iPhone 13 in nur 1 Sekunde gehackt

Von 21. Oktober 2021 Aktualisiert: 21. Oktober 2021 9:53

Chinesische Hacker haben bereits das neue iPhone 13 pro gehackt, obwohl auf dem Telefon die neueste Software läuft. Die Hacker nutzten eine Sicherheitslücke im Safari-Webbrowser des iPhone aus. Mit nur einem Klick auf einen Link haben sie Fernzugriff auf das iPhone-System des Benutzers.

Dadurch erhalten die Hacker Berichten zufolge Zugriff auf Benutzerinformationen wie Fotos und Nachrichten. Außerdem können sie Benutzerdaten aus der Ferne löschen.

Die Hacker führten den Trick live auf der Bühne im Rahmen eines jährlichen öffentlichen Hacking-Wettbewerbs in China vor. Sie gewannen den Hauptpreis in Höhe von 300.000 US-Dollar, weil es ihnen gelang, das iPhone in nur einer Sekunde zu hacken.

Der Wettbewerb heißt „Tianfu Cup 2021 International Cybersecurity Contest“ und fand vom 16. Bis 17. Oktober in der chinesischen westlichen Metropole Chengdu statt. Die Veranstaltung selbst ist legal. Berichten zufolge werden die Details der im Wettbewerb vorgestellten Hacks an Apple weitergegeben. So kann das Unternehmen Updates veröffentlichen, um die Schwachstellen zu beheben.

Da die Hacking-Veranstaltung jedoch in China organisiert und abgehalten wurde, könnte jedoch auch Peking Zugang zu den Schwachstellen erhalten. Es ist unklar, ob die Organisatoren den chinesischen Behörden verweigern können, Details der Sicherheitslücken herauszugeben.

In der Vergangenheit gab es Berichte, dass die bei dem Hacking-Wettbewerb vorgestellten Schwachstellen außerhalb des Wettbewerbs für böswillige Zwecke verwendet wurden.

Im Jahr 2019 veröffentlichte Google eine Analyse einer Hacking-Kampagne, die eine Schwachstelle enthüllte, die auf „iPhones en masse“ abzielte. Es handelte sich dabei um einen Hack, der bei dem chinesischen Hacking-Wettbewerb vorgestellt wurde. Laut einem Artikel der amerikanischen Elite-Uni MIT wurden dabei ethnische Uiguren zur Zielscheibe.

Demnach hatte der chinesische Hackerwettbewerb in China stattgefunden, kurz nachdem Peking die Teilnahme von chinesischen Cybersicherheitsforschern an ausländischen Hackerwettbewerben verboten hatte.



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