Leid ertragen – Hoffnung bringen

Von 23. Juli 2010 Aktualisiert: 23. Juli 2010 16:58

Am 20. Juli 1999 vor elf Jahren begann Jiang Zemin, der ehemalige Führer der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), eine uneingeschränkte Verfolgung von Falun Gong. In den vergangenen elf Jahren wurde die Welt Zeuge des Schmerzes und des Leidens, das Falun Gong-Praktizierende erdulden mussten.

Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), hat Lügen verbreitet und unter ihrer Herrschaft wurden und werden Falun Gong-Praktizierende gefoltert, wie es nur in der dunkelsten Epoche der Menschheit geschah. Zu den Folterwerkzeugen und -methoden zählen mit Nadeln versehene Knüppel, Stahldraht, Peitschen aus Kupferdraht, Peitschen aus Brombeerästen, Schläge in die Genitalien, Vergewaltigung und ähnliches.

Ein Bericht des UN-Sonderberichterstatters über Folter dokumentierte mindestens 40 Foltermethoden, die die KPCh gegen Falun Gong-Praktizierende anwendet.

Nach Berichten auf Clearwisdom, einer von Falun Gong-Praktizierenden betriebenen Webseite, wurden 3.383 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden bestätigt; mehr als 100.000 wurden zu Arbeitslagerhaft verurteilt; andere wurden zu Tausenden in psychiatrische Krankenhäuser gebracht, in denen auch nervenschädigende Medikamente eingesetzt werden.

Unzählige Praktizierende wurden gezwungen, am Gehirnwäsche-Unterricht teilzunehmen, wurden geschlagen, mussten stunden- oder tagelang stehen und wurden von Strafverfolgungsbehörden unter Druck gesetzt. Wegen der Informations-Blockade der KPCh wurde und wird nur ein Bruchteil der während der Verfolgung erlittenen Misshandlungen bekannt.

Die Zerstörung der Moral

Die KPCh setzt ihre enormen politischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Mittel gegen Falun Gong ein. Wenn die KPCh eine Gruppe, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz glaubt, verfolgt, greift sie damit eigentlich die grundlegendsten Normen der menschlichen Moral an. Wenn es der KPCh gestattet würde, so weiter zu machen, würden unser moralisches Erbe und unsere Zivilisation zusammenbrechen.

Die Anstrengungen, die die KPCh unternimmt, um Falun Gong zu verfolgen, und die Bemühungen, diese Verfolgung zu stoppen, sind ein Kampf zwischen Gut und Böse. Angesichts dieser Verfolgung zu schweigen, bedeutet untätig daneben zu stehen, während die Grundlage der Zivilisation angegriffen wird. Dass diese Verfolgung nun schon elf Jahre dauern konnte, ist eine  Schande für unser Zeitalter.

Licht am Ende des Tunnels

Obwohl in den vergangenen elf Jahren beispielloser Druck auf Falun Gong-Praktizierende ausgeübt wurde, hat ihr Verhalten alle überrascht. Vom Anfang bis zum Ende blieben und bleiben sie ruhig und friedlich. Die Friedfertigkeit der Praktizierenden verläuft von innen nach außen, durchdringt alle um sie herum und zeigt denen, die es gerne möchten, einen Weg auf, der sonst vielleicht als undenkbar angesehen worden wäre.

Vor elf Jahren wurde Falun Gong in 30 Ländern praktiziert. Seitdem hat sich Falun Gong ruhig und friedlich verbreitet und wird heute in 114 Ländern praktiziert. Heute wird Falun Gong in den meisten Gebieten Asiens, Nordamerikas, Südamerikas und Europas sowie in einigen afrikanischen Ländern praktiziert. Falun Gong-Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt.

Falun Gong-Praktizierende haben sich in den schwierigsten Situationen behauptet und damit die geistige und moralische Aufrichtigkeit des chinesischen Volkes wiederbelebt, die am Rande des Aussterbens war. Dadurch fanden die Chinesen einen Ausweg aus einer furchterregenden Sackgasse. Die Menschen sehen wieder Hoffnung und Licht am Ende des Tunnels, was in der ganzen Geschichte beispiellos ist.

Im Schatten der Berliner Mauer, die den freien Westen vom kommunistischen Osten trennte, sagte Präsident John F. Kennedy: „Die Freiheit ist unteilbar, und wenn nur einer versklavt wird, sind alle nicht frei.“

Als Jiang Zemin (der ehemalige KPCh Parteichef) mutwillig das Gesetz verdrehte, um Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen, begannen die Beamten der KPCh auf allen Ebenen mit der gleichen Methode auch andere Gruppen zu unterdrücken. Dies war der Ursprung der chinesischen Dunkelheit und Korruption wie wir sie heute erleben.

Wir sind sehr glücklich zu sehen, wie die Falun Gong-Praktizierenden auf die Verfolgung reagiert haben. Sie zeigten erstaunliche Willenskraft, widerstanden der Verfolgung unnachgiebig und dauerhaft und erzählten den Menschen barmherzig, friedlich und vernünftig die wahren Umstände ihres Lebens, ihrer Moral und der Verfolgung.

Was die Praktizierenden tun, geschieht nicht nur, um ihre eigenen Rechte, sondern um die Rechte aller Menschen zu schützen. Das Böse kann sich niemals gegen das Gute durchsetzen. Ihr Geist ist ein großartiger Gewinn zum Ruhm und zur Ehre unserer Zeit, weil er ein finsteres Land mit Licht erhellt.

Originalartikel auf Chinesisch

Artikel auf Englisch

Foto: The Epoch Times
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