Kommunistische Partei Chinas plant Atomschlag

Epoch Times25. August 2005 Aktualisiert: 25. August 2005 23:54
„Der Krieg ist nicht weit von uns, er ist ist der Geburtshelfer des chinesischen Jahrhunderts“

„Unsere wirtschaftliche Entwicklung dient ausschließlich zur Vorbereitung des Krieges.“ Chi Haotian, Verteidigungsminister Chinas bis 2004

Mehrere chinesische Nachrichtenseiten veröffentlichten kürzlich die Reden von Chi Haotian, dem Vizevorsitzenden der mächtigen Militärkommission und ehemaligen chinesischen Verteidigungsminister. Diese Reden erweckten große Aufregung bei der chinesischen Bevölkerung. Die Mehrheit der Chinesen, die sich zu den Reden äußerten finden, dass diese sehr deutlich die Ideologie der KPC widerspiegeln.

Ein atomarer und biologischer Krieg gegen die USA soll das Überleben der kommunistischen Partei Chinas (KPC) sicherstellen. Dies erklärte der ehemalige chinesische Verteidigungsminister und heutige Vizevorsitzende der Militärkommission, Chi Haotian, in seinen Reden „Der Krieg kommt auf uns zu“ und „Der Krieg ist nicht weit von uns, er ist die Geburtshilfe des Chinesischen Jahrhunderts“, die seit kurzem auf mehreren Nachrichtenseiten in China verbreitet und diskutiert werden. In diesen Reden erklärt Chi, ein atomarer und biologischer Erstschlag gegen Amerika solle das Überleben der KPC in China sicherstellen. Zugleich soll durch das Ausschalten der USA das „chinesische Jahrhundert“ eingeleitet werden – die weltweite Oberhoheit der „chinesischen Herrenrasse“.

Durch einen entsprechend starken militärischen Erstschlag mit atomaren und biologischen Waffen solle die Kampfkraft der USA auf einmal gebrochen und ein Atomkrieg vermieden werden. „Selbst wenn ein Atomkrieg ausbräche, wäre dies für die chinesische Bevölkerung kein Problem. Sie würde sich innerhalb kurzer Zeit wieder vermehren.“ erklärt Chi. Die Verluste auf chinesischer Seite schätzt er in diesem Fall auf sieben- bis achthundert Millionen Menschen. Bei den USA würden die Opferzahlen jedenfalls bei ein- bis zweihundert Millionen liegen.

„Die Expansionspläne von Chinas Militär richten sich nicht nur auf Taiwan“, bestätigte auch der taiwanesische Präsident, Chen Shui-bian gegenüber der australischen Presse. „Einige der stationierten Raketen haben eine Reichweite von gut 10.000 km. Sie können also auch Ziele in den USA, Japan und Australien treffen.“

In China wird der Druck auf die totalitär regierende kommunistische Partei immer stärker. In der jüngsten Vergangenheit trugen die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ (wir berichteten) zu einer ständigen Schwächung der KPC bei. Derzeit sagen sich in China pro Tag rund 30.000 Menschen von der kommunistischen Partei los, nachdem sie durch die „Neun Kommentare“ über die Verbrechen der KPC informiert wurden.

In der Vergangenheit wandte die chinesische Parteispitze das Konzept eines externen Krieges immer dann an, wenn der innenpolitische Druck zu groß wurde. Erst vor wenigen Wochen hatte ein chinesischer Militär mit einem atomaren Erstschlag gegen die USA gedroht, sollte sich Amerika in die ‚Heimführung’ Taiwans einmischen.

Die folgenden Zitate aus diesen Reden eines der ranghöchsten Militärs in China sollen dem Leser die Möglichkeit geben, sich selbst seine Meinung zu bilden.

Den Mangel an Lebensraum lösen

„Kamerad Mao Zedong sagte, wenn wir unsere Alliierten zum Sieg führen und sie davon profitieren lassen, würden sie uns unterstützen. Folglich, solange wir die Chinesen außerhalb Chinas führen können, den Mangel an Lebensraum in China lösend, würden die Chinesen uns unterstützen. (…) Ob wir für immer das chinesische Volk repräsentieren können, hängt davon ab, ob wir sie erfolgreich aus China herausführen können.“ (…) „Nachdem der Aufstand des 4.Juni niedergeschlagen war, dachten wir drüber nach wie wir China vor einem friedlichen Wandel bewahren und die Führung der Kommunistischen Partei erhalten können. Wir dachten und dachten, doch wir fanden keine Lösung. Doch wenn wir keine gute Idee bekämen, würde sich China in Zukunft unweigerlich friedlich wandeln, und wir würden alle von der Geschichte als Verbrecher verurteilt werden. Nach reiflichen Überlegungen, kommen wir schließlich zu folgender Schlussfolgerung: Nur wenn wir die entwickelte Stärke unserer Nation zu einer Kraft bündeln die mit einem Faustschlag nach außen dringt – nur wenn wir unser Volk nach außen führen, …wird unsere Partei auf sicherem Boden stehen und das Chinesische Volk muss sich der Kommunistischen Partei fügen.(…)“

Die wirtschaftliche Entwicklung dient der Vorbereitung des Krieges

„Daher haben wir durch die Unruhen am 4.Juni (1989) erkannt, dass wir die wirtschaftliche Entwicklung mit der Vorbereitung des Krieges verknüpfen müssen, um das Volk nach außen zu führen! Daher hat die nationale Verteidigungspolitik zu dieser Zeit eine Kehrtwende gemacht und wir haben seitdem unser Hauptaugenmerk auf die „Verknüpfung von Frieden und Krieg gelegt.“ Unsere wirtschaftliche Entwicklung dient ausschließlich zur Vorbereitung des Krieges. In der Öffentlichkeit werden wir weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung betonen, doch in Wahrheit dreht sich das Wirtschaftswachstum um den Krieg als Mittelpunkt. (…) Wir speichern alles was für einen Krieg benötigt wird. Daher scheuen wir uns nicht vor dem III. Weltkrieg, um unser Volk nach außen zu führen und die Führungsrolle der Partei zu festigen. So oder so werden wir niemals von der Bühne der Geschichte herunter treten. Wir würden eher die ganze Welt oder gar den ganzen Erdball Leben und Tod mit uns teilen lassen, als von der Bühne der Geschichte herabzusteigen!“

Die Umwelt ist verschmutzt

„(…) Der erste Punkt ist der Lebensraum. Das ist der größte Fokus in der Wiederbelebung der chinesischen Rasse. (…) Des Weiteren hatte die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen 20 Jahre negative Auswirkungen und das Klima verschlechtert sich rapide. Unsere Ressourcen werden knapp. Die Umwelt ist ernstlich verschmutzt, insbesondere Boden, Wasser und Luft.“ (…) „Tatsächlich jedoch ist die Entwicklung, auf die wir uns beziehen, Chinas großartige Wiedergeburt, diese Wiedergeburt kann sich sicherlich nicht nur auf unser nationales Territorium beschränken, sie muss sich über die ganze Welt erstrecken!“

„Jeder, der in westlichen Ländern war, weiß, dass deren Lebensraum wesentlich besser als unserer ist. Sie haben Wälder entlang den Autobahnen, während wir kaum ein paar Bäume an unseren Straßen haben. Ihr Himmel ist oft blau mit weißen Wolken, während unser Himmel mit dunklem Dunst bedeckt ist. Deren Leitungswasser ist sauber genug, um es trinken zu können, während bei uns sogar das Grundwasser so verschmutzt ist, dass es nicht ohne Filterung getrunken werden kann. Sie haben wenig Leute in den Straßen, und zwei oder drei Menschen können ein kleines Haus bewohnen; dagegen wimmelt es auf unseren Straßen von Menschen und mehrere Personen teilen sich einen Raum.“

