Foto: Getty Image/LMV/Epoch Times

Thilo Sarrazin legt neues Buch vor: Der Staat an seinen Grenzen

Epoch Times31. August 2020 Aktualisiert: 31. August 2020 14:32
Thilo Sarrazin stellt in Berlin sein neues Buch vor: "Der Staat an seinen Grenzen". Er beschreibt darin die Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart und stellt seine politisch umsetzbaren Ideen zur Lösung einiger Krisen vor.

Auch wenn es scheint, dass die Themen der Migration durch Corona verdrängt wurden, so sind sie zwar aus den Schlagzeilen verschwunden, in ihrer Brisanz aber eher verstärkt worden. Exakt zwei Jahre nach dem Erscheinen von Sarrazins wohl umstrittenstem Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“, legt der Bestsellerautor zum Thema Migration „Der Staat an seinen Grenzen vor“. Darin bezieht er auch seine neuesten Erkenntnisse aus der Corona-Krise mit ein. 

Das Buch bietet neben einer historischen Beschreibung von Wanderbewegungen und ihren Folgen auch eine Gegenwartsananlyse. Damit nicht genug, macht der erfahrene Politiker auch praktische Vorschläge für eine realistische Einwanderungspolitik: von wirksamen Grenzkontrollen bis zur effektiven Bekämpfung der Fluchtursachen in den Heimatländern. Das unterscheidet diese 500 Seiten starke Analyse wohltuend von vielen angsterzeugenden Untergangsszenarien in Buchform.

Sarrazin umschifft keine Tabus und kennt aus langjähriger systematischer Erforschung Ursachen und Wirkungen, die er sehr differenziert durchleuchtet. Er klagt nicht an, er beschreibt. Aber er weiß genau, dass in jedem Land oder sogar jedem Kontinent zur Durchführung von Änderungen der politische Wille der Verantwortlichen gefordert ist. Ein Buch, um sich darin festzulesen, und der Titel ist durchaus aktuell und mehrdeutig  zu verstehen: „Der Staat an seinen Grenzen“.  (rls)

Verlag Langen Müller / € 26, –

Erhältlich HIER im EPOCH TIMES SHOP

Im Buchhandel und bei Amazon


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion