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10-jährige Enthüllung der vermeintlichen Selbstverbrennung

Epoch Times8. Februar 2011 Aktualisiert: 8. Februar 2011 22:46

Am 23. Januar 2001 überschwemmte ganz China die Nachricht, dass sich fünf Menschen auf dem Platz des Himmlischen Frieden angezündet hatten. Nur wenige Stunden danach berichteten Staatsmedien: Es handele sich dabei um Falun Gong-Praktizierende. Der Vorfall erregte weltweites Aufsehen. Für das chinesische Regime die ideale Gelegenheit, ihre nationale Kampagne „zur Auslöschung“ der spirituellen Gruppe zu rechtfertigen. Bis Dato sind 3500 Todesfälle als Resultat der Verfolgungskampagne gegen Falun Gong dokumentiert.

Doch verschiedene Quellen outeten den Vorfall als Fake. Chinas Autokraten jedoch interessiert dies wenig und  sie benutzen den Vorfall bis heute als Propaganda, um die Öffentlichkeit gegen Falun Gong aufzubringen.

[Mo Jiangang, Chinesischer Rechtsaktivist]:
„Die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz ist der größte politische Fehler der Kommunistischen Partei Chinas. Mit Beschimpfungen und Lügen verletzten sie diejenigen, die einen Glauben haben. Und erschaffen eine Atmosphäre der Angst.“

Die prämierte Dokumentation „False Fire“ von NTD zeigt verschiedene Widersprüche in der vom chinesischen Regime veröffentlichen Aufnahme des Vorfalls auf. Fragezeichen ergeben sich z.B. dabei, warum zwei Polizeiwagen mit Feuerlöschern ausgerüstet waren, die gleich vor Ort gewesen sind; und dann noch der mysteriöse Schlag auf den Kopf eines Opfers; und die falsche Haltung eines Opfers, das behauptet eine Falun Gong Übung zu machen. Verwunderlich war auch, wie die staatlichen Medien so schnell an das Filmmaterial rankamen. Filmmaterial, das Nahaufnahmen und verschiedene Kameraeinstellungen enthält. Für eine Notsituation zuviel des Guten.

Das interessierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua News jedoch wenig. Stattdessen interviewte sie zwei Personen, die angeblich in den Vorfall verwickelt waren. Fraglich ist, ob diese Geschichte bei den Chinesen noch zieht.

[Zhu Yufu, chinesicher Rechtsaktivist]:
„Bei Falun Gong geht es um Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Sie würden ihr eigenes Leben nicht gefährden. Selbstmord ist mit Falun Gong nicht vereinbar. Ich war mit Falun Gong Praktizierenden inhaftiert und habe gesehen, wie schwer sie politisch verfolgt werden. Ich bewundere ihren festen Glauben trotz der Verfolgung durch das kommunistische Regime.“

Wang Zhiyuan, Sprecher der „Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong“, sagt, dass immer mehr Menschen über die Verfolgung informiert seien. Ebenso gilt dies für die Verbrechen des chinesischen Regimes.

Viele internationale Organisationen dokumentierten die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Tiananmen als Teil der systematischen Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische Regime.

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