Auf Kinder, Frauen und Kriegsgefangene das Feuer eröffnen

„Kameraden, ich bin heute sehr aufgeregt, weil die von uns in Auftrag gegebene, großangelegte Online-Umfrage, welche von Sina-Net durchgeführt wurde, deutlich macht, dass unsere nächste Generation sehr hoffnungsvoll ist, und dass sie die Zukunft unseres Parteiunternehmens sein wird. Als die Menschen gefragt wurden: „Würden Sie das Feuer auf Frauen, Kinder und Kriegsgefangene eröffnen?“, bejahten über 80 Prozent, was unsere Erwartungen bei weitem übertraf. Auch wenn oberflächlich gesehen es die Frage war, ob man das Feuer auf Frauen, Kinder und Kriegsgefangene eröffnen würde, so ist die Bedeutung, die sich darin zeigt, jedoch nicht darauf beschränkt. Unsere wichtigste Intention war es, die Einstellung des chinesischen Volkes gegenüber dem Krieg herauszufinden. Wenn diese zukünftigen Soldaten es wagen würden, Zivilisten zu töten, so werden sie selbstverständlich hundertmal mehr Soldaten töten. Deswegen haben wir durch diese Umfrage die allgemeine Einstellung unseres Volkes gegenüber dem Krieg herausgefunden. Unsere wahre Intention geht jedoch noch weiter. Das Ziel dieser vom Politbüro beschlossenen Umfrage ist es, herauszufinden: Wenn China weltweit expandiert, und die Bevölkerung unserer Feinde in Massen getötet wird, wäre unser Volk gewillt, dies zu akzeptieren oder nicht, würden sie uns unterstützen oder gegen uns sein?“

Das chinesische Jahrhundert

„Wenn das 19. Jahrhundert das Jahrhundert Englands und das 20. Jahrhundert das der USA war, dann ist das 21. Jahrhundert das Jahrhundert Chinas. Indem wir diese Regel der Geschichte erkennen, begrüßen wir die Ankunft des chinesischen Jahrhunderts; daher ist es die historische Mission unserer Partei, dies zu veranlassen!“

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„Welche Art von Kampf könnten wir führen, um das Ziel des chinesischen Jahrhunderts zu erreichen? Was war der Grund für die Niederlage Deutschlands und Japans? Erstens bekämpften sie zu viele Menschen auf einmal. Sie folgten nicht dem Prinzip, sie zuerst untereinander zu isolieren und später einen nach dem anderen zu besiegen. Zweitens waren sie zu sehr auf den Erfolg aus und hatten keine Geduld und Ausdauer. Drittens waren sie zu nachgiebig, wenn es darum ging, den Feind mit Tücke zu schlagen und zu vernichten. Was immer sie übrig ließen, wurde ihnen später zum Verhängnis. Lasst uns darüber nachdenken.“

Eine Nation, eine Partei, ein Führer und eine Ideologie

„Damals behauptete Hitlers Deutschland, dass die germanische Rasse die Beste auf der Erde sei, und wir können sagen, dass unsere noch viel überlegener ist als ihre. (…) Die Chinesen sind den Deutschen deshalb überlegen, weil sie die bessere Rasse sind; daher haben wir eine längere Geschichte, mehr Einwohner und ein größeres Land. (…) Wenn man allerdings oberflächlich die Situation des heutigen China mit der des damaligen Deutschland vergleicht, zeigt die Geschichte auffallende Ähnlichkeiten auf. Beide glauben sie seien anderen Rassen überlegen. Beide erlebten eine Geschichte der Unterdrückung durch andere Länder und wollten Rache. Beide hatten die Tradition, ihre staatliche Führung zu bewundern, und die ernsthafte Überzeugung, sie hätten zu wenig Lebensraum.

Beide hielten die Fahnen für Nationalismus und Sozialismus hoch und nannten sich selbst deshalb „nationalsozialistisch“ und bewunderten „eine Nation, eine Partei, einen Führer und eine Ideologie. (…)“

Die Rede „Der Krieg kommt auf uns zu“ wurde zuerst im Januar 2003 unter dem Titel „Eine aktuelle Rede eines hochrangigen Beamten der Volksbefreiungsarmee“ auf Webseiten wie www.mwjx.com veröffentlicht, wobei die Autorenschaft der Rede nicht eindeutig zu klären ist. Am 11. Oktober 2003 wurde sie erneut unter dem Titel „Der Krieg kommt auf uns zu – Chi Haotian“ auf Webseiten wie www.chinaren.com veröffentlicht. Manchmal auch mit dem Titel „China, hast du immer noch 10 friedliche Jahre?“. Chi Haotian war bis 2004 in seinem Amt als Verteidigungsminister tätig. Sein Folgeartikel „Der Krieg ist nicht weit von uns, er ist der Geburtshelfer des Chinesischen-Jahrhunderts“ wurde am 15. Januar 2005 auf www.peacehall.com und am 23. April 2005 auf www.boxun.com veröffentlicht. Die Webseiten, die diese Reden veröffentlichten, sind Nachrichtenseiten, deren Server sich innerhalb Chinas befinden oder die in China ohne Zensur besucht werden können. DNE