist aber unbekannt. (dpa/sua)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion