Komplett in Schutzanzügen: Mitarbeiter in einer ausgewiesenen Quarantäneeinrichtung in Shanghai.
Komplett in Schutzanzügen: Mitarbeiter in einer ausgewiesenen Quarantäneeinrichtung in Shanghai.Foto: Ye Jiaqi/XinHua/dpa

Shanghai beginnt strikten Corona-Lockdown

Epoch Times28. März 2022 Aktualisiert: 14. April 2022 13:07

Der bisher größte Lockdown in China seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren ist in Shanghai stufenweise in Kraft getreten. Im Osten und Süden der 26 Millionen Einwohner zählenden Hafenmetropole galten seit Montagfrüh weiträumige Ausgangssperren.

Wie die Stadtverwaltung am Sonntag bekannt gab, geht die östliche Hälfte der Wirtschaftsmetropole ab Montag für fünf Tage in den Lockdown. Ab Freitag ist dann die westliche Hälfte dran. Die Einwohner sollen in währenddessen auf das Coronavirus getestet werden.

China verfolgt eine strikte Null-Covid-Strategie und reagiert auf regionale Infektionsherde mit drastischen Maßnahmen. Wegen einer von der Omikron-Variante befeuerten schweren Corona-Welle sind derzeit Millionen von Chinesen von harten Lockdowns betroffen.

Die Behörden der 25-Millionen-Einwohner-Metropole Shanghai hatten bisher auf weniger harte Maßnahmen gesetzt. Es gab etwa rotierende zweitägige Lockdowns für einzelne Stadtviertel.

Auch am Samstag noch hatten die Behörden erklärt, auf einen umfassenden Lockdown verzichten zu wollen. Eine „vollständige Stilllegung“ von Shanghai würde dazu führen, „dass viele internationale Frachtschiffe im Ostchinesischen Meer umhertreiben würden“, sagte ein Vertreter des Corona-Krisenstabs von Shanghai. „Dies hätte Auswirkungen auf die ganze nationale und die globale Wirtschaft.“

Shanghai sowie die nordostchinesische Provinz Jilin sind die am schwersten von der aktuellen Corona-Welle in China betroffenen Regionen. (afp/dpa/dl)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion